Posts by Pakku

    Mal ganz abgesehen davon, dass diese Regelung meiner Meinung nach totaler Bullshit ist

    Kann dir leider nicht weiterhelfen, aber um die Frustration mit der TUD vielleicht etwas zu senken: iirc ist das eine allgemeine Regelung, die überall so gilt. Leistungen, die im für das Aufbaustudium qualifizierenden Studiengang (also deinem Bachelor) eingebracht wurden, können nicht im Aufbaustudium selbst eingebracht werden. Macht auch in den meisten Fällen Sinn. (Hier nur etwas komisch, weil die Tätigkeit so viel länger ist als benötigt)

    Persönlich wäre ich sehr vorsichtig damit, sowas unter den Teppich zu kehren. Fühlt sich nach etwas an, das ganz schnell nach hinten los gehen kann.

    Falls noch nicht getan, den Kontakt mit dem Studienbüro aufnehmen und zusammen nach Lösungen suchen. Die wissen am besten bescheid und wollen dir auch nichts böses.

    Meiner Meinung nach ist das theoretische Verständnis in SRT wichtiger, als z.B. dutzende Altklausuren gerechnet zu haben. Gerade in Hinblick auf die Kurzfragen/Verständnisfragen, die einen großen Teil der Klausur ausmachen. Das Verständnis wird natürlich auch vertieft durch das Rechnen von Aufgaben, aber hauptsächlich kommt es durch Skript/Vorlesung/Literatur/Videos/...
    Wie man es sich aneignet ist jedem selbst überlassen, ich bin ein Fan vom SRT Skript, aber ich glaube wenn man es nur durch das Rechnen von Aufgaben versucht, macht man sich mehr Arbeit als man Zeit spart.

    Ich will dass sich was ändert in den Köpfen. Der eine oder andere der das liest geht vielleicht morgen in die Uni ohne Stock und ohne Scheuklappen und merkt dass wir nicht nur Matrikelnummern sind.

    Jup, wenn ich will dass Leute sich ändern greif ich sie auch erstmal an. Meine Perspektive ist nämlich klar überlegen und das müssen diese ganzen dummen Menschen erstmal lernen. Meinungsaustausch auf Augenhöhe kommt dann erst, wenn sie konvertiert sind. /s


    Ist vielleicht besser wenn ich etwas deutlicher bin:

    Die Leute scheinen kein Problem mit deiner Meinung, sondern mit deinem Ton zu haben. Wenn du wirklich etwas ändern willst, solltest du vielleicht dort anfangen.

    Zum zweiten Punkt: Eine Schraube muss nur in die ZE gedreht werden, wenn diese Schraube eigentlich auf eine Flanschebene (also Trennfläche) gezeichnet wird. Sollte man wie hier vom vollen ins volle schrauben benötigt es keine Drehung, da die Schraube "wirklich" dort existieren kann. Bei einem Gehäuse, welches in der wellenebene geschnitten ist, kann die Schraube NICHT auf dem Flansch, also zwischen zwei Gehäusehälften, liegen. Daher die Drehung.

    Whoops, hast du natürlich recht. Hab ich verpennt, dass das Gehäuse nicht geteilt ist :sleeping:

    - Bei deinen Wellenmuttern muss an der Seite der Nut das Sicherungsblech auch sichtbar bis in die Nut hinein gehen.

    - Bei den Schrauben fehlt die Angabe "...° in der Zeicheneben gedreht" (Wie von Kero angemerkt ist das Gehäuse nicht geteilt, also keine Drehnung der Schrauben)

    - Das Festlager auf der langen Welle hat im Gehäuse keinen Freistich für die Ecken.

    - Das Zahnrad unten links hat eine Passfeder für die radiale Kraftkomponente, aber wie ist axial gesichert?

