Designentscheidungen im Produktentstehungsprozess basieren häufig auf Annahmen und idealisierten Randbedingungen, sodass das reale Produktverhalten nur unvollständig abgebildet wird. LCE-Daten liefern detaillierte Informationen über tatsächliche Zustände entlang des Lebenszyklus, ihr Potenzial für nachhaltige Produktentwicklung wird jedoch kaum systematisch genutzt. In der MEX-Fertigung werden Material und Geometrie meist isoliert auf Erfahrungswerten ausgewählt, wodurch der Lösungsraum früh eingeschränkt wird – problematisch, da beide das CO₂-Äquivalent maßgeblich beeinflussen. Die Arbeit adressiert die Frage, wie LCE-Daten zur systematischen Reduktion des CO₂-Äquivalents im MEX Prozess genutzt werden können. Im Fokus steht die gekoppelte Betrachtung von Material und Geometrie. Dazu wird eine bestehende Methodik zur LCE-Daten-basierten Optimierung durch die Berücksichtigung von Materialkenngrößen erweitert.
Posts by PLCM
-
-
Entlang des Produktlebenszyklus fallen zahlreiche heterogene Informationen an, deren Potenzial für eine ressourceneffiziente Produktentwicklung bislang nur unzureichend ausgeschöpft wird. Datengetriebene Entscheidungsprozesse in der Produktentwicklung basieren häufig auf isolierten, schwer generalisierbaren Insellösungen, da sie meist auf individuellen, kontextabhängigen und heterogenen Datenmodellen beruhen. Zudem liefern einzelne Produktiterationen oftmals keine ausreichende Entscheidungsgrundlage, da isolierte Datenpunkte ohne ihren lebenszyklusübergreifenden Kontext an Bedeutung verlieren.
Um fundierte Entscheidungen zu ermöglichen, ist daher eine kontextualisierte Datengrundlage erforderlich, die das Schließen von Informationskreisläufen unterstützt. Zur Adressierung dieser Herausforderung wird in der vorliegenden Arbeit eine semantische LCE-Datenbank zur Ressourcenoptimierung im MEX-Prozess innerhalb des PLCM entwickelt. Als semantische Grundlage dient eine eigens entwickelte Ontologie, auf deren Basis die Datenbank automatisiert instanziiert wird.
-
Liebe Studierende,
am PLCM ist derzeit eine spannende Bachelorthesis im Bereich Toleranzmanagement ausgeschrieben.
Thema: „Systematische Untersuchung aktueller und zukünftiger Entwicklungen zur Umsetzung einer vollautomatisierten Toleranzvergabe“
Motivation – Abweichungen am gefertigten Bauteil sind allgegenwärtig und in der Realität nicht zu vermeiden. Um die Auswirkungen von Abweichungen auf die Funktion von Produkten zu limitieren, werden Toleranzen definiert. Ihre Festlegung hat maßgeblichen Einfluss auf die Qualität und die Kosten eines Produkts. Aufgrund ihres interdisziplinären Charakters und der Abhängigkeit von Experten- und Erfahrungswissen ist die Toleranzvergabe in der industriellen Praxis bislang ein weitestgehend manueller Prozess. Aktuelle Forschungsanstrengungen streben jedoch eine zunehmende Automatisierung der zur Toleranzvergabe benötigten Aktivitäten an.
Ziel und Aufgabenbeschreibung – Das Ziel dieser Arbeit ist eine übersichtliche und kritische Darstellung des Stands der Wissenschaft im Bereich der automatisierten Toleranzvergabe. Wesentliche Schritte sind dabei die Einarbeitung in systematische Literaturrecherchen sowie in den bestehenden Prozess der Toleranzvergabe. Im Anschluss sollen Forschungsfragen formuliert werden, die darauf abzielen, Automatisierungspotenziale zu identifizieren und aktuelle, bereits umgesetzte Forschungsansätze in den Prozess der Toleranzvergabe einzuordnen. Die Durchführung der systematischen Literaturrecherche bildet den Kern dieser Arbeit. Die Ergebnisse sollen abschließend in einer kritischen Diskussion genutzt werden, um den Stand der Wissenschaft darzulegen und Forschungslücken zu identifizieren.
