Posts by Alexander_T

    Ich habe den Kurs vor zwei Jahren belegt. Die Lehrqualität ist gut, der zeitliche Aufwand ähnlich wie in anderen Sprachkursen. Der Kurs findet zwei Mal pro Woche statt wie du sicher schon gesehen hast. Meistens gibt es am Ende der Stunde eine Hausaufgabe, die man im Normalfall in etwa einer halben Stunde bearbeiten kann. Dazu kommt der persönliche Aufwand, den du in das Lernen von Vokabeln stecken willst, da dies Allgemein nicht über die Hausaufgaben abgedeckt wird. Das hängt aber von deiner "Aufnahmefähigkeit" und deinem persönlichen Engagement ab. Ich musste damals noch etwa eine Stunde pro Woche dafür aufwenden, um im Unterricht flüssig mitzukommen und nicht dauernd Wörter wieder nachschlagen zu müssen. Der Aufwand variiert natürlich mit dem Wortschatz, der behandelt wird.


    Zur Klausur: Es gibt zwei Klausuren, eine in der Mitte des Semesters (am Ende des ersten Teils des Kurses), und eine am Ende der Vorlesungszeit, in der vorletzten Stunde. Die Prüfung dauert etwa 60 Minuten wenn ich mich richtig erinnere, und besteht zu jeweils einem Dritten aus Hörverständnis, Kurzfragen und einem selbst zu verfassenden Text. Das Hörverständnis war damals grausam, weil die Lehrerin einen CD-Spieler auf maximale Lautstärke gedreht hat, damit es alle hören konnten. Dadurch hat das Teil aber nur noch gescheppert, und die meisten haben einfach nichts mehr verstanden. Rest war gut machbar.

    Also für Maschinenakustik reichen deine Vorkenntnisse aus dem Bachelorstudium aus, die angewandte Mathematik ist recht einfach und wird in der Vorlesung und in den Übungen erklärt. Mehr brauchst du nicht.
    Für die Klausur habe ich glaube ich eine Woche Vollzeit gelernt. Als Basis dafür habe ich die Folien der Wiederholungsvorlesung genutzt (das ist im Prinzip das Skript in komprimierter Form) und die Übungen alle gerechnet. Das Vorlesungsskript in gedruckter Form habe ich mir nicht gekauft, wird auch nicht unbedingt benötigt um die Prüfung zu bestehen. Habe nur ein oder zwei Mal bei Kommilitonen einen Blick rein geworfen, wenn ich was nicht verstanden hatte. Hat für das Bestehen gereicht.
    Die Klausur lag bei mir Ende Februar, ungefähr eine Woche nach Vorlesungsende glaube ich. Inhaltlich bestand sie zu etwa 60% aus Rechenaufgaben, 40% Kurzfragen. Aber Gedächtnisprotokolle findest du hier im Forum in entsprechenden Bereich, um es noch mal selbst anzuschauen.

    Also das Fach ist eine typische Vorlesung von Prof. Pelz. Wer schon andere von ihm gehört hat weiß, was ich meine ;-) Ein roter Faden scheint oft zu fehlen, und er kommt gern mal spontan auf irgendwelche Ideen für eine Herleitung oder Ähnliches. Dadurch ist die Vorlesung jedes Jahr ein wenig anders. Manche Studierenden haben mit dem Stil ein Problem, weil sie nicht wissen wie sie sich auf die Prüfung vorbereiten sollen. Für andere ist es eine interessante Vorlesung, die eben in jedem Jahr auch was Neues zu bieten hat. Manche sagen auch beides. Ich persönlich fand es gut.


    Ich habe die Veranstaltung unter dem Semester gehört und alles mitgeschrieben, was notiert wurde. Für die Prüfungsvorbereitung habe ich mir dann noch einmal alle Aufzeichnungen angeschaut und meine Mitschriften mit Notizen ergänzt. Das habe ich dann zum Lernen genutzt. Die effektive Vorbereitungszeit betrug damit bei mir glaube ich so 10 Tage Vollzeit. Geht aber auch schneller, wenn man auf das Wiederholen der Vorlesungen mit den Aufzeichnungen verzichtet. Für die Klausur war ich damit jedenfalls gut vorbereitet, habe auch ein sehr gutes Ergebnis erzielt.