    - Zwischenzeitlich wurde gesagt, dass bei RWDR auch die Angabe "Kante gerundet" gemacht werden muss. (Wie im Skript Abb. 11.27: Gestaltung und Bearbeitung einer RWDR-Dichtungszone (Nach [6])) Kann natürlich sein, dass die das inzwischen wieder zurückgenommen haben :P


    Sieht schon echt gut aus :thumbup:

    1. Die Montagephase an den Gehäusebohrungen ist gut, aber du musst aufpassen, dass deine O-Ringe nicht zu nahe an dieser liegen. (z.B. oben rechts haben diese keine Dichtwirkung)
    2. Wenn du deine Schrauben in den Deckel einsenkst, solltest du für die Montage einen Innen-Sechskant vorsehen (mit gestrichelten Linien einzeichnen). An den Außen-Sechskant kommt man nicht mit Werkzeug.
    3. Den Zahnfuß bei Zahnrädern zeichnet man nur, wenn das Bauteil geschnitten ist. Zum Beispiel bei deinem Kegelrad rechts wird die innere, dritte Linie nicht gezeichnet.
    4. Falls das Zahnrad auf der horizontalen Welle mit einem Presssitz befestigt ist, muss dort keine axiale Sicherung vorgesehen werden. Der Sicherrungsring kann weg. (Soweit ich mich erinnere verwendet man üblicherweise H7/s6)
    5. Bei Presssitzen sollte die Nabe mit einer Entlastungskerbe in Richtung des Kraftflusses versehen werden, hier also auf der rechten Seite.
    6. Etwas schwer zu erkennen, aber es sieht so aus, als wäre der Durchmesser des Presssitzes kleiner des der Durchmesser des aufgeschnittenen Ritzels daneben? Dann lässt sich der Presssitz nicht montieren.
    7. Beim Loslager oben rechts und beim oberen Kegelrollenlager fehlt ein Freistich am Wellenabsatz. Aufgrund von Kantentoleranzen kann hier eventuell das Lager nicht ganz an den Absatz geschoben werden und die Fertigung der Passung wird erschwert, da der Freistich ebenfalls als Auslauf für den Drehmeißel fungiert.
    8. Gleiches Bauteil, gleiche Schraffur beim Schneiden. War bisher bei deinen Zeichnungen immer richtig, aber diesmal ist bei den Schnitten bei deiner vertikalen Welle der Abstand deutlich unterschiedlich.
    9. Kein Fehler, aber evtl Punktabzug wegen Bauteilgestaltung: Den Freistich hinter dem Kegelritzel würde ich weglassen (vertikale Welle). Einfach Das Kegelritzel direkt an den darauf folgenden Absatz und eventuell einen leichten Radius vorsehen. Ist einfacher zu fertigen und hält mehr aus, da die Welle nicht geschwächt wird. (Genau das ist übrigens die Stelle, an der die größten Schnittkräfte-/momente wirken)
    10. RWDR müssen nach meinem Wissen ähnlich wie in "Abb. 11.27: Gestaltung und Bearbeitung einer RWDR-Dichtungszone" auf S. 461 des Skripts beschriftet werden. Hier fehlt die Angabe "Kante gerundet".

    Das Problem bei deiner X-Lagerung ist, dass die Rillenkugellager falsch rum eingebaut sind. Bei dir sind sie wie in einer O-Anordnung eingebaut, deswegen können die Lager keine Axialkraft aufnehmen. (Siehe z.B. Abb. 9.36 Gebräuchliche Anordnungen von Wälzlagerungen Nr. 9 und 10)

    Hab mir die Aufgabe nicht durchgelesen, aber hier was mir ergänzend zu Fred auffällt:

