Posts by BillyLow

    Kommt darauf an. Wenn man alles verstehen möchte und eine 1,0 in der Prüfung erreichen will, sollte man auch den Fragenkatalog durchgehen. Zum reinen Bestehen hätte ich nur die Vorlesungsfolien und den Inhalt geübt.

    Hallo,


    die Prüfung von Dr. Leichtfuß orientiert sich weniger am Fragenkatalog, mehr über das Verständnis der Vorlesung - so war jedenfalls mein Eindruck als ich letztes Jahr die Prüfung absolviert habe. Er stellt oft Transfer-Fragen, aber auch Wissensabfragen in der Prüfung für die man recht gut den Stoff in der Vorlesung verstehen muss. Ich hatte mir damals alle Vorlesungen besucht, den Stoff nachgeholt und in den letzten 2 Wochen in Vollzeit alle 8 Vorlesungen sowie alle Prüfungsprotokolle durchgearbeitet und verinnerlicht. Wir hatten letztens Jahr einen Schnitt von 1,5 glaube ich.


    Würde empfehlen, den Fragenkatalog durchzuarbeiten, aber den Schwerpunkt auf den Stoff der Vorlesung zu setzen.


    Grüße

    Allgemeine Annahmen:

    - Strömung ist inkompressibel, also Drho/Dt = 0, was zu rho = const. bzw. p =/= p(rho) folgt, in diesem Fall ist der Druck keine Funktion der Dichte, also sind beide unabhängig voneinander - der Druck ist keine thermodynamische Größe (gilt nur für Ma << 1, also nur niedrigen Strömungsgeschwindigkeiten)


    Randbedingungen allgemein:

    - Undurchlässige Wand: Die Strömungsgeschwindigkeit ist stets senkrecht zur Wand, d.h. u*n = 0 in vektorieller Form

    - Haftbedingung an der Wand: Die Strömungsgeschwindigkeit parallel zur Wand ist gleich 0, daraus ergibt sich eine Grenzschichtströmung in der Nähe der Wand.


    Euler-Gleichung ist anwendbar, wenn:

    - die Strömung reibungsfrei ist (Reynoldszahl geht gegen unendlich, da dynamische Viskosität gegen 0 geht)


    Bernoulli-Gleichung ist anwendbar, wenn:

    - die Strömung stationär ist, alle Zeitableitungen fallen raus

    - die Strömung ist barotrop, Druck ist nur eine Funktion der Dichte

    - die Strömung ist reibungsfrei, d.h. Viskosität fällt raus

    - die Bernoulli-Konstante ist entlang der Stromlinien konstant

    -...


    Potentialströmung/-theorie liegt vor, wenn:

    - die Strömung ist rotationsfrei, d.h. rot u = 0

    - die Strömung ist reibungsfrei, d.h. die Viskosität fällt raus


    Randbedingungen einer Grenzschicht:

    - Strömungsgeschwindigkeit ist an der Wand exakt 0, also u_1(x=0) = 0

    - Strömungsgeschwindigkeit ist nach der Dicke der Wand gleich der Strömungsgeschwindigkeit der Außengeschwindigkeit, also u_1 (x_Grenz) = u_Außen

    - Gradient der Strömungsgeschwindigkeit ist beim Übergang in die Außengeschwindigkeit gleich 0, da Extremum: d u_1 / d x_2 = 0

    - ...


    Korrigiert mich, falls etwas nicht stimmt. Man macht hier öfter mal Fehler.


    Grüße,


    BillyLow

    Hallo pchris,


    also das war damit gemeint, dass du die Lagertypen aus dem MM2 natürlich vorbereiten solltest.


    Ich bin damals im Konstruktionsteil von MM2 so vorgegangen, dass ich mir in einer praktischen Ausführung vorgestellt habe, was die Anforderungen in der Realität am besten erfüllt.


    Anordnung der Wälzlager:

    - sollen die axialen und radialen Belastungen von einem kombinierten Lager oder separat von einem Axial- und einem Radiallager aufgenommen werden?

    - Ist eine X- oder O-Anordnung wünschenswert?


