Posts by MaBo

    Hallo zusammen,


    am Fachgebiet Reaktive Strömungen und Messtechnik (RSM) ist derzeit ein spannendes ADP zu vergeben.
    Die Ausschreibung findet ihr im Anhang!

    @Xerx23 Wenn ich einfach nur die beiden Strahlen einzeln betrachte, dann findet am Austritt der Einzelstrahlen doch eigentlich jeweils ein Carnot-Stoß statt und es herrscht Umgebungsdruck. Dann würden sich die Strahlen auch bei Umgebungsdruck mischen und der ist ja zu Null gesetzt. Beim Aufstellen der Impulserhaltung gäbe es dann keinen Druckeinfluss auf den Winkel. Ich weiß nicht, ob die Annahme eines Carnot-Stoßes mit A2 gegen unendlich hier gerechtfertigt ist, aber es muss auf jeden Fall Druckverluste geben. Du hast beim Aufstellen des Bernoullis aber überhaupt keine Druckverluste berücksichtigt. Mir ist allerdings auch nicht ganz klar wie ich mit dieser Art Querschnittserweiterung umgehen soll. Letztendlich sind das ja alles nur Näherungsformeln und ich weiß nicht, inwieweit die in dieser Situation Gültigkeit besitzen.

    Ich glaube, Aufgabe 3a) ist nur auf Grundlage der Kontigleichung nicht lösbar. Aus meiner Sicht kann man aus der Kontigleichung nur ziehen, dass der Massenstrom, der abströmt gleich der Summe der beiden zuströmenden Massenströme ist. Du kannst die Kontigleichung aber nicht komponentenweise auswerten, da der Index i doppelt auftritt und du somit summieren musst.


    Ich wäre da jetzt intuitiv mit der Impulserhaltnung drangegangen, dann habe ich für die zwei Gleichungen zwei Erhaltunsgrößen (Impuls und Masse) und kriege als Ergebnis tan(a)=(u2m2)/(u1m1).

    Bei der 1c) müsste sich die Dichte rauskürzen.


    Bei mir kommt (h0+h1)=(Ω2R12)/(2g) raus. Das passt auch von den Einheiten, da (h0+h1) die Dimension [m] hat. Der Zähler des Bruches auf der rechten Seite hat dann [m²/s²] und der Nenner [m/s²] was dann gekürzt wieder [m] ergibt.



    Analoges gilt für (h0+h2).

    Inhalt: Letztendlich werden in der Vorlesung Partikelsysteme behandelt. Darunter fällt prinzipiell sowohl der Sand, der zum Bauen verwendet wird als auch Feinstaub in der Luft. Zu Beginn der Vorlesung wird vermittelt, wie solche Partikelsysteme und ihre Eigenschaften beschrieben und bestimmt werden können. Insbesondere wird auf das Verhalten von Partikeln in strömenden Medien eingegangen. Im Anschluss werden verfahrenstechnische Grundoperationen besprochen also Operationen, durch die solche Partikelsysteme gemischt bzw. bezüglich bestimmter Eigenschaften getrennt werden können. Auch das Zerkleinern und Agglomerieren einzelner Partikel wird abgehandelt.


    Lehrangebot: Übungen werden nicht angeboten, das Modul besteht also im Wesentlichen aus der Vorlesung. Diese ist recht interessant und behandelt sowohl theoretische Aspekte als auch die praktische Umsetzung mit vielen Beispielen.


    Klausurvorbereitung: Es ist hilfreich, die Vorlesung regelmäßig besucht zu haben. Allerdings gibt es ein sehr gut ausgearbeitetes Skript, das sich hervorragend zur Klausurvorbereitung eignet. Es geht an einigen Stellen etwas über den Vorlesungsinhalt hinaus, ohne allerdings allzu sehr auszuschweifen. Ich persölich habe vor allem mit dem Skript gearbeitet und so sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich habe eine Woche vollzeit gelernt und vorher die Vorlesungen besucht, das hat ziemlich gut hingehauen.