Zeitlicher Rahmen - ab sofort
Bei Interesse einfach melden bei: ackermann@plcm.tu-darmstadt.de
-
Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines gekoppelten CAD–CAM-Ansatzes, bei dem der CAM-Teil stärker in die Modellierung und Optimierung integriert wird. Damit soll eine prozessintegrierte Auslegung ermöglicht werden, die eine realitätsnähere Vorhersage mechanischer Eigenschaften und eine verbesserte Bauteilperformance erlaubt.
-
-
Liebe Studierende,
am PLCM ist derzeit eine spannende Masterthesis im Bereich Bauteilabweichungen und Toleranzmanagement ausgeschrieben.
Thema: „Untersuchung von Netzglättungsansätzen für Toleranzanalysen basierend auf Skin Model Shapes“
Eine detaillierte Beschreibung des Themas befindet sich in der angehängten Datei.
Besonderheiten der Thesis
- Planung und Durchführung einer systematischen virtuellen Untersuchung (Versuchsplanung, Durchführung und Auswertung)
- Interessante Einblicke in ein DFG-gefördertes Forschungsprojekt (WiToPro - Methode zur wissensbasierten Toleranzvergabe und funktionsorientierten Prozessgestaltung)
Voraussetzungen
- Strukturierte und selbstständige Arbeitsweise
- Erste Programmiererfahrung (am besten in Python und/oder Matlab)
- Erfahrung im Bereich CAD und/oder Toleranzmanagement wünschenswert
Zeitlicher Rahmen
- ab sofort
Bei Interesse einfach melden bei: ackermann@plcm.tu-darmstadt.de
Dateien
-
Liebe Studierende,
am PLCM ist derzeit eine spannende Masterthesis im Bereich der Wissensmodellierung ausgeschrieben.
Thema: „Entwicklung eines Konzepts zur automatisierten Instanziierung einer Ontologie für die wissensbasierte Toleranzvergabe“
Eine detaillierte Beschreibung des Themas befindet sich in der angehängten Datei.
Besonderheiten der Thesis
- Sowohl theoretische Konzeptentwicklung als auch praktische Umsetzung des Konzepts
- Interessante Einblicke in ein DFG-gefördertes Forschungsprojekt (WiToPro - Methode zur wissensbasierten Toleranzvergabe und funktionsorientierten Prozessgestaltung)
Voraussetzungen
- Strukturierte und selbstständige Arbeitsweise
- Erste Programmiererfahrung (am besten in Python)
- Erfahrung im Bereich CAD und/oder Toleranzmanagement wünschenswert
Zeitlicher Rahmen
- ab sofort
Bei Interesse einfach melden bei: ackermann@plcm.tu-darmstadt.de
-
Im Produktentstehungsprozess basieren Designparameter oft auf vereinfachten Annahmen und idealisierten Randbedingungen. Diese spiegeln das reale Verhalten von Produkten und Fertigungsprozessen jedoch nur unzureichend wieder. Beim Materialextrusionsverfahren entstehen gleichzeitig umfangreiche prozessnahe Daten zu Materialeinsatz, Energieverbrauch und Prozessparametern. Diese Informationen sind für Life-Cycle-Engineering hochrelevant, werden jedoch aufgrund fehlender semantischer Struktur bislang kaum systematisch genutzt. Ziel dieser Arbeit ist es, für einen Anwendungsfall der Materialextrusion eine ontologiebasierte Methodik zu entwickeln, mit der sich Produkt- und Prozessdaten automatisiert instanziieren und zur Rückführung in die Produktentwicklung nutzbar machen lassen. Dadurch wird eine konsistente Verknüpfung von Produkt-, Prozess- und Bewertungsinformationen ermöglicht und eine fundierte Grundlage für datengetriebene Entscheidungen und Produktoptimierung in der Zukunft geschaffen.
-
Liebe Studierende,
am PLCM wird derzeit ein ADP (Advanced Design Project) ausgeschrieben – ein spannendes, internationales und interdisziplinäres Projekt, das von Volkswagen (VW) gesponsert wird.