    Wälzlagertyp:

    - Rillenkugellager bei moderaten, konstanten Belastungen und hohen Drehzahlen (auf Grund der Punktbelastung der Wälzkörper-Kugeln)

    - Zylinderrollenlager bei hohen, auch wechselnden Belastungen und moderaten Drehzahlen (auf Grund der Linienbelastungen der Zylinderkörper können diese mehr aushalten)

    - Pendelrollenlager, wenn zusätzlich zum Ausgleich von Winkelspiel unter der Voraussetzung, dass sich die Welle sich durch die Belastungen biegen kann, benötigt wird

    - und so weiter...


    Passung:

    - welche Passung muss jeweils zwischen Welle und Lagerinnenring bzw. Gehäuse und Lageraußenring sein?


    Hoffe, ich konnte dir helfen.


    Grüße,


    BillyLow

    Hallo pchris,


    wenn nichts anderes steht, kannst du beim Zeichenteil eigentlich immer erstmal von Rillenkugellagern ausgehen.


    In den meisten Fällen kannst du aber schon aus der Aufgabenstellung oder aus den Hinweisen (diese in der Klausur unbedingt lesen!), dass bei anderen Randbedingungen, wie z.B. wechselnde Belastungen und Stößen, andere Lagertypen benötigt werden. Ich würde umgekehrt im MM2 Buch nachschlagen, bei welchen Randbedingungen und Szenarien, welche Lager verwendet werden müssen und darüber entscheiden, welches am sinnvollsten ist.


    Bei den Dichtringen gilt das selbe. O-Ringe oder RWD sind die Regel, aber unter anderen Bedingungen existieren bessere Alternativen.


    Grüße,


    BillyLow

    Hallo arjo,


    ich hatte bis jetzt keine Abschlussarbeit oder eine Projektarbeit bei Prof. Pelz gehabt, aber mehrere mündliche Prüfungen, Klausuren und Vorlesungsbesuche, durch die ich die Denkweise von Prof.Pelz nachvollziehen konnte und kenne "Geschichten" von manchen Kommilitonen, bei denen es nicht so gut bei Prof. Pelz lief.


    Also allgemein sind ihm sehr stark dein Vorgehen, methodisches Arbeiten und die Verwendung von "Ingenieurs-Tools" wichtig - ein gutes Ergebnis am Ende, was mit dem richtigen Werkzeug erstellt wurde, ist dann nochmal der Pluspunkt. Also qausi nicht, dass du mit Softwares wie Abaqus oder SolidWorks sehr gut umgehen kannst, sondern wie du rangehst, um ein technisches Problem löst, wie du das System richtig abstrahierst und das geeignete Verfahren verwendest, wie z.B. Dimensionsanalyse, Modellbildung mit DGLs etc. Auch auf welche Weise du Experimente dann richtig auswertest, sind ihm wichtig - also der Weg ist das Ziel.


    Dabei achtet Prof. Pelz sehr stark darauf, wie dein Verständnis ist und nicht wie gut du Inhalte gut auswendig gelernt hast. An sich ist Prof.Pelz in meinen Augen jemand, der gerne nachhackt, falls es ihn interessiert - das heißt, der bohrt besonders tief mit Fragen, die auch mal sehr schwer sein können und völlig abstrus. Die Bewertung ist i.d.R. eigentlich sehr fair, weil Prof.Pelz natürlich berücksichtigt, wenn das Thema oder seine Fragen dann doch den Rahmen sprengen.


    Grüße,


    BillyLow

    Hallo,


    der Wärmeübergangskoeffizient liegt dann vor, wenn ein Fluid an einem Festkörper entlang strömt. (quasi mit einer Grenzschicht, die Strömung haftet am Festkörperoberfläche und erst in einem bestimmten Abstand von der Wand entfernt strömt das Fluid mit seiner Geschwindigkeit entlang) Für Strömungen wird dann die Nusselt-Zahl über die Reynoldszahl und die Prandl-Zahl sowie der Geometrie berechnet mit der du den Wärmeübergangskoeffizienten bestimmen kannst. In diesem Fall hast du aber ja den Wärmeübergangskoeffizienten für den Übergang der Isolation zur Umgebung gegeben.


    Im Inneren der Leitung ist ja kein Fluid, sondern das Kabel. Folglich liegt quasi Festkörper/Festkörper-Übergang vor, deswegen fällt hier der innere konvektive Widerstand weg. Die Temperaturen zwischen zwei Festkörperflächen ist identisch. Zwischen Fluid und Festkörper liegt halt die Grenzschicht dazwischen, weswegen die Temperatur des Fluids nicht die selbe ist, wie an der Festkörperoberfläche - die Formel, auf die du dich beziehst, geht davon aus, dass im Zylinder ein Fluid drinnen ist, was aber deine Aufgabe nicht der Fall ist.


