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    • dawgee schrieb:

      Geht es in dieser Diskussion jetzt in erster Linie um den reinen Schwierigkeitsgrad der Klausur oder um das Chaos bzgl. des Skripts/Erratas?
      Es geht hauptsächlich um den Schwierigkeitsgrad der Klausur und wie man in den Veranstanstaltungen dieses Kurses für die Klausur vorbereitet wird. Das Ganze jetzt nur an der Durchfallquote der Klausur festhalten zu wollen, halte ich persönlich gesagt falsch. Selbst wenn diese jetzt hypothetisch bei 20% oder 30% liegen sollte (was für eine Quote auch immer!), ändert dies nichts daran, dass beim Fach MM2 die Lehre im Vergleich allen anderen Maschinenbaufächern, die ich jetzt als WI besucht habe, stark hinterherhinkt.

      In allen genannten Fächern (TM1, TM2, TM3, Thermodynamik, Elektrotechnik, MM1) wurde ich durch Vorlesungen, (Hörsaal)Übungen sowie zusätzlich zur Verfügung gestelltem Material in meinen Augen immer gut für die Klausuren vorbereitet. Auch gibt es gute Übungsbücher, bei denen man den gelernten Stoff gut anwenden und üben kann. Bei TM1-3 waren das z.B die extra Aufgabenbücher der Bücher, auf denen die Vorlesung basierte, bei Elektrotechnik z.B. die Aufgabensammlung von Hagman. Bei MM1 wurden extra noch ein Übungsaufgabenkatalog zur Verfügung gestellt.

      Doch bei MM2? Fehlanzeige. Da wird der Klausuraufbau geändert, so dass die Klausur mehr auf Transfer basiert und weniger auf "Kampfrechnen". Doch was passiert? Die Übungen bleiben, quasi gleich, als es noch das "Kampfrechnen mit Normen" gibt. Keine zusätzlichen Übungsaufgaben. Alles bleibt wie beim alten, doch durch das neue Klausurformat muss man so ziemlich alle Formeln irgendwie im Kopf haben muss bzw. wissen, wo man diese nachschlagen kann. Das Kampfrechnen verschwindet nicht aus der Klausur, nur dass jetzt durch das neue Klausurformat der Rechenweg gar nicht mehr bewertet wird. Ich und viele meiner Freunde haben uns extensiv für die Prüfung vorbereitet, doch gefühlt hat uns die ganze Vorbereitung nur wenig gebracht. Die Vorbereitung sollte durch Vorlesung und Übung bzw. Übungsaufgaben besser gesteuert werden.

      Weiterhin halte ich es für sehr schlecht, dass einem das Zeichen, wie in der Klausur verlangt wird, einem nur sehr stiefmütterlich beigebracht wird. Gerade, da es ein integraler Teil der Prüfung ist. Warum gibt es hierzu nicht z.B. noch eine extra Veranstaltungsreihe, wo insbesondere hierzu noch eingegangen wird? Warum gibt es z.B. keine Konstruktionshausübungen, bei denen z.B. wie in der Klausur korrigiert wird?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Neon ()

    • dawgee schrieb:

      Geht es in dieser Diskussion jetzt in erster Linie um den reinen Schwierigkeitsgrad der Klausur oder um das Chaos bzgl. des Skripts/Erratas?

      Dass ein Errata diesen Umfangs ein Unding ist, darüber sind sich alle Verantwortlichen im Klaren. Druck zu machen, damit so bald wie möglich eine neue Auflage kommt oder das Skript digital angeboten wird o.ä., halte ich natürlich trotzdem für eine gute Sache. Allerdings muss bedacht werden, dass dabei auch der Verlag mitspielen muss und eine Neuauflage (meines WIssens) mit einem ziemlichen Zeit- und Kostenaufwand verbunden ist.
      Wobei man sich relativ sicher sein kann ist, dass Kirchner auch keine große Freude daran hat, seinen Namen auf einem Buch stehen zu haben, das so mit Fehlern übersät ist. Dementsprechend denke ich schon, dass er versuchen wird da nachzubessern, sofern es in seiner Macht steht.
      So oder so tun mir auf jeden Fall die Leute Leid, die das ganze Durcheinander dieses Jahr mitmachen mussten.