Thema: „Auswirkungen eines Automobilherstellers und Energieversorgers auf die Dekarbonisierung der Fahrzeugnutzungsphase“
Abschlusspräsentation: Auf einer internationalen Konferenz in Mexiko CityBesonderheiten des Projekts
- Zusammenarbeit mit ca. 40 Universitäten weltweit
- Interdisziplinäre und globale Teams
- Herausforderungen wie unterschiedliche Zeitzonen, asynchrones Arbeiten sowie kultureller und sprachlicher Austausch
Projektrahmen und Ziele
- Konzepte und Lösungsansätze für CO2-ärmeres BEV-Laden in Europa
- Konzeption, Entwicklung, Design und prototypischer Aufbau
- Präsentation der Ergebnisse auf einer internationalen Konferenz vor Ort in Mexiko
Voraussetzungen
- Strukturierte und selbstständige Arbeitsweise
Zeitlicher Rahmen
- ab sofort
Bei Interesse einfach melden bei: jung@plcm.tu-darmstadt.de
-
Am FG PLCM findet aktuell das Erasmus+-Projekt GenAID statt. Dabei sollen Studierenden Kenntnisse zur Einbindung von generativer KI in den Produktentwicklungsprozess vermittelt werden. In diesem Zuge sind wir auf der Suche nach Studierenden für einen Konstruktionswettbewerb mit internationalem Austausch.
Eine Teilnahme ist als ADP anerkennbar, es besteht aber auch die Möglichkeit, ohne Anerkennung als ADP teilzunehmen. Die Projektteilnahme beinhaltet eine Reise nach Slowenien zu Akrapovič, einem bekannten Hersteller für Auspuffanlagen im Rennsport. Die Reisekosten werden dabei aus Projektmitteln bezahlt. Außerdem findet ein freundschaftlicher Konstruktionswettbewerb mit vier anderen europäischen Universitäten (TU Wien, Universität Zagreb, Universität Ljubljana, Polytechnikum Mailand) zur Lösung der in Zusammenarbeit mit Akrapovič entwickelten Aufgabenstellung statt.
In dieser Aufgabe soll eine Automatisierungslösung zur Abtrennung von Folienresten von Titanverschnitt entwickelt werden. Genauere Informationen dazu finden sich in der Ausschreibung des ADPs "Verbesserung der Recyclingfähigkeit von Titanverschnitt in der Produktion von Auspuffanlagen". In den begleitenden Projekttreffen wird den Studierenden durch Vorträge der Lehrenden der teilnehmenden Universitäten das nötige Wissen vermittelt, um einen durch generative KI erweiterten Produktentwicklungsprozess durchführen zu können.
Das Projekt startet voraussichtlich schon zum Ende des Monats, die viertägige Reise nach Slowenien ist im März geplant.
Bei Rückfragen oder Interesse an einer Teilnahme freuen wir uns über eine Meldung an Alexander Schlicher über schlicher@plcm.tu-darmstadt.de! -
Im Produktentstehungsprozess basieren Designgrößen oft auf Annahmen und idealisierten Randbedingungen. Diese spiegeln das reale Verhalten von Produkten nur eingeschränkt wider. Gleichzeitig liefern LCE-Daten detaillierte Informationen über tatsächliche Zustände, Belastungen, Streuungen und Nutzungsszenarien über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Moderne Data-Science- und KI-Methoden ermöglichen eine effiziente Analyse dieser Daten und die Extraktion belastbaren Wissens. Dieses Potenzial wird jedoch bislang kaum systematisch für die Produktentwicklung genutzt. Ziel dieser Arbeit ist es daher, für einen konkreten Anwendungsfall in der additiven Fertigung eine Methodik zu entwickeln und zu erproben, mit der sich LCE-Daten strukturiert auswerten lassen. Auf diese Weise können sie als fundierte Entscheidungsgrundlage zur Anpassung von Designparametern und zur Absicherung von Zielgrößen im PEP herangezogen werden.
-
Dear Students,
we have a new master-/bachelorthesis available dealing with a measurement based analysis of ergonomic and productivity metrics in AI-guided manual assembly workstations.
The thesis is part of a joint research project between the Factory of the future from the University of Sao Paulo and the department PLCM and will therefore be supervised by phd students from both universities.
Feel free to contact us if you are intersted.
best regars
The PLCM Team
-
Liebe Studierende,
das Fachgebiet PLCM sucht Studierende, die uns bei der Vorlesung Rechnergestütztes Konstruieren (CAD) unterstützen.
