Motivation
Ein Schwerpunkt bei der Simulation von Wärmebehandlungsprozessen sind die resultierenden Eigenspannungen nach dem Härten bzw. Anlassen. Diese haben einen entscheidenden Einfluss auf die Bauteillebensdauer. Der Eigenspannungszustand wird hierbei mittels einer thermomechanisch gekoppelten Simulation modelliert. Ein bestehendes Modell bildet den Eigenspannungszustand nach dem Härten bereits erfolgreich ab. Im Rahmen dieser Arbeit soll das Modell nun um den nachgelagerten Prozessschritt des Anlassens erweitert werden, um den zeit- und temperaturabhängigen Abbau der Spannungen zu beschreiben.
Aufgaben
- Literaturrecherche und Einarbeitung in die Simulation des Anlassens
- Numerische Implementierung des Eigenspannungsabbaus in Abaqus
- Simulation des Anlassprozesses und Ermittlung der resultierenden Eigenspannungsprofile
- Wissenschaftliche Dokumentation und Präsentation der Ergebnisse
Kontakt
E-Mail: julius.moeller@de.bosch.com
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