Prüfungsprotokoll Numerische Strömungssimulation 13.04.2018

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    • Prüfungsprotokoll Numerische Strömungssimulation 13.04.2018

      Hier kommt ein weiteres Prüfungsprotokoll. Wie immer war die Atmosphäre sehr locker, man hat Zeit zum Überlegen und solange man keinen Quatsch erzählt kommen auch wenige Zwischenfragen :)

      F: Kennzahl für Inkompressibilität?
      A: Mach Zahl Ma=v/a; sollte kleiner als 0,3 sein

      F: Wie kann man Inkompressibilität noch beschreiben?
      A: D(roh)/Dt=0 ; ich habe die Gleichung mit der lokalen Änderung und dem konvektiven Term aufgeschrieben und erklärt. Prof. Schäfer hat dann noch gefragt was Dx/Dt und dx/dt ist (Geschwindikeit und Null).

      F: Warum berechnet man turbulente Strömungen nicht direkt?
      A: zeitliche und räumliche Änderungen bei Turbulenz so klein, dass Diskretisierung zu fein würde --> >1000 Jahre Rechenzeit

      F: Welcher zusätzliche Term entsteht bei der statistischen Turbulenzmodellierung und woher kommt er?
      A: Reynoldsspannungen, Term aufschreiben, erklären (meine Antwort dass es von Korrelationen der Geschwindigkeitsänderungen kommt war zu ungenau)

      F: Turbulente Strömung --> was muss man in Wandnähe beachten?
      A: laminare Grenzschicht, die kleiner wird je größer Re ist. Modellierung durch Dämpfungsfunktion (Low-Re) bzw. bei großen Re logarithmisches Wandgesetz

      F: Wie ist die Anforderung an das Netz, wenn man ein logarithmisches Wandgesetz verwendet?
      A: Logarithmisches Wandgesetz gilt nur in einem bestimmten (wandnahen) Bereich, in diesem Bereich muss ein Knoten liegen (wusste ich nicht)

      F: Unterschied Jacobi / Gauß-Seidel?
      A: s. Iterationsvorschriften

      CG-Verfahren erklären --> Frage zu CG:
      F: Was sind y und alpha?
      A: y_i sind Richtungen, die konjugiert zu A sind (d.h. A Einheitsmatrix --> y_i orthogonal aufeinander) ; alpha ist ein Minimum des Funktionals auf y (glaube ich zumindest :D )

      F: Formel für Speed Up?
      A: T_1/T_P

      F: Wann ist Speed Up optimal?
      A: Speed Up = P

      F: 5 KV 2 P --> was passiert?
      A: ungleiche Aufteilung der KV auf die beiden Prozessoren --> einer muss auf den anderen warten (Lastverteilungsverluste)

      So ich glaube das waren alle meine Fragen. Die Prüfung hat ca. 25 min gedauert und die Benotung war sehr fair.
      Viel Erfolg!
    • Bei mir kamen genau die gleichen Fragen dran.
      Lediglich die Frage zu den Unterschieden zwischen Jacobi und Gauß-Seidel fehlte.
      Dafür wollte Prof Schäfer von mir noch alle drei Quellen für Verluste bei Parallisierung wissen (Kommunikation, Lastverteilung, Algorithmen).

      Die Prüfung hat keine 20 Minuten gedauert, Atmosphäre war sehr entspannt und auch die Bewertung mehr als fair.
      Ich wünsche allen noch viel Erfolg.