Eure Aufgaben sind:
- Wöchentliche Betreuung der Übungen (Es werden mittwochs 13 Übungen stattfinden, in denen ihr 2 Gruppen mit jeweils 6 Studenten betreut. Die Übungen starten am 13.04. und enden am 24.06.2026. Der Arbeitsaufwand für die Betreuung beträgt ca. 3h pro Woche.)
- Korrektur der Bonusabschnitte
- Korrektur der Abgaben eurer Gruppen (anschließend werdet ihr die Korrektur mit uns durchsprechen)
Zur Vorbereitung muss eine Schulung von 35h durchlaufen werden, welche vollständig vergütet wird. Der Termin für die Schulung wird in Absprache mit euch ausgemacht.
Wenn du gerne mit Menschen arbeitest und dir das Konstruieren am Computer Spaß macht, dann melde dich gerne bei uns!
Liebe Grüße
euer CAD-Team
-
Guten Tag zusammen,
wir haben die folgende Thesis ausgeschrieben. Sie eignet sich als Masther-Thesis oder auch als ADP.
Wenn ihr Interesse habt meldet euch gerne bei voges@plcm.tu-darmstadt.de
-
Liebe Studierende,
am PLCM ist derzeit wieder ein spannendes Thema für ein ADP (Advanced Design Project) ausgeschrieben.
Alle weiteren Informationen findet ihr im Anhang.
Wir freuen uns auf euer Interesse!
Herzliche Grüße,
Euer PLCM-Team
-
Im Wintersemester 2025/26 startet erneut die Ringvorlesung „Grundlagen und Anwendungen von Digitalen Zwillingen (GADZ)” am Fachgebiet Product Life Cycle Management (PLCM) der TU Darmstadt.
Die Vorlesung bietet eine umfassende Einführung in das Konzept der Digitalen Zwillinge und zeigt anhand praxisnaher Beispiele, wie diese Technologien den gesamten Produktlebenszyklus – von der Entwicklung über die Produktion bis zum Betrieb – optimieren können.
Die Veranstaltung ist interdisziplinär ausgerichtet und wird von verschiedenen Fachgebieten und Disziplinen gestaltet, darunter PLCM, PTW, PMD, CPS, CEM IIB (Bauingenieurwesen) und ETIT. Ergänzt wird die Vorlesungsreihe durch Beiträge aus der Industrie.
Themenschwerpunkte sind unter anderem:
- Grundlagen und Technologien Digitaler Zwillinge
- Anwendungen in Produktentwicklung, Produktion und Bauwesen
- Kommunikationsstandards wie OPC UA
- Simulation, KI-Integration und Nachhaltigkeit
Ort: L4|02 202 (HMZ)
Zeitraum: 13.10.2025 – 13.02.2026
Aktuelle Informationen: Moodle & TUCaNDie Veranstaltung richtet sich an alle Studierenden, die sich für Digitalisierung, intelligente Vernetzung und innovative Ingenieurmethoden interessieren!
Weitere Informationen: Website PLCM
-
Liebe Studierende,
Das Fachgebiet Product Life Cycle Management im Fachbereich Maschinenbau der TU Darmstadt befasst sich im Rahmen der Vorlesung ViP-A mit der virtuellen Produktentwicklung und Cax-Prozessketten (CAD-CFD, CAD-FEM und CAD-MKS).
In diesem Bereich suchen wir ab November eine studentische Hilfskraft, die als Tutor:in die Studierenden im Übungsbetrieb unterstützt.
Deine Aufgaben umfassen:
- Einarbeitung in Siemens NX
- Überarbeitung der Übungsunterlagen
- Betreuung der Übungen
Der Zeitaufwand ist 15 Std./Monat für 4 Monate (November bis Februar)
Vorraussetzungen sind gute Deutschkentnisse.
Erfahrungen mit CAD Systemen sind von Vorteil.
Bei Interesse melden sie sich gerne bei:
Justus Rein
E-Mail: rein@plcm.tu-darmstadt.de
-
Einbindung von Ontologien in den Produktentwicklungsprozess
-
Anwendungen von Ontologien in der Produktentwicklung
-