    Klausur:
    Die Klausur besteht aus einem schriftlichen Teil mit acht oder neun Fragen, für den man bis zu einer Stunde Zeit hat (was allerdings absolut nicht notwendig ist, es gibt allso de facto keinen Zeitdruck) und einer anschließenden mündlichen Besprechung. Die Atmosphäre ist allerdings sehr angenehm und es ist auch absolut in Ordnung, wenn man mal eine Frage nicht so ganz beantworten kann. Die Bewertung ist, wenn man den Inhalt verstanden hat, sehr fair / sehr gut.

    Gedächtnisprotokoll Mechanische Verfahrenstechnik 28.06.2017


    Die Prüfungsatmosphäre war sehr entspannt. Prof. Schabel sagt ein paar einleitende Worte und teilt eine dreiseitige "Klausur" aus. Uns (wir waren zu dritt) wurde eine Stunde lang Zeit gegeben, die Fragen zu beantworten, nach spätestens 40 Minuten waren wir aber alle fertig, es gibt also genug Zeit, um auch mal etwas nachzudenken. Diese Klausur enthielt folgende Aufgaben (evtl habe ich eine vergessen):


    • Definition und Erläuterung von Äquivalenzdurchmessern
    • Partikelgrößenverteilungen in verschiedenen Mengenarten: Welche Mengenarten gibt es? Wie können Partikelgrößenverteilungen in verschiedenen Mengenarten mit einander verglichen werden?
    • Erläuterung des Prinzips und des Aufbaus eines Impaktors samt Skizze
    • Erläutern und Erklären des Zusammenhanges zwischen der Anströmgeschwindigkeit und des Luftwiderstandsbeiwertes (Hier hatten wir alle drei unterschiedliche Antworten, da man sich der Frage von mehreren Seiten nähern kann. Die verschiedenen Antworten wurden aber alle akzeptiert. Mögliche Antworten: Über die Definition des Strömungswiderstandskraft im Stokes-Bereich oder über das Diagramm Reynoldszahl/Widerstandsbeiwert)
    • Modell der Doppelschicht um Partikel in Wasser erläutern
    • Drehzahlabhängige Zonen in rotierenden Mischbehältern (Kaskaden- / Kataraktzone)
    • Inhomogene Mischung zweier Komponenten im Verhältnis von 70:30: Wie wird die Mischgüte definiert und welcher Wert ergibt sich im beschriebenen Fall (Inhomogene Mischung entspricht vollständiger Entmischung)

    Im Anschluss daran hat Herr Schabel die schriftliche Ausarbeitung durchgesehen und an den Stellen, wo er nicht ganz zufrieden war nachgehakt. Inhaltlich beschränkte er sich auf die Fragen des schriftlichen Teils, lediglich zum Zeta-Potential und Agglomeration (Wie kann Agglomeration verhindert werden -> Zugabe von Salzen mit mehrwertigen Kationen) gab es eine weitere Frage.


    Insgesamt ist es eine sehr faire Klausur gewesen. Wer sich mit den Inhalten beschäftigt hat (ich war in den Vorlesungen und habe eine Woche für die Klausur gelernt) eine gute Chance auf die 1,0. Insbesondere das Skript eignet sich hervorragend zur Vorbereitung. In meiner Prüfungsgruppe haben alle eine sehr gute Note bekommen.

    Bist du dir sicher, dass die Messtechnikprüfung nach der alten Prüfungsordnung noch angeboten wird?
    Bei anderen Fächern, die es im neuen Bachelor nicht mehr gibt, ist das nicht mehr der Fall.
    Du solltest das auf jeden Fall klären, bevor du am Ende unvorbereitet die 6CP-Prüfung schreiben musst.

    Hallo,


    ich habe Physik im letzten Wintersemester geschrieben.
    Ich habe sehr stark auf Verständnis gelernt und das hat sich für mich auch ausgezahlt.
    Auf jeden Fall sollte man alle Übungen machen (auch die Quizze) und die verschiedenen Aufgabentypen, die da so drankommen, grob verstanden haben. Die Klausur hat sich im Prinizip dann aus solchen Aufgaben zusammengesetzt; es gibt ja auch eine Probeklausur, die ich schwieriger fand als die eigentliche Klausur. Zeitprobleme hatte ich in der Klausur überhaupt nicht.


    Ich hoffe, das hilft dir.

