Wie am besten vorbereiten??? (Lernaufwand)

    • Wie am besten vorbereiten??? (Lernaufwand)

      Hi Leute, schreibe dieses Semester TSL ohne jegliche Vorkenntnisse, dabei fällt es mir schon jetzt sehr schwer die Thematik hinter dem Fach zu verstehen und diese dementsprechend in den Übungen anzuwenden...
      Deshalb wollte ich euch mal fragen, ob ihr vielleicht Tipps für die Lernvorangehensweise hättet. ?( ?(
      Außerdem würde mich interessieren wir hoch ihr in etwa den Lernaufwand einschätzt.
    • Hey,

      die ersten Themen und Übungen (speziell Indexnotation) sind etwas abstakt am Anfang aber ich kam mit den Übungen im Laufe des Semesters immer besser klar wenn sich mit der Zeit ein wenig Verständnis bildet. Also warte erstmal ab und versuche zumindest mal grob zu verstehen was da passiert. Für die Klausur habe ich eigentlich alle Übungen nochmal durchgerechnet 2-3 mal und noch ein paar Altklausuren. Aber das Niveau der Übungen entspricht grob dem der Klausuraufgaben. So erlebst du die Überraschung nicht wenn du deine erste Altklausur rechnest. Abgesehen davon ist der Schnitt meistens nie so richtig schlecht.
      Lernaufwand würde ich in etwa mit TM2 oder E-Technik vergleichen. Ich habe im Semester die Übungen 1-2 mal gerechnet und dann noch ca. 7-10 Tage vor der Klausur.

      Grüße
    • das Schlimme bei TSL ist, dass man kaum Neuklausuren findet, ich hatte zum Beispiel mit Altklausuren von 1990 abwärts gelernt, weil ich kaum Neuklausuren mit Lösungen gefunden hatte :DDDD und außerdem weiß ich nicht genau ob die Übungen jetzt verbessert sind, aber damals vor 2 Jahren wo ich die Klausur bestanden hatte, fand ich die Übungen sehr schlecht gestaltet und die Übungsblätter mit Lösungen fand ich katastrophal....also zumindest fand ich das so...nie im Leben ist TSL so gut gestaltet wie E-Technik oder Thermofächer ! Aber wenn man anfängt TSL zu verstehen, finde ich dass man TSL sehr locker bestehen kann ;)
    • Ich würde dir empfehlen, die Übungen mindestens 3x durchzurechnen. Die Vorlesungsfolien und die Übungsblätter sind
      wirklich sehr schlecht gestaltet (zumindestens war das vor 2 Jahren so) und im Vergleich zu den anderen Rechenfächern
      bei uns im Studium ist es mit Abstand das Fach, welches am wenigsten Verständnis vermittelt. Nach dem Bestehen der
      TSL-Klausur hatte ich ehrlich gesagt nicht das Gefühl gehabt, dass ich den Kern der Strömungslehre irgendwie verstanden
      oder erfasst hatte und ich kenne einige Leute, die das bestätigen können.

      Ich und die meisten Leute aus meinem Kommilitonenkreis haben es erst beim Zweitversuch bestanden, was allerdings der falschen
      Vorbereitungsweise zu schulden war. Der Knackpunkt ist hier, dass man sich auf die Übungen fokussiert und diese so oft
      wie möglich durchrechnet. Übung macht den Meister :) Die Altklausuren sind eigentlich nicht mal so wichtig. Es gibt, wenn ich
      mich richtig erinnere, ca. 4 Altklausuren ab 2010 und diese reichen zur Klausurvorbereitung vollkommen aus. Es gibt keine Musterlösungen, daher ist es da ganz gut, wenn man diese durchrechnet und dann mit Kommilitonen die Lösungen bespricht.

      Eine wichtiger Punkt in der Klausur ist der Kurzfragenteil, auf den es auch viele Punkte gibt. Ich glaube, es gibt einen Kurzfragenteil
      und vier Rechenaufgaben und insgesamt gibt es 100 Punkte drauf. Die Punkteverteilung ist da ca. 20 Punkte pro Aufgabe (bin mir
      da allerdings nicht ganz so sicher). Auf den Kurzfragenteil gibt es auf jeden Fall viele Punkte und da werden Basics wie z.B. die
      Indexnotation abgefragt. Auf den Teil konnte man sich mit der Formelsammlung und den vorhandenen Protokollen aus den Altklausuren ziemlich gut vorbereiten und damit hat man eigentlich schon viele Punkte geschafft :)

      Vom Lernaufwand würde ich TSL schon als hoch einstufen. Ich fand es persönlich schwerer und aufwändiger als E-Technik oder TM2
      und würde es mit MM2 als einer der aufwändigsten Fächer im Maschinenbaustudium einstufen. Der Aufwand ist allerdings nicht
      dem Fach selber zu schulden, sondern der schlechten Aufbereitung der Lehrmaterialien.
      Aber das ist nur meine persönliche Meinung :) Ich denke, dass solche Einschätzungen relativ subjektiv sind.
    • Weder die Vorlesung noch das Buch von Spurk können für ein besseres Verständnis aushelfen. Das einzige, was in dem Buch
      eventuell nützlich war, sind die verschiedenen Gleichungen (Impulssatz, etc.) im Anhang, die in verschiedenen Koordinatensystemen
      (kartesisch, Polarkoordinaten, etc.) formuliert aufgeschrieben sind. Diese haben manchmal die Übungen an manchen Stellen wesentlich erleichtert.