    Hoffe, dass kann dir weiterhelfen.


    Grüße,


    BillyLow

    syli94


    Also ich hatte bei Professor Pelz bereits 2 Vorträge in unterschiedlichen Fächern gehabt, hatte aber Analyse und Synthese technischer Systeme schriftlich damals gemacht.


    Am besten ist es sich immer ein Thema rauszusuchen, was Prof.Pelz nicht langweilt. Alles was in der Vorlesung behandelt wird, kannst du auch als Vortrag nehmen.


    - In Gasdynamik hatte ich einen Turbulenzerzeuger vorgestellt. Das fand er so medium interessant und hatte dazu fast keine Fragen gestellt. Nur zum Versuchsaufbau hat er mich Kleinigkeiten abgefragt, was die einzelnen Elemente bedeuten. Ansonsten kamen ein paar Standardfragen zur Vorlesung dran.

    - In Fluidenergiemaschinen hab ich einen Druckbooster vorgestellt - hab mich primär auf Diagramme und den groben Aufbau des besagten Druckboosters konzentriert sowie ein paar Gleichungen aufgestellt: Das fand er so interessant, dass er mich die komplette Prüfung dazu ausgefragt hat - was er so zum Thema fragt, kann meistens sehr willkürlich sein, manchmal auch nicht ganz klar: Von "Was ist 1+1?" zu "Welche Farbe hat meine Unterhose?" kann er alles über deinen Vortrag fragen - In fast jeder Prüfung verlangt er aber, dass man zu seinem System die Axiome in integraler Form beherrscht und diese passend aufstellt. (Impulssatz, Drallsatz, Konti-Gleichung, 1.HS und 2.HS) Weiterführende Fragen gingen dann über die Definition des Wirkungsgrades etc. und was bei bestimmten Szenarien beim Druckbooster passiert. Das sind so seine Lieblingsfragen gewesen.


    In ASTS kann ich mir gut vorstellen, dass du ein selbst vorgeschlagenes System modellierst und die DGLs passend aufstellst - Prof. Pelz würde einen Großteil der Prüfung sowie Fragen darauf dann konzentrieren. Dementsprechend auch mal mit den Methoden in ASTS dich mit deinem Thema auseinander setzen und versuchen die meisten Ecken abzudecken.


    Allgemein haben sich die Prüfungen bei Professor Pelz mehr wie eine Diskussion über ein Thema angefühlt als eine richtige Prüfung. Die Bewertung ist in der Regel sehr gerecht, wenn man sich nicht komplett blöd anstellt. Die Atmosphäre ist meistens auch entspannt, weil Prof. Pelz sich auch oftmals in der Prüfung selbst ablenkt (Beispielsweise hab ich mal mit meinem Kulli gekleckert und Prof. Pelz hat dann kurz ein Taschentuch geholt, um seinen Tisch sauber zu machen) oder auch, wenn du etwas nicht genau weißt, er dir auf die Sprünge hilft.


    Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.


    Grüße,


    BillyLow

    Hallo,


    ich wollte auch mal grob meine Meinung zu diesem Fach kundtun. An sich ist BWL für uns Ingenieure sehr wichtig, es werden viele Grundlagen in dieser Veranstaltung übermittelt, die auch für die spätere Berufskarriere sehr wichtig sein können. Es ist also nie verkehrt sich auch mal im Rahmen des Studiums damit zu beschäftigen.


    Ich habe ausschließlich mit den Vorlesungsfolien gelernt - viel auswendiggelernt und reingestopft. Der Matheteil ist für uns als Ingenieure eher Kindergarten, der Umfang des Auswendiglernen geht aber in Richtung TdF. Für 3 cps ist das schon viel.


    Die Prüfung ist aber wie in anderen Threads sehr unfair bis hart bewertet. Notendurchschnitt lag bei 3,82. Wenn es geht, würde ich ein anderes Fach vorschlagen, wenn es nur um die Note geht. Trotz der Corona Situation wurde hier nämlich kein Auge zugedrückt.