    • Mittellinie der Schraube/Gewindebohrung fehlt
    • Wo der Schraubenkopf eingesenkt ist, fehlt eine Sichtkante beim Deckel.
    • Die Proportionen der Schraube, insbesondere Kopf zu Schaft, sollten imo realistischer gezeichnet werden. (Außer du verbaust mit Absicht Flachkopfschrauben)
    • IIRC muss die Montageart der Schraube ersichtlich werden (e.g. Innensechskant oder Außensechskant)
    • Der Bereich des Gehäuses wo die Schraube gezeichnet ist, braucht imo dringend eine gestrichelte Linie (Steg), das ist ne Menge Material.
    • Gewindemuttern: Gewinde auf der Welle muss auf beiden Seiten eingezeichnet werden
    • Rechte Welle: Selber Durchmesser/Passung für beide angestellte Lager und das Zahnrad gibt Punktabzug. Hier muss das obere Lager bei Montage über die komplette Passung geschoben werden.
    • Rechte Welle: Für das aufgeschnittene Ritzel fehlt auf der anderen Seite eine Mittellinie für die Zähne.
    • Rechte Welle: Beim aufgeschnittenen Ritzel sollte ein Auslauf des Scheibenfräsers ersichtlich sein (Runder Auslauf, nicht rechteckig)
    • Linke Welle: Selbiges mit der Passung für Lager+Zahnrad, sollte imo ein Absatz da sein, da es unterschiedliche Passungen sind.
    • Linke Welle: Oben links zwischen Los-Lager und Zahnrad, der Freistich vor dem Absatz vom Zahnrad erfüllt keine Funktion außer Reduzierung der Kerbwirkung. Hier sollte stattdessen eine Rundung verwendet werden, damit der Durchmesser nicht unnötig geschwächt wird.
    • Beide obere Lager (die mit X gezeichnet): Es fehlt ein Freistich auf der Welle, wo die Lager gegen den Absatz anliegen.
    • IIRC muss immer mindestens eine Hälfte des selben Lagers gezeichnet werden. Die X auf den oberen beiden Lagern würden imo Punktabzug geben, weil man z.B. nicht erkennt welcher Lagertyp es ist oder wie das andere angestellte Lager eingebaut werden soll.
    • IIRC sollte man Montagesitze immer an beiden Seiten mit Phasen versehen. Das fehlt hier bei allen Lagersitzen an der Gehäusebohrung außen.
    • Dem Distanzring auf der linken Welle zwischen Lager und Zahnrad fehlt ebenfalls eine Montagephase an der Innenbohrung. (Besser sogar zwei, damit man beim Einbauen nicht auf die Richtung achten muss)
    • Deckel oben links: Es fehlt eine Sichtkante an der Unterkante.
    • Würde mit den schriftlichen Angaben bezüglich der Fertigung etwas sorgfältiger sein. IIRC muss man bei RWDR nun "Drallfrei geschliffen" und "Kante gerundet" angeben. Auch fehlen Fehlt bei manchen Schrauben wie viele verbaut werden müssen oder die Angabe, dass sie in der Zeichenebene gedreht gezeichnet wurden.


    Wäre wahrscheinlich besser gewesen, hätte ich das einfach eingezeichnet. Vieles davon ist zwar Nörgeln auf hohem Niveau, aber insbesondere mit den Fehlern die Fred bereits angemerkt hat häuft sich schon einiges an. Ich hoffe das ist nicht zu direkt, aber ich würd die empfehlen zumindest eine oder zwei Nachhilfestunden zu nehmen. Spart dir ne Menge Zeit, wenn Fehler ordentlich erklärt werden und auch das "Warum?" klar wird.

    Leider weiß ich nicht wie du auf den Zusammenhang m+1 = n kommst, auch den Zusammenhang zu dem Grenzwertsatz verstehe ich nicht.

    An sich ist das nicht schwer, man muss die Formeln nur mal angeschrieben bekommen. Dann sieht man relativ schnell, wie sich die Zusammenhänge ergeben. Am besten als Frage für deinen Tutor ;)

    Die Aufgabe ist recht gemein, weil die man aufgrund unschöner Skalierung nicht sieht, dass A4 sprungfähig ist. An den Ortskurven sieht man, dass drei Übertragungsfunktionen sprungfähig sind und eine nicht. Die Sprungantworten sehen aber so aus, als wären zwei sprungfähig und zwei nicht. Die einzige Erklärung ist, dass da A4 ist instabil, h4(t → ∞) = ∞ gilt und man aufgrund der Skalierung h4(t→0) = const. ≠ 0 nicht sieht.


    Die nicht sprungfähig Sprungantwort ist A1 und muss somit zu C1 gehören.

    A4 ist wie gesagt instabil und muss somit zu C3 gehören.


    Wie man C2, C4, A2 und A3 mathematisch begründet zuordnet, bin ich gerade auch überfragt. Man sieht an den Ortskurven aber auch relativ leicht, dass C2 sehr ähnlich einem Allpass 2. Ordnung ist und C4 ein PDT1 ist. (Wenn man eine Sprungantwort von den beiden kennt, kann man die andere als Ausschluss zuordnen. PDT1 ist auch auf der Formelsammlung)


    Die Sprungantwort A2 erwarte ich von einem PDT1 und gehört somit zu C4.

    Die Sprungantwort A3 erwarte ich von einem Allpass 2. Ordnung und gehört somit zu C2.

