WS 16/17 A2 a)

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  • erdheinz schrieb:

    erstmal vielen Dank !
    Deine Lösung klingt nachvollziehbar.
    Beziehe mich da auf die Lösung der Gruppenübung 7G-3. Da wird auch ein Freiheitsgrad abgezogen durch den kinematischen Antrieb? Oder werfe ich da etwas komplett durcheinander?
    Stimmt schon, wenn ein Winkel kinematisch vorgegeben ist, dann verringert sich der Freiheitsgrad um eins. In G7-3 ist der Winkel phi_1 vorgegeben, deswegen verringert sichd er FHG und das System hat dort nurnoch einen. Das Moment in G7-3 (tau_2) hat damit nichts zu tun.

    In WS 16/17 A2 wirkt auch nur ein Moment, hat somit keinen Einfluss auf den FHG. Die Berechnung des FHGs durch Roadrunner ist korrekt.
  • BillyLow schrieb:

    Ich hätte auch eine allgemeine Frage zu den Freiheitsgraden beim Walzkontakt: Welcher Freiheitsgrad wird eigentlich beim Gleitkontakt bzw. welche werden unterdrückt? Der Kontakt verhält sich ja ähnlich dem Drehschubgelenkt, da werden ja 1 unterdrückt. (nur zum Verständnis)
    Das Abheben wird unterdrückt. Die Kontaktbedingung K1 kann man auch schreiben als: \(r ={}^{1}\underline{r}_{S_{2_{y}}}\) , also das der Schwerpunkt der Walze immer im Abstand des Radius von der Stange ist.
    Nicht unterdrückt wird hier der Winkel, da kein ideales Rollen angenommen wird und die Verschiebung in x1-Richtung.
  • mhhh ich bin mir immer noch ein bisschen unsicher wegen dem Verständnis dahinter:

    Beim Schubgelenkt ist es klar: Der Körper, der im Schubgelenk sich "bewegen" kann hat einen translatorischen Freiheitsgrad beispielsweise in x-Richtung. Der andere translatorische in y-Richtung wird unterdrückt (ich kann der Körper also nur nach links und rechts schieben) - und anders als beim Drehschubgelenk ist beim Schubgelenk keine Drehung erwünscht, weswegen f = 1 für das Schubgelenk gilt und f = 2 für das Drehschubgelenk, weil sich ein Körper am Drehschubgelenk ja noch "drehen" kann.

    Beim Walzkontakt kommt es nicht zu Abheben, das ist klar. Wenn ich vom Koordinatensystem 1 ausgehe, dann wird der Winkel nicht unterdrückt sowie die Verschiebung des Kontakts auf x1-Achse, der Kontakt kann sich also nur nicht in y1-Richtung bewegen. Gehe ich aber vom Ursprungskoordinatensystem aus, dann bewegt sich der Ortsvektor des Kontaktpunktes auf einer fest definierten Bahn. Könnte man dann nicht sagen, dass die translatorischen Freiheitsgrade x sowie y dann wegen der fest definierten Bahn kinematisch miteinander gekoppelt sind und deswegen 1 Freiheitsgrad verloren geht? Und darüber weiß man, dass der Freiheitsgrad des Gleitkontakts f = 2 ist. Oder ist mein Ansatz gerade komplett falsch?

    Ich glaube, ich werde mir einfach für den Gleitkontakt an der Walze f = 2 (ebene Betrachtung) merken. Wie die implizieten Bindungsgleichungen dazu aufgestellt werden, weiß ich ja.