Emails an die Fachschaft...

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • @Alexander_T: Willkommen im echten Leben eines Administrators - eine als lustig gemeinte Idee artet aus in eine moralische Grundsatzdiskussion inklusive dummer Kommentare und persönlicher Anfeindungen.
  • Unfassbar was man hier zu lesen bekommt! Gibt es noch sowas
    wie gegenseitigen Respekt und Menschlichkeit?


    Ein/e Vater/Mutter stellt eine Frage an eine Einrichtung, zu
    welcher Studenten vertrauen haben sollten und welche vielleicht sogar als
    Anlaufstelle für gewisse Hilfestellungen bei persönlichen Problem/Anliegen
    fungieren kann/sollte. Nein damit meine ich nicht, dass die Fachschaft professionellen
    psychologischen Beistand leisten muss,
    zumindest sollten aber die Betroffenen an den richtigen Kanal und Ansprechpartner gelenkt werden. Als ich damals
    am studieren gewesen bin, hat das die Fachschaft super gemacht und ich ziehe nach wie vor meinen Hut für die
    Leistungen und ihren Einsatz.


    Wieso muss man sich allerdings
    hier in aller Öffentlichkeit über eine Frage so ausgelassen echauffieren? Ich
    finde so etwas höhst Fragewürdig und respektlos!


    Wie soll denn das bitte in Zukunft aussehen wenn Studenten (wieso
    nicht auch Dritte?) mit vielleicht vertraulichen Fragen an die Fachschaft herantreten
    und Angst haben müssen, dass sich andere (auch wenn grob anonymisiert) über die
    Frage öffentlich lustig machen?



    Und an alle Superstudenten, die das Studium innerhalb 5 Semester
    durchziehen, andere durch den Dreck ziehen und beleidigen: Kommt mal von eurem
    hohen Ross herunter und in der Arbeitswelt an (-> Finde die Ironie)!
  • Juiz schrieb:

    Dumme Kommentare waren in diesem Thread aber erwünscht oder ?!?
    Ich denke, wer den Thread hier ganz gelesen hat, wird wissen, welche Kommentare ich dumm finde und welche "dumm ;-)" sind.

    Was jetzt aber dieses Langzeit- vs. Schnellstudenten-Bashing soll, weiß ich nicht und irgendwie scheinen ich einen Blackout gehabt zu haben, als das hier in irgendeiner Weise Relevanz für das eigentliche Thema zeigte.
  • Mitch schrieb:

    Unfassbar was man hier zu lesen bekommt! Gibt es noch sowas
    wie gegenseitigen Respekt und Menschlichkeit?


    Also ich finde diese Aussage noch viel lustiger als die ursprüngliche Thread-Nachricht.
    JA SAPPERLOTT; WO SIND WIR DENN HIER?
    HIER WERDEN JA MENSCHEN SCHON WIE IM NORDKOREANISCHERN GULAG BEHANDELT.
    WO IS DIE MENSCHLICHKEIT? DENKT HIER IRGENDEINER AN DIE ARMEN KINDER?




    Mitch schrieb:

    Unfassbar was man hier zu lesen bekommt! Gibt es noch sowas
    wie gegenseitigen Respekt und Menschlichkeit?
    finde so etwas höhst Fragewürdig und respektlos!
    !


    Apropos: was respektlos ist, liegt im Auge des Betrachters.
    Ich finds auch reichlich respektlos, dass die Universität langsam zur Kindertagesstätte verkommt und es muss ja nicht bedeuten dass sich um das Anliegen der Mutti nicht gekümmert wurde.
  • Nospheratu schrieb:


    Was jetzt aber dieses Langzeit- vs. Schnellstudenten-Bashing soll, weiß ich nicht und irgendwie scheinen ich einen Blackout gehabt zu haben, als das hier in irgendeiner Weise Relevanz für das eigentliche Thema zeigte.

