• Hallo Schwarmintelligenz!

    ich belege im kommenden SoSe das erste Mal MM2 und habe viel Besorgniserregendes gehört.

    Deshalb würde ich mich freuen, wenn ihr Tipps oder Erfahrungsberichte (besonders zur Klausurvorbereitung und zum Klausurablauf) teilen könntet.

    Liebe Grüße und vielen Dank im Vorraus! :)

  • Viel und früh zeichnen – das ist der Weg zum Bestehen. Wenn du das gut kannst, ist sogar eine okay bis gute Note drin. Der Anfang wird sehr hart sein, da in den Vorlesungen kaum etwas zu den Zeichnungen erklärt wird. Deshalb musst du dir das selbst beibringen und immer zu den Übungen gehen, um dir deine Zeichnungen korrigieren zu lassen. Der Rechnenteil ist ziemlich random/zufällig, aber wenn du alle Übungen und Probeklausuren zwei- bis dreimal durchgerechnet hast, kannst du dort mindestens 40 bis 50 % rausholen.

  • Ich stimme DeDa_1 völlig zu.

    Nur ein Tipp: Falls der erste Versuch mit MM2 nicht klappen sollte oder du keine gute Note bekommst, ist das völlig in Ordnung. Es handelt sich dabei einfach um ein Fach, das völlig unstrukturiert vermittelt wird, keinen klaren Standard hat, vollgepackt ist mit Inhalten, die eher verwirren als helfen – weil kaum geübt wird – und am Ende mit einer Prüfung abschließt, die eher nach Lust und Laune erstellt wurde als nach irgendwelchen nachvollziehbaren Standards

  • Ich persönlich finde, dass um MM2 viel zu viel Angst geschürt wird.

    Schade finde ich, das es ein echt interessantes Fach sein könnte, wo man viel lernen könnte, aber wie man es schaffen kann ein Buch gefühlt jedes Jahr neu aufzusetzen und damit die Studenten "zwingt" sich permanent das neuste holen zu "müssen", finde ich schon hart. Das zeigt mir, dass das Wissen nicht wirklich Bestand hat, was man sich da aneignet.

    Naja. Ich habe auf jeden Fall keine einzige Vorlesung besucht, bin weiß Gott keine gute Studentin und habe damals im ersten Versuch mit 3,3 bestanden.

    Ich habe einfach ungefähr 3 Monate vor Klausurtermin angefangen mir Zeichnungen anzuschauen und zu verstehen, habe mir dann während dem Semester kleine Büchlein zu jedem Thema mit Formeln geschrieben, das "Buch" einmal komplett durchgelesen und immer mal Zeichnungen gemacht. Also in der Woche habe ich max. 4 Stunden für das Fach investiert. Kurz vor der Klausur dann mehr.

    Eine Lerngruppe zum Austauschen und Korrigieren ist auch hilfreich.

    Bei der Prüfung an sich wusste ich bei dem Zeichnen auch nicht die perfekte Lösung. Wenn du aber weißt, wie Teile gezeichnet werden, kannst du dir auch was "zusammenbasteln". Ich hatte letzten Endes viel zu viele Komponenten verbaut, aber es war montierbar und die Funktion gegeben. Von daher wars egal. Beim Rechnen habe ich einen Bereich komplett weg gelassen (irgendwas mit Wellen berechnen). Das fand ich damals bei den Übungen schon doof und habe mich dementsprechend tiefer in die anderen Themen reingesteigert. Wenn ich keinen Plan hatte, habe ich einfach geschaut: Was ist gegeben, welche Formel habe ich wo ich damit was anfangen könnte und habe dann einfach die Werte eingesetzt und was ausgerechnet. Ob das richtig war oder nicht, war mir in dem Moment egal. Besser als gar nichts hinzuschreiben war es dennoch.

    Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Glück und du wirst das schon schaffen. Es haben schließlich schon 1000 Leute vor dir geschafft ;)

  • Viel und früh zeichnen – das ist der Weg zum Bestehen. Wenn du das gut kannst, ist sogar eine okay bis gute Note drin. Der Anfang wird sehr hart sein, da in den Vorlesungen kaum etwas zu den Zeichnungen erklärt wird. Deshalb musst du dir das selbst beibringen und immer zu den Übungen gehen, um dir deine Zeichnungen korrigieren zu lassen. Der Rechnenteil ist ziemlich random/zufällig, aber wenn du alle Übungen und Probeklausuren zwei- bis dreimal durchgerechnet hast, kannst du dort mindestens 40 bis 50 % rausholen.

    Eigentlich wurde es hier schon sehr gut zusammengefasst.

    Gerade für die Zeichnungen lohnt es sich wirklich, schon früh jede Woche zuhause eine Zeichung vorzubereiten und dann in der Gruppenübung mit einem Tutor durchzusprechen. Vor allem weil gerade Anfang/Mitte des Semesters die Übungen noch verhältnismäßig schwach besucht sind und sich die Tutoren dementsprechend die Zeit für deine Zeichnung nehmen können.