    Jetzt weiß ich nicht weiter warum gehört A1 zu B3 und A4 zu B2?

    Kann dir nicht wirklich weiter helfen, ohne zu wissen, wo es hängt. Würde die gleiche Erklärung wie oben nochmal geben ?(

    A1 muss ein Integrator oder instabil sein, der einzige Integrator (B1) ist aber schon von A2 belegt. Der einzig instabile ist B3, also muss es der sein.

    A4 muss aufgrund der Erklärung oben genau eine Polstelle mehr haben als Nullstellen, das sind entweder B2 oder B3. B3 ist ja aber instabil, was A4 nicht ist und B3 ist ja auch schon von A1 besetzt.


    Außerdem ist mir ein Rätsel was ich aus der Ortskurve C4 lesen soll und wie ich diese zuordnen kann.

    Das Globalverhalten der Ortskurve C4 ist ein Integrator ( A(ω → 0 ) = ∞ ), das reicht schon, um es B1 zuordnen zu können. Ansonsten könnte man auch noch 𝜑(ω → ∞ ) = -270° und A( ω → ∞ ) = 0 anschauen, was nur für B1 und B2 gilt.


    Ich habe die ganzen Vorlesungen besucht und auch die Übungen gemacht. Trotzdem habe ich gefühlt keine Plan von nix...

    Soweit ich weiß sind dieses Semester auch wieder die Übungen sehr leer. Um solche Zusammenhänge/Verständnisfragen zu erklären, sind die Tutoren eigt die optimalen Ansprechpartner. Am besten die Aufgaben schon vor dem Übungstermin rechnen und dann die Tutoren mit Fragen löchern. Wenn die was nicht beantworten können Fragen die beim WiMi nach oder du kannst direkt in die Sprechstunde zu den WiMis.

    EDIT: Bin inzwischen fündig geworden, bin nicht mehr auf der Suche nach einer Gruppe.


    Hey,


    ich bin auf der Suche nach einer Gruppe, die vor hat das PDP dieses Wintersemester vorwiegend online zu bearbeiten. Ich habe alle für das PDP relevanten Module bestanden und bin insbesondere was die Simulationsphase in Matlab/Simulink angeht sehr zuversichtlich. Für weiteres schreibt mir gerne eine PN.


    Grüße
    Pakku

    schreiben genug Leute eine gute/ sehr gute Note, ist eine Klausur nicht anspruchsvoll

    Nur, dass hier nicht von "genug" die Rede ist. Ich bin bei MM2 derzeit nicht aktuell, aber für geraume Zeit musste man schonmal ~4 Semester warten bis eine Prüfung dabei war, in der jemand ein Sehr Gut geschafft hat.


    Ob die hohen Ansprüche der Klausur sinnvoll sind ist eine Frage für sich, aber sicherlich sollte die Lehre zumindest den gestellten Ansprüchen gerecht werden. Material mit einer geringeren Fehlerdichte und mehr Möglichkeiten das Erlernte zu üben sollte man schon erwarten dürfen.

    Die Rechenregeln zur Berechnung des Betrages r und der Phase 𝜑 einer komplexen Zahl kann man sich am besten an der Eulerform herleiten:


    z1 = r1 * ej𝜑1

    z2 = r2 * ej𝜑2


    Für das Produkt komplexer Zahlen gilt also:

    z = z1 * z2 = r1 * r2 * ej(𝜑1 + 𝜑2)

    Das heißt Beträge können multipliziert werden, Phasen können addiert werden.

    Für den Quotienten gilt

    z = z1 / z2 = r1 / r2 * ej(𝜑1 - 𝜑2)

    Also die Beträge werden dividiert und die Phasen subtrahiert.


    In der Aufgabe haben wir drei komplexe Zahlen:

    z1 = z2 = 0,5jω + 1

    z3 = e0,5jω

    die sich durch z = 1/z1 * 1/z2 * 1/z3 zusammensetzen.