      Was den Schwierigkeitsgrad angeht, würde ich persönlich mir tatsächlich erst ein Urteil erlauben, sobald der Schnitt vorliegt (habe selbst nicht mitgeschrieben). Vorher halte ich es auch für schwierig, der Fachschaft/dem Dekanat gegenüber in irgendeiner Weise zu argumentieren. Tatsache ist doch: Innerhalb der letzten Jahre lag die DQ in MM2, wie bei den anderen "härteren" MB-Fächern (SRT, TSL, TM2, ET, etc.), immer bei den "üblichen" 30-40%. Da das bisher immer so durchging, scheint es für das Dekanat wohl dem Anspruch der TU zu entsprechen und das Verlangen, daran etwas zu ändern, wird eher gering sein.

      LG

      P.S.: Ich weiß, dass ich mir mit dem Post wahrscheinlich keine Freunde mache, aber bleibt bitte sachlich und objektiv.
      Nein es geht nicht um das Errata, dass war nur ein weiterer Randpunkt. Es geht darum, dass es keinerlei zielgerichtete Vorbereitung auf diesen Rechenteil gab, der zeitlich als auch von der Schwirigkeit seines gleichen sucht (ja zeitlich war es immer eng aber damals war es Kampfrechnen und diesmal überwiegend Transfer, dass macht nochmal einen großen Unterschied. Zu den genannten Fächern gibt es einen Unterschied wenn man sich da rein hängt und Verständnis entwickelt besteht man diese Klausuren, man weiß wie man sich vorbereiten soll bzw das gestellte Material bereitet vor . Bei dieser Klausur hab ich keine Ahnung was ich als Vorbereitung machen soll. Ich dachte wirklich ich wäre extrem gut vorbereitet und dann das. Ich will dir nicht zu nahe treten aber wenn man die Klausur nicht mitgeschrieben hat und nur die früheren Klausuren kennt ist schwer den Leuten abzusprechen sie könnten nicht jetzt schon dagegen argumentieren.
    • Dass die Aufgabenstellungen aus der Übung zu stark von denen in der Klausur abweichen, da gebe ich euch gerne recht. Könnte damit zusammenhängen, dass Kirchner das neue Klausurformat relativ kurzfristig einführen wollte und daher keine Kapazitäten im FB mehr zur Verfügung hatte, um die Übungen zu überarbeiten. Das bessert sich zum nächsten Semester hoffentlich!

      Zort10 schrieb:

      Ich will dir nicht zu nahe treten aber wenn man die Klausur nicht mitgeschrieben hat und nur die früheren Klausuren kennt ist schwer den Leuten abzusprechen sie könnten nicht jetzt schon dagegen argumentieren.
      Ich wollte damit nicht sagen, dass man nicht argumentieren kann, sondern dass sich das Dekanat oder wer auch immer unter Umständen nicht auf eine Diskussion einlassen wird, bevor Ergebnisse bekannt sind.


      Neon schrieb:

      Weiterhin halte ich es für sehr schlecht, dass einem das Zeichen, wie in der Klausur verlangt wird, einem nur sehr stiefmütterlich beigebracht wird. Gerade, da es ein integraler Teil der Prüfung ist. Warum gibt es hierzu nicht z.B. noch eine extra Veranstaltungsreihe, wo insbesondere hierzu noch eingegangen wird? Warum gibt es z.B. keine Konstruktionshausübungen, bei denen z.B. wie in der Klausur korrigiert wird?
      Auch hier kann ich dir Recht geben, 3 Übungen sind sehr mager.
      Was es allerdings zu bedenken gilt: Es geht nicht "nur" ums Zeichnen, sondern ums Konstruieren. Beim Konstruieren existieren zwar Richtlinien (hinsichtlich Kraftführung, Herstellbarkeit, Normteilen, etc.), aber letzten Endes ist es ein kreativer Prozess, den man nicht bzw. nicht "richtig" erlernt, indem man sieht wie es einer an der Tafel vormacht. Deshalb lässt sich das Ganze finde ich auch nicht so gut mit anderen Modulen vergleichen, in denen es in der Regel um die Analyse und nicht die Synthese von Bauteilen/Systemen geht und deshalb tut sich das pmd wohl auch schwer damit, ein anständiges didaktisches Konzept zur Konstruktion zu entwickeln.