    Doch doch, die böse Fachschaft macht sich soviel über andere Leute lustig, dass sie keine Zeit mehr zum Studieren haben und nur deswegen alle längst über der Regelstudienzeit sind. Hast du noch die nie das hämische Lachen aus dem alten Hauptgebäude gehört, wenn du nachts um halb zwei auf dem Heimweg aus der Bibliothek dort vorbei gegangen bist? Huch, da fällt mir auf, ich bin ja auch gar nicht mehr in der Regelstudienzeit und das ganz ohne Fachschaftsarbeit. Wohl zu viel im Forum gepostet.

    @ Mitch: :thumbsup:
  • @Nos: Keine Bange, ich hab über die Jahre gelernt auch mit sehr persönlichen Kommentaren umzugehen ;)

    Aber vielleicht nutze ich mal kurz die Gelegenheit, um auf die eigentliche Intention dieser Veröffentlichung zurückzukommen.
    Insbesondere in den letzten, grob geschätzt drei Semestern ist mir persönlich ein sehr stark gestiegener Beratungsbedarf für Eltern aufgefallen. Und in den meisten Fällen sind es tatsächlich die Eltern, weil die Kinder ihre Entscheidung entweder schon anderweitig getroffen haben, oder den Eindruck machen, sich gar nicht dafür zu interessieren. Ich habe selten so viel mit Eltern telefoniert, die (teilweise ohne das Wissen der Kinder) bei uns angerufen haben. Bei der diesjährigen hobit Anfang Januar wurde extra ein Elternabend eingerichtet, bei dem Eltern (ohne ihre Kinder!) sich über mögliche Berufsfelder für ihren Nachwuchs informieren konnten.
    Das seien nur zwei Beispiele für einen Trend, der sich auszubreiten scheint. Es ist sicher nicht so, dass der Großteil der Elternteile sich mit dem Begriff "Helikoptereltern" beschreiben lässt, egal ob der Nachwuchs es so möchte oder nicht. Ich habe auf der hobit auch viele positive Gegenbeispiele gesehen, bei denen die Eltern zwar seelischen Beistand geleistet haben, aber ihren Kindern den Vortritt und die Gesprächsführung überlassen haben. Und ich zolle diesen Menschen sehr viel Respekt dafür. Aber gerade die anderen bleiben einem doch sehr gut im Gedächtnis. Die am Anfang zitierte Email war nur ein absoluter Höhepunkt, der mich in gewisser Weise an der nächsten Generation Studienanfänger hat zweifeln lassen.

    Übrigens hat die Fachschaft der guten Dame selbstverständlich weitergeholfen - das versteht sich noch immer von selbst ;)
    Hinweis: Die verwendeten Bezeichnungen Student, Vertreter, Absolvent, Professor o.ä. sind geschlechtsneutral zu verstehen und für Männer wie Frauen gleichermaßen gültig.
    Forenregeln
  • Ich denke, das liegt an den immer jünger werdenden Studienanfängern. Ich denke da auch an mein erstes Semester - ich war 22, meine OE-Mitstreiter z.T. 18. Da waren manche nach 4 Wochen schon wieder weg, weil sie gemerkt haben, dass MB oder Uni allgemein doof ist. Ich kann es gut nachvollziehen, dass Eltern sowas vermeiden wollen und sich die Ausbildung und das Berufsbild lieber genauer anschauen. Dazu kommt ja noch, dass in vielen Fällen die Eltern diejenigen sind, die das Studium finanzieren - da kann man ruhig mal wissen, was das Kind da so treiben will. Abgesehen davon werden ja immer mehr Abiturienten auf Universitäten gehen - d.h. zwangsläufig wissen weniger Eltern, was es heisst, an einer Uni zu studieren, weil sie es selber nicht gemacht haben. Da ist es doch kein Fehler, sich darüber zu informieren. Aus erster Hand weiß ich, wie Unverständnis dieser Art aussehen kann und kann darüber echt nur den Kopf schütteln. Meine Familie besteht aus Akademikern und die haben mir kräftig den Kopf gewaschen, was auf mich "faule Sau" da zukommen wird. Bei sehr jungen Studenten, die vielleicht noch nicht sehr selbstständig sind, ist es kein Fehler, dass sich die Eltern auch mal informieren.
  • 1) Ich finde es auch nicht gut, dass jemand aus der Fachschaft diese Mail veröffentlicht hat. Denn auch wenn ich selbst darüber schmunzeln musste, finde ich, dass wenn man sich an die Fachschaft wendet Dinge/Anliegen immer vertraulich behandelt werden sollten. Auch wenn diese Mail anonymisiert ist, kann jemand anderes darüber lesen wie andere darüber denken und das kann durchaus unangenehm sein und vielleicht ein Grund sein, bei persönlichen Anliegen darüber zu denken, wie andere darüber reagieren.
    Alleine die Vorstellung, dass sich einige darüber wegmachen ist doch schon unangenehm genug und darüberhinaus noch im Forum darüber diskutieren.