    Guten Morgen,


    ich habe damals Chemie vorgezogen. Mit guten Grundlagen aus der Schule (in meinem Fall Leistungskurs) ist das durchaus möglich, wobei gegen Ende doch einiges an Inhalten kommt, was zumindest für mich gänzlich neu war (z.B. Reaktionskinetik). Falls du überlegen solltest, Chemie vorzuziehen solltest du dir auf jeden Fall vorher das gesamts Skript anschauen, um den Aufwand abschätzen zu können; Ich habe einfach angefangen und war dann doch von der Menge des Stoffes gegen Ende überrascht.


    Physik vorzuziehen halte ich ebenfalls für realistisch, früher lag das Fach auch im zweiten Semester und wurde seitdem meines Wissens nicht größer verändert. An Grundlagen brauchst du vor allem Elektrotechnik und eben hier und da ein bisschen Mathe. Mit einem guten physikalischen Verständnis ist das Fach tatsächlich relativ wenig aufwand, weil man das meiste in irgendeiner Form schonmal in der Oberstufe (sofern man Physik hatte) oder in Elektrotechnik gesehen hat. Das physikalische Grundpraktikum hat mit der Vorlseung Physik relativ wenig zutun. Da benötigst du dann eher TM, Elektrotechnik und Thermo (und ganz viel Fehlerrechnung).


    Mathe III könntest du zwar vorziehen, jedoch liegt da der Klausurtermin relativ zeitnah nach den regulären Zweitsemesterklausuren. Inhaltlich das ne ganze Menge, wenn man den Stoff wirklich können will. Auch wenns nur vier CPs gibt steht meiner Meinung nach Mathe III den beiden Vorgängern in nicht viel nach.


    Falls du dir das dritte Semester deutlich erleichtern willst, würde ich dir raten, Chemie vorzuziehen. Das ist meiner Meinung nach erheblich mehr aufwand als Physik. Zu Mathe III würde ich dir tendenziell eher nicht raten, das ist aber sicherlich auch möglich.


    Ich hoffe, das hilft dir ein bisschen.

    Während der Einsicht wurde gesagt, dass eventuelle Notenänderungen bis letzten Freitag eingetragen würden.
    Hat sich bei irgendwem schon eine Note geändert?

    Hallo,
    etwas verspätet hochgeladen das Gedächtnisprotokoll meiner Laserprüfung aus dem Dezember 2015.
    Das Protokoll wurde unmittelbar nach der Klausur erstellt, kann aber natürlich trotzdem Fehler enthalten, also keine Gewähr ;)



    Prüfung Laser in der Fertigung am 18.12.15


    Schriftliche Fragen:

    • Erklären Sie stimulierte Emissionen und nennen sie die Voraussetzungen
    • Intensitätsverteilungen der Moden zeichnen (Skript Abbildung 2-20). Zuordnung der Moden zu groß- bzw. kleinflächiger Bearbeitung..
    • Laserschutzkabine aktiv/passiv erklären
    • Drei Lasertrennverfahren nennen
    • Hybridschweißen erklären und vier Vorteile nennen
    • Prinzip Michelsoninterferometer erklären, Aufbau skizziren, welches Problem tritt auf? --> wie beheben?
    • Welches Körperteil ist durch Laserstrahlung besonders gefährdet und warum?


    Mündliche Fragen:

    • Stimulierte Emission erklären
    • Welche Anregungsmechanismen gibt es?
    • Welche Laser mit Elektronenschwingungen, Molekülschwingunge?
    • Prinzip, Strahlqualität Halbleiterlaser
    • Entstehung der Intensitätsverteilung/Moden im Resonator erklären.
    • Zusammenhang Resonatorlänge Strahlqualität
    • Zeichnen Sie ein Termschema
    • Zuordnung der Moden zu groß- bzw. kleinflächiger Bearbeitung. Wovon hängt der Fokusdurchmesser ab?
    • Was sind die Vorteile von einem großen Strahausgangsdurchmesser?
    • Möglichkeiten des Pulsbetriebs
    • Anwendung von Pulsbetrieb (Vor-/ Nachteile, Effekte)
    • Wie funktioniert Q-Switching
    • Wie erhält man noch kürzere Pulse? --> Modenkopplung
    • Nennen sie die Laserumformverfahren
    • Erklären Sie das Temperatur-Gradient-Verfahren
    • Welche Lasermessverfahren gibt es?
    • Welche Art der Reflektion wird für Lasertriangulation benötigt