      LG
    • Warum schaffen es andere Unis ? Er hat bestimmt das Format kurzfristig eingeführt, aber auf Krampf etwas neues einführen zu wollen, um etwas angeblich zu verbessern, was nicht Hand und Fuß hat macht für mich leider wenig Sinn. Er hätte damit ruhig ein Jahr länger warten können und dann auch die Übungen ändern können, aber ich nehme an Kirchner war sich dessen bewusst, was er uns antut. Es ist auch nicht zielführend die Diskussion hier so ausarten zu lassen, dass man einfach keinen Überblick mehr hat. Ich habe bisher noch keinen Thread gelesen und keine Klausur geschrieben, wo die Meinungen der Studenten - wie in diesem Fall - nicht geteilt war. Man muss mit dem Dekan damit sprechen, selbst wenn die Durchfallquote bei 0% wäre, es wäre mir egal. Die Klausur war nicht gut gestaltet und jetzt kann man bis Oktober zittern, so mies vom ganzen Institut, man gibt sich so eine Mühe für sein Bachelor, versucht einen guten Schnitt zu bekommen und dann muss man bei einem 8 CP Fach mit einer 4.0 rechnen.

      dawgee schrieb:

      Dass die Aufgabenstellungen aus der Übung zu stark von denen in der Klausur abweichen, da gebe ich euch gerne recht. Könnte damit zusammenhängen, dass Kirchner das neue Klausurformat relativ kurzfristig einführen wollte und daher keine Kapazitäten im FB mehr zur Verfügung hatte, um die Übungen zu überarbeiten. Das bessert sich zum nächsten Semester hoffentlich!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von FaridBen ()

    • Also für mich war, wie ja jetzt auch vorher deutlich von vielen Leuten dargestellt, der Rechenteil eine Frechheit und der casus knacksus. Zum Zeichenteil kann ich nur sagen, dass ich persönlich absolut verloren gewesen wäre, hätte ich nicht auf die Hilfe meiner Freunde zählen können, die das Fach schon im vorherigen Jahr geschrieben hatten. Es bringt einem schlicht und einfach niemand bei. Die Übungen zu dem Thema sind ja schon auf einem ziemlich hohen Niveau, das voraussetzt, dass man alle Einzelteile schon zeichnen und deren Zusammenspiel verstehen kann. Ich finde es auch nach wie vor heftig, dass eine Menge Teile (Nadellager zum Beispiel) in den Unterlagen nirgendwo erwähnt sind und man im Internet recherchieren muss, wie solche Bauteile aussehen. Das aber nur am Rande, da man sich im Zeichenteil wenigstens ordentlich mithilfe von Altklausuren und den Übungen vorbereiten konnte und sich der Schwierigkeitsgrad bei unserer Konstruktion nur im gleichen Maße wie die verfügbare Zeit erhöht hat.

      Ich finde, der Konstruktionsteil war schwierig aber zu bewältigen, der Rechenteil unverhältnismäßig und unmöglich.
    • um ehrlich zu sein, konnte man das vorhersehen. ich habe damals 2 klausuren beim kloberdanz geschrieben und hätte beinahe bestanden. unglücklicherweise musste ich meinen 3.Versuch beim Kirchner schreiben. weil das mein letztes fach war, habe ich das komplette semester nur für mm2 gelernt. nach der klausur dachte ich, es ist alles vorbei. er hat die klausur vieeeeeeeeeeeeeeel schwieriger gemacht als beim kloberdanz. dann dachte ich mir, kloberdanz war noch human. aber komischerweise habe ich das fach mit 3,7 bestanden. die klausur war letztes sommersemester. bis die ergebnisse veröffentlicht wurden, bekam ich weiße haare. ich hatte sogar nach der klausur direkt angefangen mich für die mündliche nachprüfung vorzubereiten. aber hoffnung stirbt zuletzt. die klausur wurde wohlwollend korrigiert. also leute wartet nur ab, ich glaube die werden diesmal die klausur auch wohlwollend bewerten.