    2) Finde ich es garnicht so schlimm, wenn sich Eltern für das Studium mehr interessieren als andere. Denke, dass hat nichts mit Unselbstständigkeit zu tun, hier eher ein Kommunikationsproblem zwischen Eltern und Sprössling. Darauf zu schließen, dass eine neue Generation unselbstständig ist, auch wenn diese Generation jünger ist, finde ich pauschalisiert,
    kann aber durchaus zutreffen. Grundsätzlich ist es besser so früh wie möglich mit dem Studium zu beginnen, weil man hier unter Umständen wirklich "alt" wird.

    Gerade wenn Eltern Akademiker sind, können Sie ihr Kind besser beraten und finde ich auch gut, wenn sie sich interessieren und Tipps geben oder beratend zur Seite stehen - nicht bei allen läuft alles nach Muster.

    3) Die Fachschaft verdient schon Respekt für das was sie tut. Vieles kriegen wir garnicht mit, auch weil manche oder die meisten sich garnicht so dafür interessieren.
    Es ist gut, dass es sowas gibt und einige bereit sind, sich für uns einzusetzen.
  • Verdammt, jetzt fühl ich mich doch tatsächlich genötigt hier noch einen ernsthaften Beitrag zu schreiben...
    Ich glaube (oder zumindest ging es mir so) dass die implizierte Kritik hier weniger an den Studenten als an die Mama ging.
    Und dazu zwei Sachen:
    1. Wem von uns waren bei aller Liebe die eigenen Eltern noch nie peinlich und
    2. Falls sich der Student jetzt hier wiederentdeckt und tatsächlich nichts davon wusste kann er es jetzt vorsichtig mal ansprechen, dass er selber mittlerweile erwachsen geworden ist.
    Ich selber habe bei meinen SV- und Judokursen immer wieder die Erfahrung gemacht, dass Eltern mittlerweile einfach nichtmehr loslassen können und das ganze z.B. mit solch überflüßigen Elternabenden wie oben erwähnt noch unterstützt wird. Dann hilft nur wenn das Kind sich aktiv abnabelt. Das kann mit 16 Jahren anfangen oder mit 20, aber irgendwann muss es geschehen, damit das Kind eines Tages lebensfähig ist. Dabei muss man aber auch unterscheiden, dass es Eltern beim ersten Kind immer schwerer fällt als bei allen Folgenden. Daher find ich die Email an sich nicht schlimm, aber die anonymisierte Veröffentlichung auch nicht, grade weil sie vll viele Studenten in jüngeren Semestern zum Umdenken anregt.
  • Ich kann da meine Vorredner auch nur recht geben. Ich finde, der grundgedanke, diese Mail zu veröffentlichen (!anonymisiert!!) war ja , den Unmut über die viel zu jungen kids, die teilw. mit 17, aber im schnitt mit 18 hier rumspringen, zu äußern. Das hat eine mehr oder weniger erfolgreiche Diskussion zu Folge gehabt. ISt doch alles paletti. Außerdem können die jungen studies ja nix dafür. Auch nicht ihre ELTERN. Es ist mal wieder die politik die hier versagt hat.....
    Man kann ein Deutsche Ingenieurausbildung nicht in ein angelsächsisches system quetschen in dem viel nach dem bsc aufhören und erfolgreiche jobs erhalten.....