Nette Bachelorprüfer?

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    • Nette Bachelorprüfer?

      Hallo liebe Mitstudenten,
      ich wollte mal fragen ob jemand mal in seinem Bekannten -, oder Freundeskreis mal mitbekommen hat, ob es denn speziell nette Bachloprüfer gibt.
      Z.b. hat Prof. Schiereck immer ne Menge an Bachelorarbeiten zu vergeben - da muss es ja ein paar Erfahrungen geben.
      Wie viel Arbeit erwartet er; ist das Verhalten angemessen; wie viel Support gibt es; ist die Benotung fair ? etc. - wenn es natürlich andere "gute" Professoren/Betreuer gibt, würde ich auch gerne von denen hören.

      Es würde mir sehr helfen wenn es irgendwelche positiven Erfahrungen gibt, die ihr mit mir (und somit auch anderen) teilen könntet. :)
    • habe bei Schiereck geschrieben: Benotung sehr gut (1,0 gut machbar), Themen interessant vor allem die empirischen, die wohl auch einfacher zu einer sehr guten Note führen als Literaturrecherchen. Betreuung dafür so gut wie nicht vorhanden. Wenn du fähig bist selbstständig zu arbeiten und nicht alles abklären musst kann ich dir Prof Schiereck empfehlen (ich war während der gesamten Thesis etwa 3x in seiner Sprechstunde). Lässt du's gerne schleifen wirst du keine Unterstützung erhalten.
    • royale32 schrieb:

      habe bei Schiereck geschrieben: Benotung sehr gut (1,0 gut machbar), Themen interessant vor allem die empirischen, die wohl auch einfacher zu einer sehr guten Note führen als Literaturrecherchen. Betreuung dafür so gut wie nicht vorhanden. Wenn du fähig bist selbstständig zu arbeiten und nicht alles abklären musst kann ich dir Prof Schiereck empfehlen (ich war während der gesamten Thesis etwa 3x in seiner Sprechstunde). Lässt du's gerne schleifen wirst du keine Unterstützung erhalten.
      Kannst du was zu den empirischen Themen erzählen? Habe da etwas Angst, dass ich das nicht hinkriege.
    • Ich persönlich habe die Renditen an internationalen Aktienmärketen untersucht und dabei versucht bestimmte Pattern nachzuweisen. Dafür solltest du Empirische Wirtschaftsforschung gehört und eventuell auch erste Erfahrung in der Grundlagenveranstaltung bei Prof. Schiereck gesammelt haben. EWF ist aber natürlich besonders wichtig, da du unzählige Regressionen durchführen musst (waren bei mir jedenfalls etwa 800) und die R-Outputs einigermaßen gut verstehen solltest. Im weiteren Schritt macht man sich dann Gedanken über die dem OLS-Schätzer zugrunde legenden Annahmen und erweitert das Datenmodell beispielsweise in Sachen Robustheit, um aussagekräftigere Ergebnisse zu erlangen. Literaturrecherche ist fast vernachlässigbar, etwa 20 % der Bachelorarbeit,

      Hört sich erst mal schwieriger an, als es ist. Wenn dich die Themen grundlegend interessieren, kann ich's dir empfehlen, wenn eher weniger, gibts immer noch die Möglichkeit Literaturrecherchen zu machen oder andere Verfahren zu verwenden.
    • Danke für deine Antwort.
      Inwieweit muss man die R-Outputs verstehen? Mehr als in den EWF Übungen und Klausuren?

      "Wenn dich die Themen grundlegend interessieren, kann ich's dir empfehlen, wenn eher weniger, gibts immer noch die Möglichkeit Literaturrecherchen zu machen oder andere Verfahren zu verwenden."
      -> Meinst du damit, man kann während man an der Thesis sitzt alles in eine andere Richtung lenken ?
    • Theoretisch reicht das Wissen aus EWF, musst aber auch Implikationen daraus ableiten, wie gesagt gehen 80% der BA über diese R-Outputs bzw. weitere Analyse mittels Excel.
      Man muss keine OLS-Regression machen, gibt sicherlich weitere empirische Methoden, um Datensätze zu analysieren. Kenne auch Leute, die nur mit Excel gearbeitet haben und verschiedenste Metriken verwendet haben. Kommt immer auf den Anwendungsfall an und solltest du bei deinem ersten Treffen mit Prof. Schiereck absprechen.
    • Ich habe letztes Jahr auch bei Prof. Schiereck geschrieben und konnte alle empirischen Analysen problemlos über das Excel Addin XLSTAT (1 Monat Testversion) durchführen. Mit diesem sind die Korrelationsanalysen und Regressionsanalysen sehr einfach durchzuführen. Mit Excel geht das zwar auch, da bei mir aber mehr als 17 Variablen im Spiel waren, musste ich auf XLSTAT zurückgreifen (Excel begrenzt auf 17 Variablen).
      Die Betreuung war für mich in Ordnung, bei Fragen per Email bekommt man in der Regel innerhalb einer halben Stunde eine Rückmeldung, wenn diese mit ja oder nein beantwortet werden können. Bei größeren Fragestellungen sollte man in die Sprechstunde und mindestens eine Stunde Wartezeit einplanen. Insgesamt war ich mit dem empirischen Thema sowie meiner Endnote (1,0) sehr zufrieden. Dennoch sind der Rechercheaufwand im Datenterminal und die anschließenden Analysen (abhängig vom Thema und der wissenschaftlichen Fragestellung) nicht zu unterschätzen.

      Kenntnisse aus EWF und Statistik 2 helfen dir meiner Meinung nach nur minimal , da die Computerprogramme vieles automatisiert erstellen. Du solltest ein Regressionsmodell aufstellen und den Output der Analysen anhand der p-Werte deuten können, Stichwort statistische Signifikanz. Die Analysen der Renditen werden über das Programm Event Study Metrics durchgeführt, welche mit der Anleitung auch kein Problem darstellen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Razor2147 ()