    Zur Berechnung der gesamten Phase berechnet man also die Phase jeder komplexen Zahl einzeln und zieht sie voneinander ab.

    arg(z1) = arg(z2) = arctan(0,5ω / 1)

    arg(z3) = 0,5 ω

    arg(z) = - 2 * arg(z1) -arg(z3) = - 2 * arctan(0,5 ω) - 0,5 ω



    Die ganze Herleitung musst du natürlich nicht machen, wenn du die folgende Rechenregel im Kopf hast:

    z = z1 * z2 = r1 * r2 * ej(𝜑1 + 𝜑2)

    Beträge werden multipliziert, Phasen werden addiert.

    Auf z = z1 / z2 kommt man dann auch direkt, weil z = z1 / z2 = z1 * z2-1


    Auf die selbe Art kommt man auch schnell auf den Amplitudengang.

    Solch ein alternatives Konzept innerhalb eines Jahres für die gesamte Universität zu erarbeiten sehe ich persönlich als nicht zu viel an - vor allem wenn man den Anspruch hat eine führende und innovative Universität zu sein.

    Ich weiß nicht wie die Klausur an der TU ablaufen wird, aber von online Klausuren an anderen Universitäten habe ich bisher noch nicht gehört, dass sie tatsächlich gut umgesetzt wurden.

    Eines der Probleme besteht eigt immer:

    a) Sie erlauben nicht für die Teilnahme, wenn man eine schlechte Internetverbindung hat. (Was bei mir z.B. gerade kritisch wäre, weil mein Internet aufgrund Netzauslastung seit wenigen Tagen komplett lahm liegt)

    b) Man kann so Schummeln wie man Lust hat. (aka sich während der Klausur Unterstützung von seinen Freunden geben lassen)

    Oftmals bestehen sogar beide Probleme.

    Online mündliche Klausuren scheinen noch am besten, aber die sind bei großen Studentenzahlen eben auch so ein Ding...


    Die Frage wird viel mehr, ob online oder Präsenzklausuren das geringere übel sind.

    Was will man da auch überhaupt schummeln?

    Wenn du jemand aus einem höherem Semester gut kennst, könntest du dir problemlos z.B. die Lösung für den Kurzfragenteil zuschicken lassen, solange dein Computer nicht makellos überprüft ist. Und die meisten Unis scheitern ja schon an der Überwachung, wenn das Betriebssystem auf einer Virtual Machine läuft.

    Und selbst wenn wir weniger kreativ sind, wären so Module wie Regelungstechnik, Werkstoffkunde und andere wesentlich einfacher, wenn man sein Vorlesungsmaterial nebenbei offen hat.

    Online Klausuren sind ein Witz was Prüfungsbedingungen angeht :)

    Ich mag die Erklärung der Musterlösung nicht so wirklich, vor allem da sie meiner Meinung nach nicht wirklich mathematisch sauber ist. Vielleicht hilft dir ja eine andere Herangehensweise.


    Um KR zu bestimmen, wollen wir einen Punkt auf unseren Asymptoten ablesen. Bei globalem P-Verhalten können wir uns das Leben leicht machen und ω → 0 anschauen. Bei globalem D/I-Verhalten geht das nicht, weil ω → 0 entweder 0 der ∞ ergeben würde. Was machen wir stattdessen? Wir schauen uns einen beliebigen Punkt auf der Asymptote an.

    Die Asymptote des globalen I-Verhaltens entspricht der des normalen I-Glieds, also F(s) = KI / s . (Sieht man direkt, wenn man die zwei vergleicht.) Bilden wir davon den Amplitudengang, dann erhalten wir A(ω) = KI / ω . Wir können jetzt also einfach einen beliebigen Wert für ω einsetzen, schauen welchen Wert A(ω) die Asymptote des globalen I-Verhaltens dort hat und erhalten daraus unser KI .

    Das selbe kann man für das globale D-Verhalten machen, nur dass dort das D-Glied F(s) = KD s die anfängliche Asymptote beschreibt.


    Falls die Erklärungen dir nicht taugen, dann empfehle ich dir nochmal in einer Gruppenübung nachzufragen. Genau für solche Fragen sind sie ja da.

    Das Problem ist das Vorzeichen unter der Wurzel in der vorletzten Zeile. Weil das ja nur für das komplex konjugierte Polpaar gilt, musst du noch die imaginäre Einheit j = \sqrt(-1) ausklammern. (Weil -1 < D < 1 hast du ansonsten eine negative Wurzel.) Erst dann kannst du den Betrag der komplexen Zahl bilden. Ansonsten sollte es stimmen.