    Fazit: Sehr nützliches Fach, aber Preis-Leistungsverhältnis sehr mager.


    Grüße,


    BillyLow

    Kenne keinen, der es in der vorgegebenen Zeit geschafft hat. Dafür waren die Aufgaben zu vollgepackt wie ein Tragesel. Hätte man locker mal 30 Minuten mehr Zeit geben können.


    Es hieß damals, dass man 50% zum Bestehen braucht. Aber wegen dem Zeitmangel und den ganzen Kniffs müssen glaube ich viele Bangen überhaupt diese Grenze zu bestehen.


    Zur Aufgabe 3.):

    Ich fande bei Aufgabe 3 war das verwirrend formuliert mit dem "Entdimensionieren" der Parameter. Der Winkel phi ist ja rein nach Definition dimlos, was die aber wollten ist ein "normalisierter" phi_+ = phi/phi_0, der von 0 bis 1 geht. Und darauf erstmal kommen... kenne viele, die das auch nicht haben.


    Zur Aufgabe 4.):


    Das war mit Abstand ein einziges Kampfrechnen mit der Langrange-Fkt. Dabei war diese Fkt. viel aufwendiger abzuleiten etc. als die, die Prof. Pelz in der Vorlesung gemacht hat. (Und er meinte auch, dass das alles ab Langrange nur noch Gerechne ist, auf das er selbst keinen Bock hatte...)

    Hallo,


    Wie hoch habt ihr die minimale Höhe bzw. die maximale Höhe eures Getriebe in z-Richtung gewählt? Ich glaube, wir hatten das grob besprochen, als wir unten an der Presse waren, aber aus den Unterlagen/Homepage der 3D Servo-Presse ist nicht ersichtlich, wie hoch bzw. wie weit das Obergesenk sich bewegen kann. Es ist ja nur in einem Diagramm aus unseren Unterlagen bekannt, dass wir einen Kraftverlauf von 500 - 700 mm Höhe haben. Die minimale Höhe ist ja ausschlaggebend, wie groß man das Stanzloch aufweiten kann.


    Grüße,


    BillyLow

    Das Buch zur Vorlesung, was im Folienpaket ist, ist ganz nützlich, um den Stoff aus den Folien zu vertiefen. Das Buch ist quasi die ausführliche Version der Folien und der Prof hat geraten damit zu arbeiten, damit man ein besseres Verständnis bspw. für die Grundprinzipien der VWL erhält.


    Der Prof gibt halt außerdem noch gute Beispiele, um den Stoff zu verstehen. Manche von denen stehen halt auch in dem vorgeschlagenen Buch, wie ich schon gesehen habe.


    Grüße

    Hallo,


    ich hab auch noch Ergänzungen zu meiner Prüfung:


    - Verdichterkennfeld zeichnen - Fokus auf Stabilitätsgrenze und Stopfgrenze

    - Warum nimmt der Massenstrom an der Schluckgrenze nicht weiter zu? (Absolutmassenstrom kann weiter erhöht werden, aber der reduzierte Massenstrom bleibt konstant!)

    - Vorleitrad wird geschlossen/geöffnet - wie ändert sich das Verdichterkenfeld?

    - Geschwindigkeitsdreiecke zeichnen - alpha 1 zeigt dieses mal nach oben - was passiert mit dem Verdichterkennfeld?)

    - Was ist der Unterschied zwischen Stall (Rotating Stall) zum Pumpen?

    - Erläutere den Entstehungsmechanismus beim Pumpen (Eine Schaufel löst ab - dadurch erhält die nachlaufende Schaufel eine positive Inzidenz, die voreilende Schaufel eine negative Inzidenz -> voreilende Schaufel wird stabilisert, nacheilende Schaufel destabilisiert -> Rotating stall wandert entgegen der Umfangsrichtung)

    - Warum existiert kein Pumpen an einem einstufigen Verdichter? (Abhängig vom Pumpparameter - dieser ist vorzugsweise vom Volumen der Brennkammer abhängig, am TSV ist das Volumen des Abströmdiffusor sehr klein - B ist sehr klein - Pumpen eher nicht)

    - Wie ist der Reaktionsgrad definiert? Wie sieht es mit der Belastung von Rotor und Schaufe Gehäuse aus bei R = 1? (Rotor wird stärker belastet, da dieser den höheren Druck aufbaut F = A * (p2-p1)