      Aber eins muss ich auf jeden fall sagen. Es ist mir ein rätsel, warum pmd solche klausuren erstellt. Ich weiß, dass keiner von uns blöd ist. Wir würden die Klausur auf jeden fall schaffen. Aber ein FH´ler darf Ingenieur werden und wir müssen vielleicht das ganze studium wegen so einem fach beenden. Oder fast. In meinen augen können die pmd´ler sich auf gar keinen fall rechtfertigen !!!!!!!!!!!!!!!
    • Das Zeichnen ist doch erstmal Nebensache, das kann man sich selbst beibringen.. haben zwanzig Jahrgänge auch schon geschafft.

      Man sollte sich bei der Kritik erstmal an die größeren Misstände im Institut halten und dann in einem späteren Schritt noch das Konstruieren/Zeichnen bemängeln.

      Von Anfang an zu sagen, dass alles schlecht ist erachte ich nicht als zielführend.
    • Meiner Meinung nach wäre es das fairste, wenn die Leute die die Klausur bestanden haben unter den geforderten Voraussetzungen durchkommen und der Rest keinen Fehlversuch bekommt. Dafür müsste der Fachbereich sich allerdings einen viel zu großen Fehler eingestehen(was nicht passieren wird), und auch von der rechtlichen Seite weiß ich nicht, was dem im Weg stehen würde. Aber würde das für sinnvoller ansehen, als dem der mit Glück auf eine 4.0(in Schulnoten nach dem gesenkt wurde: 5 oder 5-) gerutscht ist, als der, der einen Punkt weniger hat und durchgefallen ist. Aber halte das für eher unrealistisch...
    • _XXX_ schrieb:

      Hi, ne Frage wie ist MM1 ? Ist es machbar im vergleich zu der Situation in mm2 oder wird das auch so sein das viel lernen nichts beingen wird?
      Die Fächer haben eigentlich nicht viel miteinander am Hut. MM1 ist deutlich ergiebiger mit guter vorbereitung kann man da auf eine gute bis sehr gute Note hoffen, nicht so wie bei MM2 wo man mit extremer Vorbereitung (bei mir auf jedenfall mit Abstand das Fach wo ich am meisten Zeit und Arbeit reingesteckt habe) trotzdem schnell ne 5,0 fängt oder eben irgendwas zwischen 3,3 und 4,0 bei den meisten.
    • petitionen24.com/feedback_zur_…nbedingungen_im_fach_mmii

      Kennt ihr alle eigentlich schon diesen Link?
      Ist ein sehr guter Ansatz und wurde schön organisiert, aber warum postet ihr das nicht überall?
      Nichtmal hier im Thread ist der Link vorhanden, geschweige denn auf Facebook oder anderen potenziellen Stellen.

      Weiß die Asta, die Fachschaft, die Beschwerdestelle von dieser Aktion?

      Am Ende geht das Ganze unter und das wäre sehr schade.
    • ayintap schrieb:

      petitionen24.com/feedback_zur_…nbedingungen_im_fach_mmii

      Kennt ihr alle eigentlich schon diesen Link?
      Ist ein sehr guter Ansatz und wurde schön organisiert, aber warum postet ihr das nicht überall?
      Nichtmal hier im Thread ist der Link vorhanden, geschweige denn auf Facebook oder anderen potenziellen Stellen.

      Weiß die Asta, die Fachschaft, die Beschwerdestelle von dieser Aktion?

      Am Ende geht das Ganze unter und das wäre sehr schade.
      Wird vom Lehrkörper bestimmt ernstgenommen so eine Petition, wo die Studis noch nichtmal den Modulnamen richtig schreiben können
    • Wieso sollten nur jene Unterschreiben die mitgeschrieben haben ?
      Auch jene die nicht mitgeschrieben haben koennen doch eine Unterstuetzung sein?!
      Wenn das hier so verzögert abläuft und es Neuigkeiten erst nach Wochen gibt und man nichtmal zur Whatsapp Gruppe eingeladen wurde, kann man das hier nicht ernst nehmen.

      Ob die Leute den Modulnamen richtig schreiben oder nicht ist nebensächlich (Wir werden zu Ingenieuren ausgebildet nicht zu Sprachwissenschaftlern). Wichtig wäre das von den Betroffenen jemand den Prozess fortführt.

      Bin zwar nicht betroffen aber würde tatsächlich gern Helfen sodass mindestens die nachfolger es nicht so "hard" haben.