    Die Prüfung selbst fand ich fair. Wie das Protokoll schon zeigt sind zwei Aufgaben Rechenaufgaben gewesen, obwohl in der Vorlesung nichts gerechnet wurde. Die Formeln dafür sind aber gegeben und die Rechnungen nicht allzu kompliziert. Man sollte den Stoff aber verstanden haben, der gelehrt wurde. Dann ist die Klausur auch unproblematisch.

    Weniger als drei Wochen für einen Drittversuch halte ich für machbar, aber riskant. Ich rate davon ab.


    Was du für die Klausur können solltest: Du solltest alle Aufgabentypen im Schlaf beherrschen. Alle Übungen, alle Vorrechenübungen und alle Altklausuren sollten komplett berechnet worden sein. Bei den Altklausuren solltest du nach Abschluss der Bearbeitungszeit mit mindestens 75% der Punkte rausgehen. Drücke dich auch nicht vor irgendwelchen Aufgabentypen, sondern rechne alles. Dein Lernziel sollte die 1,0 sein, kein Bestanden. Das hilft dir, beim Rechnen sicher zu werden, auch wenn mal eine doofe Klausuraufgabe dran kommt. Außerdem wirkt es der Prüfungsangst entgegen, die sich bei einem Drittversuch einstellt. Das wären meine Tipps aus den Drittversuchen die ich geschrieben habe.

    Ist eine freiwillige Angabe, da hat Aldo Recht. Wenn man aber einen ausländischen Namen trägt oder eine doppelte Staatsbürgerschaft hat kann es schon Sinn machen.


    Zu deinen Fragen: Die Doppelpunkte sind deine persönliche Entscheidung, es ist einfach eine Designfrage. Bei mir steht zum Beispiel keiner drin. Die Staatsangehörigkeit wird rein grammatikalisch klein geschrieben, also "deutsch", da es ein Adjektiv ist. Das sieht bei uns ein wenig komisch aus, bei anderen Ländern wird es aber klarer ersichtlich: polnisch, schweizerisch, niederländisch etc.
    Die meisten Leute die ich kenne schreiben es aber trotzdem groß - aus Designgründen. Wenn rund herum alles mit Großbuchstaben anfängt, dann wirkt ein kleingeschriebenes "deutsch" oft wie ein Tippfehler. Argumentativ kann man es als Satzanfang ohne Satz verkaufen ;-)

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    Hier mal ein kleiner Vorrat für euch, damit ihr in Zukunft wieder Beiträge mit Inhalt verfassen könnt ;-)

    Junge, lass es lieber, du gehst allen anderen aufn Sack, wenn du erstmal 5 Minuten mit deinem Stempel rumhämmerst. Nimm lieber Rücksicht und lern deinen Namen schneller zu schreiben.

    Wenn ich mich nicht irre, dann schreiben alle den Namen zu Beginn auf das Papier. Quasi zeitgleich. Also wenn du nicht unbedingt höchste Konzentration beim Schreiben deines Namens benötigst, dann würde ich die Lärmbelästigung durch einen Stempel während dieser Zeit als akzeptabel ansehen :) Anders wäre es natürlich, wenn alle einfach irgendwann willkürlich stempeln.

    Ich möchte euch an dieser Stelle kurz auf zwei Dinge hinweisen.


    Die Prüfungsmodalitäten werden vom Prüfer festgelegt. Das wiederum ist in den Regelwerken der Uni festgelegt, wie den Allgemeinen Prüfungsbestimmungen (APB), Ausführungsbestimmungen des jeweiligen Studiengangs und so weiter. Er hat dabei freie Wahl, was die zugelassenen Hilfsmittel angeht. Fristen sind in diesem Punkt auch nicht einzuhalten - relevant ist, was zu Prüfungsbeginn klar und deutlich an alle Prüflinge kommuniziert wird. Rein theoretisch wäre es also erlaubt, euch erst beim Austeilen der Klausur darauf hinzuweisen, dass ihr gar keinen Taschenrechner benutzen dürft, wenn der Prüfer sich kurzfristig dazu entschließen sollte. Soviel an dieser Stelle einfach kurz zur "rechtlichen Aufklärung" hinsichtlich "gültig" und "ungültig" ;-)


