Unklarheiten bei alten Prüfungsfragen

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    • Unklarheiten bei alten Prüfungsfragen

      Hallo alle zusammen,

      ich bin bei dem Beantworten der alten Protokolle auf einige Unklarheiten gestoßen. Teilweise wurde die ein oder andere bereits in einem älteren Thread diskutiert, die dortigen Antworten sind aber alle sehr unsicher.

      1. Bei der Definition des "Qualitätsmanagements" wird danach gefragt was "die Besonderheit" ist?
      Definition ist ja klar, aber was für Besonderheiten sind gemeint?

      2. Welche statistischen Merkmale unterscheidenstabile Prozesse von instabilen Prozessen? Nennen Sie vier Beispiele!
      Wenn man davon ausgeht, dass die statistischen Merkmale "Mittelwert" und "Spannweite" sind dennoch die vier Beispiele unklar. Spontan denkt man an Folie 123 oder 124. Allerdings ist davon die Rede 4 Beispiele zu "nennen". Die Folien passen demnach nicht so wirklich. Hat da eine Ideen?

      3. Jeweils ein Beispiel zum zeitkontinuierlichen und zum zeitdiskontinuierlichen Messverfahren?

      4. Eine Frage behandelt die beiden Kennwerte cp und cpk, fragt dann nach 3 "weiteren" Fähigkeitskennwerten. Es müssten demnach mit cp und cpk 5 bekannt sein. Außer cp und cpk kann ich nichts finden. Was könnte hier gewünscht sein?


      Wäre cool, wenn sich ein paar finden die mitdiskutieren und vielleicht die ein oder andere Lösung parat haben :)
    • Hi,
      bei den Fragen hab ich auch noch so meine Probleme. Ich schreib einfach mal, was ich mir dabei gedacht habe.

      dominiklukas schrieb:

      1. Bei der Definition des "Qualitätsmanagements" wird danach gefragt was "die Besonderheit" ist?
      Definition ist ja klar, aber was für Besonderheiten sind gemeint?
      Ich denke die Besonderheit liegt darin, dass das Qualitätsmanagement von der obersten Führungsebene angeführt wird, aber trotzdem in der Verantwortung aller Ausführungsebenen liegt. Also, dass es quasi zentral gelenkt wird, aber jeder Bereich selbstständig für die Ausführung zuständig ist. So ähnlich hatte ich es mal irgendwo nachgelesen, aber keine Ahnung ob das so stimmt oder die Besonderheit ist.


      dominiklukas schrieb:

      2. Welche statistischen Merkmale unterscheidenstabile Prozesse von instabilen Prozessen? Nennen Sie vier Beispiele!
      Wenn man davon ausgeht, dass die statistischen Merkmale "Mittelwert" und "Spannweite" sind dennoch die vier Beispiele unklar. Spontan denkt man an Folie 123 oder 124. Allerdings ist davon die Rede 4 Beispiele zu "nennen". Die Folien passen demnach nicht so wirklich. Hat da eine Ideen?
      Da hab ich auch nicht wirklich mehr Ideen zu. Evlt. noch die Eingriffsgrenzen vom Mittelwert und der Spannweite. Also die vier Sachen, die auf Folie 122 aufgelistet sind.


      dominiklukas schrieb:

      3. Jeweils ein Beispiel zum zeitkontinuierlichen und zum zeitdiskontinuierlichen Messverfahren?
      Zeitkontinuierlich heißt ja einfach nur, dass eine Messgröße über eine Zeitspanne kontinuierlich gemessen wird. Das wäre ja zum Beispiel bei einem Thermoelement, mit dem über einen bestimmten Zeitraum hinweg die Temperatur gemessen wird, der Fall.
      Ein zeitdiskontinuierliches Verfahren sollte ja nur zu bestimmten Zeitpunkten Messwerte aufnehmen. Hab da aber grad noch kein passendes Beispiel zu, vllt fällt dir ja was dazu ein ^^


      dominiklukas schrieb:

      4. Eine Frage behandelt die beiden Kennwerte cp und cpk, fragt dann nach 3 "weiteren" Fähigkeitskennwerten. Es müssten demnach mit cp und cpk 5 bekannt sein. Außer cp und cpk kann ich nichts finden. Was könnte hier gewünscht sein?
      Hätte da evtl. noch die Standardabweichung, den Mittelwert und die Streuung der Grundgesamtheit genommen. Also die Punkte die auf Folie 124 in der Legende stehen.
    • dominiklukas schrieb:

      1. Bei der Definition des "Qualitätsmanagements" wird danach gefragt was "die Besonderheit" ist?
      Definition ist ja klar, aber was für Besonderheiten sind gemeint?
      Vielleicht, dass es sich auf Produkte und Dienstleistungen bezieht und dass Qualität nie das maximal technisch Mögliche bedeuten muss, sondern lediglich so, dass die Kundenbedürfnisse optimal befriedigt werden.

      dominiklukas schrieb:

      3. Jeweils ein Beispiel zum zeitkontinuierlichen und zum zeitdiskontinuierlichen Messverfahren?
      Aus dem Messtechnik Skript: Thermoelement - Laser-Doppler-Anemometrie. Der Laser wird nur in kurzen Pulsen eingesetzt also hat man am Ende mehrere diskrete Werte obwohl man einen kontinuierlichen Prozess misst.

      Bei den anderen Punkten würde ich meinem Vorredner zustimmen, wobei zu beachten ist, dass auf Folie 124 nicht vom Mittelwert sondern vom Mittelwert der Mittelwerte der Stichproben die Rede ist.