    - Verdichter im Leerlauf - Brennkammer an - heißes Gas wandert nach oben - Was passiert? -> Verformung am oberen Teil des Gehäuses- Rotor wandert nach unten, da Gehäuse Mittelpunkt nach oben wandert, da Gehäuse an der oberen Seite gedehnt wird - an der oberen Seite haben die Schaufeln größeren Spalt als unten

    - vertiefende Fragen zur Wirkung eines vergrößerten Spalt: größerer Spaltwirbel, da Spalt größer wird (Strömungwiderstand nimmt zu, da Öffnug größer, aber Druckdifferenz gleich ist - mehr Masse = größerer Spaltwirbel) - in der S2 Ebene wird der Massenstrom nach unten verdrängt - ergibt positive Inzidenz, da oben cax kleiner wird, aber u2 wird auch kleiner - Abwägen ob deltaht größer wird - Wirkungsgrad wird schlechter, da weniger Massen am Arbeitseintrag teilnimmt)

    So wie ich das mitbekommen habe, wurde ein besonderes Augenmark auf CFD gemacht. Unter anderem haben nur wenige Prüflinge verstanden, dass durch ein Vorleitrad im Verdichterkennfeld eine neue Betriebskennlinie erzeugt wird.

    Hallo,


    anbei ein paar Erweiterungen zum Prüfungsprotokoll für die, die vorhaben, das Fach noch zu machen.


    - Was passiert, wenn man den MyRio vom PC entfernt, obwohl der MyRio noch mit der Kaffeemaschine gekoppelt ist?

    - Was ist der Unterschied zwischen globalen Variablen und NSVs (NSV bieten die Kommunikation über das Ethernet/Internet, globale Variablen nur Kommunikation zwischen den einzelnen parallel Vis auf einem PC)

    - Wie kann man erkennen, wenn ein Schlauch im in der Kaffeemaschine geplatzt ist? (am BME280: Luftfeuchte nimmt zu, Drehzahl am Encoder oder Druckscanner messen nichts, obwohl Pumpe + Ventil geöffnet sind) - Immer alle Sensoren verwenden!

    - vertiefende Fragen zur Queue: Was passiert, wenn man die Queue nur auf ein Element begrenzt? Was passiert, wenn "gedequeued" wird, wenn die Queue leer ist? Was macht der Timeout der Queue? Wann verwendet man die Queue und wann den Notifier? (Queue für N Sender und 1 Empfänger, Notifier für 1 Sender und N Empfänger)

    - Warum ist die Producer-Consumer-Loop sinnvoll? (Übersichtlichkeit, Effizienz (,da verschiedene Prozesse unterschiedliche Iterationsgeschwindigkeiten erhalten) und Möglichkeit des Einsatzes von Queues um zu buffern)

    - Warum muss man den PT100 eigentlich mit einem Spannungsteiler ausführen? (Grundwiderstand vom PT100 ist sehr niedrig: Um die anliegende Spannung bzw. Spannungsabfall am PT100 festzustellen, muss ein Spannungsteiler mit einem 2ten Widerstand integriert werden und dort die Spannung erfasst werden)


    Insgesamt bereitet das Prüfungsprotokoll im Filebase sehr gut auf die mündliche Prüfung vor. Ihr solltet im Detail alles hinterfragen, was dort steht!


    Grüße,


    BillyLow

    Hallo qumran13,


    Um ehrlich zu sein, war der Turbulenzerzeuger Bestandteil meiner Bachelorarbeit, weswegen ich quasi mich auf einem Gebiet bewegt habe von dem ich schon viel Vorwissen hatte. War so gesehen etwas unfair, weil ich im Prinzip so viel Vorwissen hatte, dass ich frei heraus viel über die Phänomene sagen konnte, die bei mir aufgetaucht sind. An sich ist der Vortrag also extrem ausschlaggebend, weswegen du dich möglichst schnell entscheiden musst.


    Also Herleitungen sind nicht so wichtig - es sei denn, du verwendest die im Vortrag - dann solltest du die da schon vorstellen können. Ich hab während den Fragen nur funktionelle Zusammenhänge verwendet - also... für die Erklärung des Vakuum Gebiets bei der Prandtl-Meyer hab ich z.B. gesagt, dass p/p_t eine Funktion des Koordinatenwinkel phi ist und für phi = - 130° geht p/p_t zu 0 und gleichzeitig ist die Machzahl auch eine Funktion des Koordinatenwinkels, der bei phi = -130° gegen unendlich strebt.