    Punkt zwei: Wenn ihr dazu auffordert, wissentlich und in Vollbesitz eurer (meisten) geistigen Kräfte falsche Angaben zu euren verwendeten Hilfsmitteln zu machen, dann begebt ihr euch mindestens in die Grauzone was Betrug bei der Prüfungsleistung angeht. Der Fachbereich Mathematik hat alle Prüflinge schriftlich darauf hingewiesen, dass Taschenrechner mit einem gewissen Funktionsumfang ein nicht zugelassenes Hilfsmittel in der Prüfung sind. Sollte das also jemand kontrollieren, dann gilt das prüfungsrechtlich als Betrugsversuch, was das sofortige Ende eurer Prüfung und die Bewertung mit einer 5,0 zur Folge hat. Punktum.
    Ich bin mir nicht sicher, ob die Angabe auf dem Deckblatt da in irgendeiner Form relevant ist. Worst case wäre, dass ihr damit schriftlich bestätigt, dass ihr euch über die Unzulässigkeit eures genutzten Taschenrechners im Klaren seid.
    Auch dies ein Hinweis auf die rechtliche Situation.


    Ich gehe daher wohlwollend davon aus, dass alle Prüflinge in der Klausur a) nur die erlaubten Hilfsmittel verwenden, und b) alle notwendigen Angaben der Wahrheit entsprechend machen ;-)


    Die Fachschaft hat übrigens gestern kurz mit der zurzeit verantwortlichsten Person telefoniert. Nach deren Aussage ist ein Taschenrechner für die Prüfung nicht notwendig.

    Hallo zusammen,


    da ihr alle so fleißig das Forum nutzt dachten wir uns "Hey, wir bräuchten hier mal wieder ein bisschen Unterstützung, fragen wir doch mal herum, wer so Lust hat!".


    Wenn ihr also...
    ... das Forum regelmäßig besucht,
    ... Lust auf unbezahlte Arbeit habt,
    ... noch mindestens drei Jahre studiert,
    ... und Interesse an der interessanten Tätigkeit in einem jungen und dynamischen Team habt*,


    dann meldet euch doch einfach bei uns per PN oder Email unter wahlweise unter dem Stichwort "Moderator" oder "Bierabfüllanlagensicherheitsbeauftragter"! :)



    * Das steht doch gefühlt in allen Stellenausschreibungen - glaubt das eigentlich irgendwer von euch? :huh:

    Vorrechnen halte ich für unwahrscheinlich, außer es sind kurze Rechnungen. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass ihr anhand der Gleichungen Sachen begründen können müsst.
    Beispiel: In der Prüfung zu Fluidenergiemaschinen hat er mir damals drei Gleichungen hingeschrieben und ich musste ihm sagen, ob die äquivalent sind. Das musste ich dann mit dem ersten Hauptsatz begründen, über den konnte man die Gleichungen ineinander umrechnen (musste ich aber nicht ausführen). Der 1. HS kam aber damals in der Vorlesung nicht dran soweit ich mich erinnern kann.


    Für solche Sachen kann man sich natürlich viele Beispiele ausdenken, sei es zur Impulserhaltung, Bernoulli oder Ähnliches. Hängt auch ein wenig vom Inhalt der Vorlesung ab. Da kommt Prof. Pelz glaube ich aber auch teilweise spontan in der Prüfungssituation auf Ideen. Ist vermutlich kein Weltuntergang, wenn ihr in der Prüfung da nicht direkt drauf kommt, wichtig sind die Kernthemen der Vorlesung. Aber am Ende könnten diese Kleinigkeiten das Zünglein an der Waage bei der Notenvergabe sein.

