Feedback F2019

  • Wie fandet ihr die Klausur heute?


    Ich finde die Aufgabe 1 war gut machbar, da man die partielle (!) Fouriersche Wärmeleitungsgleichen nicht auflösen musste, jedoch war das mit den RB 3. Art nicht so einfach.


    Für Aufgabe 2 muss man echt fit in Thermo gewesen sein und viel NTUs aus Diagrammen ablesen. Und hat jemand einen Ansatz gehabt um den Gesamtwirkungsgrad in der e) zu berechnen?
    Weiß jemand wofür die Höhe h gebraucht wurde? Re und Pr waren ja gegeben...
    Und hat sonst noch jemand für ta2= 75°C raus?


    Ansonsten war die Aufgabe 3 mit den Sichtfaktoren gut machbar aber dann die vielen Gleichungen in einander einzusetzen :thumbdown: .


    Insgesamt wurde viel verlangt in sehr kurzer Zeit, hab das Gefühl die wird nicht gut ausfallen, wenn sie nicht hochkorrigiert wird. Was meint ihr?

  • Alles in allem war die Klausur sehr anspruchsvoll. Vor allem Aufgabe 2. Kann dir leider nicht sagen was ich bei Ta2 raushabe. 2e) meine ich war der Wirkungsgrad von WÜ III gefragt. Und zu dem h. Da scheiden sich die Geister. Je nachdem wie du Nu berechnet hast. Ich habe die Nusselt-Beziehung für eine ebene Platte. Da brauchte man das h nicht. Allerdings haben einige meiner Freunde auch die Nu-Beziehung für einen Kanal genutzt. Da brauchte man das h wiederum für die Berechnung der charakteristischen Länge.


    Hoffe das hilft! :)

  • Fande die 1 war sehr fair, bei der 2 waren mir einige sachen unklar, zB war angegeben das die Fläche von den WÜs A0 sind aber dann wurde der Plattenübertrager von WÜ1 geometrisch gezeigt und da war die fläche 1 m^2 oder war das nur ein teil von dem wärmeübertrager ? Und allgemein bei der 2 das man viele werte mit taschenrechner ausrechnen musste, die keine punkte gaben, das finde ich bei wust im vergleich zu thermo nicht so gut, weil man da theoretisch nix ausrechnen muss. Bei der 3 war das problem mit den vielen gleichungen und dem zeitdruck am ende aber sonst an sich machbar. War eine typische stephanklausur, du bekommst am ende das was du verdienst.

  • Also bei der 2 habe ich nur die a) bearbeitet, weil mir die Zeit ausgegangen ist. Mit mehr Zeit wäre auch die machbar gewesen, da gab es ja auch schon ähnliche Altklausuren, nichts, was man nicht schon irgendwie gesehen hätte. Aufgaben 1 und 3 waren sehr fair. Bei mir war es mal wieder das Zeit-Problem. Bin mal gespannt, was da rauskommt, da ich nicht alle Zahlenwerte bei 1 und 3 berechnet habe und bei der 2 halt nur die a). Auf jeden Fall habe ich ein besseres Gefühl als damals bei meinen Thermo I und II Klausuren, aber zufrieden bin ich mit dem, was ich geschafft habe jetzt auch nicht.

  • Zum Wirkungsgrad von WÜ3: Strom 1 tritt als Flüssigkeit ein und als Sattdampf aus. So lasst sich der übertragene Wärmestrom berechnen. Hätte der WÜ unendliche Fläche würde sich zwischen den Wasserdämpfen (als ideale Gase) eine gleiche Temperatur einstellen. Diese kann man mit dem 1. Hauptsatz und den Austrittstemperaturen berechnen.
    Qmax=hvA*MA+MA*cpDA*(Tm-TA4). Ich hatte dann für den Wirkungsgrad 85% oder so.


    Ich fand die Klausur recht fair, die 1 war leichter als in Altklausuren, die 3 genau auf dem selben Niveau, die 2 aber etwas schwerer.

  • Ich meine das k. Recht klar ist ja, dass man alpha_a bestimmen musste und dann über die Inverse Widerstands k bestimmen konnte (denke ich zumindest). Das alpha_a wiederum musste ja über Nusselt bestimmt werden. Und hier kann man nun die Beziehung für eine ebene Platte verwenden oder einen durchströmten Kanal, wobei sich hier niemand, mit dem ich gesprochen hatte, so wirklich sicher was richtig oder falsch ist.

  • Laut Formelsammlung musst du ja k wählen. Also habe ich k gewählt. Der Ansatz mit alpha_b würde mE. nur dann Sinn machen, wenn alle anderen Widerstände alpha_a und Plattenwiderstand wegfallen. Das war in der Aufgabe ja nicht der Fall. Natürlich kann ich dir nicht sagen, ob mein Vorgehen richtig oder falsch ist.


    Mach dir mal keine Gedanken, das wird bestimmt sehr wohlwollend korrigiert werden :)

  • Zur 2a): Ich hatte am Ende noch Zeit und habe dann mal die Aufsicht gefragt, ob man das als Kanal oder Platte rechnet, und er meinte, da ja von einem Plattenkreuzstromwärmeübertrager gesprochen wurde, dass man die Nusseltbeziehung einer Platte verwenden solle. Ansonsten spräche dafür noch, dass ich nicht wüsste, was man für die Rohrlänge einsetzen müsste.


    Dafür, dass es eher ein Kanal wäre spräche, dass h gegeben war, was ich in meinem Ansatz nicht verwendet habe.


    Trotzdem, wenn die Nusseltbeziehungen in der echten Welt irgendetwas bedeuten, müssten beide Ansätze hier ähnliche Ergebnisse liefern. Vielleicht war es ja so gedacht.

  • Ich habe auch den Ansatz mit dem Kanal gewählt, und als Länge war mir nur Wurzel aus A (was ja gegeben war) sinnvoll, weil der kreuzstromplattendingsda mit aller Wahrscheinlichkeit quadratisch ist. Die Fläche um die Strömungsgeschwindigkeit auszurechnen war dann über das gegebene h auszurechnen. So konnte man dann mit nusselt das Alpha ausrechnen und in die Formel für k einsetzen