Lösung Klausuren WS1415, SS15, WS1516 - Prof. Schweizer

  • Lösung Klausuren WS1415, SS15, WS1516 - Prof. Schweizer

    Meine Lieben,

    bevor ich gar nicht mehr dazu komme und da ich TM 3 im letzten SS bestehen konnte, habe ich mir eben schnell die Mühe gemacht, meine Lösungen zu den Klausuren von Prof. Schweizer aus den Semestern WS1415, SS15 und WS1516 einzuscannen und als PDF abzuspeichern. Nagelt mich bitte nicht auf die Korrektheit aller Lösungen fest. Wir hatten sie zu zweit erarbeitet und alle (für uns) unklaren/offenen Punkte in Sprechstunden bzw. im Lernzentrum Maschinenbau geklärt. Ich würde behaupten, dass alle Lösungen zu 95-99% korrekt sind (bis auf die Aufgabe 4 aus dem WS1516). An einigen Stellen habe ich rot umrandete "Merkboxen" notiert. Hier KANN evtl. etwas stehen, das ich mir zum jeweiligen Zeitpunkt der Klausurvorbereitung falsch hergeleitet/"zurechtgebogen" habe.

    Eine sehr gute Lösung zur Klausur aus dem WS1415 ist ja bereits hier im Forum existent. Eventuell ist unsere punktuell etwas ausführlicher. Bei der Lösung zur Klausur des WS1516 habe ich die 4)a) und 4)b) nicht mehr finden können. Diese sollten jedoch für jeden machbar sein, der sich angemessen auf die Klausur vorbereitet. Die Lösung der 4)c) und 4)d) hatte ich während einer Sprechstunde mit einem Tutor schnell mitgeschrieben. Vermutlich hilft euch das nur bedingt bis gar nicht weiter, ich bin mittlerweile allerdings schon so sehr aus dem Thema raus, dass ich es nicht mehr ins Reine schreiben kann. Die 4)c scheint jedoch in diesem Thread (Link) gut erklärt zu sein.

    Viel Erfolg
    Dateien
  • Ich hole das ganze mal hoch.

    Ich komme bei der WS15/16 Aufgabe 2 b) nicht auf die richtige kinetische Energie, da mein Trägheitsmoment des Stabes nicht 1/12ml² , sondern 1/9ml² ist.
    Der Stab rotiert ja nicht um seinen Schwerpunkt, sondern mit Abstand l/6 um diesen. Sprich man muss mit Steiner verschieben.
    Sprich Trägheitsmoment um Schwerpunkt (= 1/12ml²) + Masse*Abstand zum Schwerpunkt² (= m(l/6)² = 1/36ml²) und da bekommt man dann ml²(1/12+1/36) = 1/9ml²

    Verrechne ich das mit dem Rest, komme ich nicht auf die 1/18ml²phi°² - sondern auf ml²phi°²(1/72+ 1/2*1/9)= 5/72ml²phi°² .
    Die 1/72 kommen von 1/2m_2 mal dem betrag der schwerpunktsgeschwindigkeit2 im quadrat.
  • Zum Bestimmen des Trägheitsmomentes des Stabes darf dieser nicht auf den Aufhängepunkt bezogen werden, da dieser ein bewegter Punkt ist. Man darf eine Bewegung um einen Punkt nur dann als eine Rotation um diesen (den Steiner-Anteil verwendend) Punkt ansehen, wenn seine Geschwindigkeit 0 ist (=Momentanpol).
    Daher muss man die Bewegung des Stabes als Rotation um seinen eigenen Schwerpunkt und als translatorische Bewegung im Raum darstellen.

    Ich hoffe das war verständlich ^^

    Ich bin mir sicher, dass es so eine ähnliche Aufgabe mit einem bewegten Aufhängepunkt und einem daran befestigten Stab in einer der Gruppenübungen zu finden war.
  • P.C.Leon schrieb:

    Dürfen wir davon eine reinschrift machen und diese dann in die Database hochladen?
    Meinst du mich??
    Wenn ja, klar könnt ihr machen. Wie gesagt, ist vielleicht nicht optimal formuliert und ich kann euch auch leider nicht sagen, wieso das so ist, nur dass es so ist. Merkt euch einfach, wenn der Bezugspunkt bewegt ist, dürft ihr nicht "steinern".
  • moin!

    Im SoSe15 ist bei 2b) nach r_q(phi) gefragt. Muss man das tatsächlich mit dem zusätzlichen Winkel alpha=phi-gamma lösen?
    Hätte jetzt für die x koordinate einfach 3R*sin(Gamma) geschrieben und daraus 3R*sin(3Phi) gemacht. Und dann durch Koordinatentransformation noch umgeschrieben.
    Verstehe das Prinzip hinter diesem Alpha noch nicht ganz.
    Wäre nett, wenn das nochmal jmd erklären könnte. Danke!