    Zu ASTS kann ich leider nichts sagen, aber ein Tipp von mir zum Vortrag:
    Euch stehen nur ein Stift und leeres Papier zur Verfügung, von den fünf Minuten Dauer solltet ihr nicht allzu sehr abweichen. Nehmt etwas, was sich zum Inhalt der Vorlesung passt, aber definitiv darüber hinausgeht. Ein reines Wiederholen des gelehrten Stoffes mag Prof. Pelz nicht so gern, er lernt lieber neue Sachen kennen. Außerdem solltet ihr das Thema was ihr vorstellt sicher beherrschen, da er meistens Nachfragen dazu stellt.


    Und noch ein zweiter Tipp: Dimensionsanalyse sollte sitzen :) Das bringt Prof. Pelz eigentlich in jeder seiner Veranstaltungen dran, und auch in den vielen Prüfungen. Und wichtige Grundgleichungen solltet ihr ebenfalls können (z.B. Konti, Impulssatz und 1. Hauptsatz), das setzt Prof. Pelz ebenfalls voraus, auch wenn es nicht direkt Bestandteil der Vorlesung war.


    Viel Erfolg euch!

    Falls ja - prüft bitte, ob eventuell ein Urheberrecht dabei verletzt werden würde. Prof. Market hat seine Materialien zu Strukturdynamik und TM3 kurz vor seiner Emeritierung an den Shaker Verlag übergeben. Ob die Materialien zu Rotordynamik auch dazu zählen weiß ich nicht.

    Nein, du musst nicht zum Amtsarzt. Ein normales Attest, wie beim ersten Mal, ist vollkommen ausreichend. Achte nur darauf, dass auf dem Attest explizit "prüfungsunfähig" steht.

    Wenn du einfach nur unzufrieden bist ist der Weg an dieser Stelle zu Ende. Alle weiteren Optionen führen mehr oder weniger zu juristischen Schritten. Das heißt, man muss dem Prüfer nachweisen, dass er bei der Prüfung gegen die geltenden Prüfungsordnungen (Allgemeine Prüfungsbestimmungen, Studienordnung und u.U. Gesetze) verstoßen hat. Das wäre beispielsweise der Fall, wenn das Bewertungsschema nicht korrekt angewandt wurde oder der Prüfungsinhalt nicht den in den Modulbeschreibungen festgelegten Inhalten entspricht. In einem solchen Fall müsste eine komplette Neubewertung der Prüfungsleistung erfolgen, was entweder mit einer Neubewertung der abgelegten Prüfung oder mit einer komplett zu wiederholenden Prüfung geschehen kann/muss. Eine "schwere" Prüfung (wobei "schwer" immer subjektiv anzusehen ist) stellt jedoch keine Grundlage für einen Rechtsstreit dar.
    Nach allem, was ich über die Klausur weiß, ist die Prüfung jedoch juristisch korrekt abgelaufen. Der Gang in höhere Instanzen dürfte somit wenig bis keine Auswirkungen auf das aktuelle Ergebnis haben.


    In diesem Zusammenhang auch noch mal ein Hinweis auf die Homepage der Fachschaft, dort steht das alles hier genannte noch mal etwas genauer:
    http://www.fs.maschinenbau.tu-…rechtsmittel/index.de.jsp

    Die Sprechstunden kenne ich gerade nicht, aber wenn es um fachliche Fragen geht würde ich dir empfehlen, dich erst an den betreuenden wissenschaftlichen Mitarbeiter zu wenden. Die sind meist mehr im Stoff als unsere Professoren und sind zeitlich auch ein bisschen flexibler unterwegs ;-)

    Es ist zwar mittlerweile ein neues Script verfügbar, allerdings ist dieses ausschließlich kostenpflichtig zu erweben - absolute Frechheit: selbst für die .pdf 23€
    Wenn jemand die pdf bereits erworben hat, wäre ich über eine PN sehr dankbar - ich spendiere lieber einem Studenten was :)

    Bevor ihr das PDF weiter verteilt, informiert euch bitte über die angewandten Lizenzen für Copyright und Urheberrecht. Ich bin kein Experte auf diesem Gebiet, aber das Verteilen der Datei kann u.U. strafrechtlich relevant werden.