    Man sollte nicht wissen, wie die ausgeschriebenen Formeln aussehen, sondern von was die eigentlich abhängig sind und was am Ende rauskommen kann. Prof. Pelz konnte ja selber nicht die expliziten ausgeschriebenen Formeln zur Prandl-Meyer-Welle auswendig :D Also klar, so Standard-Dinge sollte man auswendig können: stationärer Impulssatz und Konti-Gleichung ohne Volumenkräfte, Definition der Schallgeschwindigkeit, isentropen Beziehungen, Bernoulli-Gleichung, 1.HS und 2.HS .... An sich kann man die ganzen Formeln aber auf 1 Blatt zusammenfassen.


    Ich hoffe, ich konnte dir helfen.


    Grüße

    Hallo,


    vielleicht als Hilfestellung für Studenten, die in Zukunft vorhaben, dieses Fach zu belegen und eine mündliche Prüfung belegen wollen:


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    - Zunächst müsst ihr zu Beginn in den ersten 5 Minuten ein Vorlesungsthema oder ein vorlesungsverwandtes Thema vorstellen. Prof. Pelz fragt euch dann die nächsten 10 Minuten über dieses Thema gezielt aus - in meinem Fall hab ich den "Jet in the crossflow" vorgestellt, bei dem aus kleinen Bohrungen ein zusätzlicher Massenstrom in den Windkanal gelangt durch den Turbulenzen bzw. Fluktuationen erzeugt werden. (Das ähnliche Phänomen kann an einem Drucktank mit einem kleinen Leck beobachtet werden - an der engsten Stelle im Leck wird die Machzahl Ma = 1 erreicht, wodurch man über die Kenntnisse der Geometrie der Lecköffnung, den Kesselgrößen und der Kontraktionszahl auf Grund der Einschnürung des Strahls den Leckmassenstrom bestimmen kann.) Seine Frage war z.B., wie man die Kontraktionszahl durch den eingeschnürten Strahl bestimmt. (Kontraktionszahl ist eine Funktion der Machzahl M2 beim Druckverhältnis (p_Umgebung/p_Kessel)) - heißt, man sollte sich gezielt auf seinen Vortrag vorbereiten und abwägen, welche Fragen gestellt werden könnten.


    - Danach wurde eine Spindeldüse gezeichnet (Eine ähnliche Aufgabe befindet sich im Spurk-Übungsaufgaben-Buch in Kapitel 9) und Prof. Pelz wollte, dass man ein geeignetes Kontrollvolumen hierzu einzeichnet um die Kontinuitätsgleichung sowie die Impulsgleichung aufzustellen. Seine Frage war, welche Fälle am Austritt der Düse vorliegen - Stichwort: Lavaldüse - am Austritt kann der richtig expandierte Fall p_e = p_a, überexpandierte p_e < p_a, und unterexpandierte p_e > p_a auftreten.


    Seine letzten Fragen waren:


    - Warum existieren Verdichtungsstöße aber keine Expansionsstöße?


    - Warum existieren keine Expansionsstöße, aber Expansionswellen?


    - Erläuterung zur Prandtl-Meyer-Welle im Bezug auf die Vakuum-Zone


    - Warum treten Verdichtungsstöße bei Kavitationsströmung auch bei niedrigen Strömungsgeschwindigkeiten auf?


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    Ich hoffe, dass das einen groben Überblick über diese Prüfung gibt.


    Grüße


    BillyLow

    Auf jedenfall Zeichnungen!


    Die Gruppenübungen und die Vorlesungen zum Zeichenteil allein in MM2 sind sehr sehr mager für das Bestehen/Verstehen der Maschinenelemente. Letztes SoSe war der Zeichenteil noch human, der Prof ist aber immer für Überraschungen noch gut. Würde da sehr viel Zeit reinstecken und oft die Sprechstunden etc. nutzen und wie die anderen schon vorschlagen, jetzt schon damit beginnen.


    Der Zeichenteil in MM2 folgt nach den Regeln: Übung macht den Meister und aus Fehlern lernt man.


    LG