Posts by sharpy

    Hallo zusammen,


    kann jemand, der im letzten Wintersemester seine Prüfung in diesem Fach abgelegt hat kurz seine Erfahrungen schildern?

    Sind die Fragen ähnlich zu dem Prüfungsprotokoll aus 2019 gewesen? Welche Fragen werden im mündlichen Teil der Prüfung gestellt?


    Ein Hinweis auf die Vergabe der Noten, bzw. Notenspiegel wäre auch super.


    Viele Grüße :)

    An der Stelle kannst du dich wirklich auf die VDI verlassen. Also die Formeln sind in den DIN, VDI etc. auf jeden Fall "korrekter" als im Skript und dem Errata. Von daher bist du mit der Formel der VDI auf der sicheren Seite.

    Gude,


    die Formeln kannst du dir aus der Gruppenübung-Musterlösung holen.


    FMmin=FKR+FPA+FZ

    FPA=FB-FSA

    FSA=FB*n*𝛷

    FKR=FQ/myT


    eingesetzt wäre das dann: FMmin=7000N*(1-1*0,2)+850N/0,12+1000N=13,7kN

    Grundsätzlich sagen erstmal beide Formeln etwas gleiches aus. Im Buch von Dr. Schultz Basiswissen Betriebswirtschaft steht für die Rentabilität folgende Formel (S.171):


    Investitionsrentabilität = Durchschnittlicher Periodengewinn/Durchschnittlicher Kapitaleinsatz.


    In BWL 1 sind mit den Periodenkosten die Investition gemeint, somit ist diese da auch drin. Ich nehme man an, dass diese zu Gemeinkosten umgerechnet worden ist um es mit der Aussage auf Folie 139 konsistent zu machen.


    In BWL 2 wird einfach nur der Durchschnitt zwischen dem Kapitaleinsatz und dem Restwert gebildet sein um die Rechnung zu vereinfachen. Letztlich ist unter der Formel auf Folie 200 auch der RoI gemeint, d.h. Return on Investment. Der ist beispielsweise auf Wikipedia mit RoI=Gewinn/Gesamtkapital. Das wäre dann eigentlich schon wieder eine ganz andere Formel. Leider sind in diesem Teil im Skript von Prof. Metternich keine Quellen angegeben.


    Ich hoffe darauf, dass in der Klausur einfach die beiden Teile so deutlich getrennt sind, dass man die eine oder die andere Formel anhand der Aufgabenstellung bzw. Header trennen kann.

    Ja, das Buch ist extrem wichtig für die Klausurvorbereitung. Sowohl das theoretische Wissen im Buch, als auch die Anwendung davon mit den Formeln aus dem Buch sind für die Klausur wichtig.


    Wegen der vielen Fehler im Buch ist allerdings das Errata-Skript auch sehr wichtig!

    Gude,


    da ich vor einer Woche die Prüfung hatte und sie zum ersten Mal angeboten wurde, schreibe ich hier mal ein Prüfungsprotokoll:


    Insgesamt waren durchschnittlich 15 Studenten in der Vorlesung von Prof. Kirchner, ungefähr so viele haben sich auch prüfen lassen.
    Die Prüfung ist mündlich und dauert eine Stunde, allerdings werden zwei Studenten gleichzeitig geprüft. Obwohl die Vorlesung auf Englisch angeboten wird, kann man sich aussuchen, ob man auf Deutsch oder Englisch geprüft werden möchte. Bei uns war es auch kein Problem, dass ein Student auf Englisch und der andere auf Deutsch geprüft wurde. Die Atmosphäre ist angenehm und die Fragen werden wirklich fair gestellt.


    Eingangs sollten wir den Kraftfluss von einem Gang in einem Getriebe zeigen (darauf wurden wir öfters in der Vorlesung hingewiesen). Die Getriebe waren die gleichen wie in der Vorlesung. Darauf hin sind zu fast allen Themen spezifischere Fragen gestellt worden, beispielsweise haben die Synchronisierungsysteme bei uns eine große Rolle gespielt (Zuordnung im Getriebe, Vorteile/Nachteile von Einkonus-, Zweikonus- und Dreikonussysteme,...). Es sind fast alle Kapitel abgefragt worden, aber niemals extrem detailreich. Ich denke das ist in der Zeit auch einfach nicht zu schaffen. Themen, die ansonsten noch wichtig waren sind folgende: Komfortaspekte, Grundsätzliche Getriebeauslegung/Makroskopische Eigenschaften, Spreizung der Gänge, Wandler (Hydrodynamische), Planetengetriebe, Kupplungen für MT.


    Meine und die Noten meiner Kommilitonen lagen zwischen 1,3 und 2,0.


    Alles in Allem würde ich die Veranstaltung auf jeden Fall Leuten, die Interesse an Getrieben und Maschinenelementen haben, empfehlen. :)


    Durch das Englisch in der Vorlesung muss man durch, Fachwörter werden allerdings auch oft aufgrund fehlender Übersetzung auf Deutsch gesagt. Das Buch von Prof. Kirchner (Deutsch) beinhaltet fast die gesamte Vorlesung und ist bis auf das Hybrid-Kapitel ziemlich ausführlich.

    kann mir jemand erklären wie man in Übung 4 zum Thema Schweißen auf das Ergebnis von tau_senkrecht im Flansch kommt?
    Was hat da die Stegfläche drin zu suchen?

    Auf das Ergebnis kommt man durch Kombination des Querkraftschub in den Stegen auf die Flansche.
    Schau man in das TM 2-Buch, Kapitel 4.6 Einfluss des Schubes auf Seite 149 (12. Auflage). Anhand der Grafik kann man sagen, dass τsenkrecht,Flansch auf jeden Fall nicht größer als τparallel,Steg,Querkraft ist und somit den Wert übernehmen. Da hier in Spannungen gerechnet wird, muss auch entsprechend bei der Flanschberechnung die Fläche des Steges genommen werden (da greift die Kraft an).

    Habe auch mal die Klausur gerechnet. Wenn jemand Fehler findet immer her damit ;)

    Bei Aufgabe 6c) stimmt der Eintrag bei S13 nicht ganz. Ich habe in a) die gleiche Matrix und demnach müsste S13 = S21(2) sein. Ähnliches gilt für S24 und S44.

    Ich verstehe auch die Aufgabenstellung so, dass man nur S11,S12,S13,S21,S22,S23 , b1 und b2 angeben muss. Wie seht ihr das?

    Gude,


    ich war heute (11.07.2017) morgens dran und hatte folgende Fragen/Aufgaben:


    Station 1: Grundsätzliches Thema war Anforderungsliste. Eingangs sollte ich sieben Teilfunktionen zum "Veredeln" eines Kaffeegetränks mit Milch aufschreiben, danach zu fünf davon jeweils 3 Anforderungen formulieren (insgesamt 15). Davon sollte ich zehn in eine Anforderungsliste schreiben und noch weitere Anforderungen hinzufügen. Hier muss man nur aufpassen, dass man die Anforderungen so gut wie möglich spezifiziert, aber trotzdem lösungsneutral bleibt. Das Formblatt für die Anforderungsliste war gegeben. Wenn man schnell schreibt und sich schon während der Einarbeitungszeit Gedanken über die Aufgabenstellung macht, sind die 20 Minuten für diese Aufgabenstellung fair.


    Station 2: Hier kamen Fragen zur Lösungssuche. Welche Möglichkeiten gibt es Lösungen zu erzeugen, was macht diese aus. Was macht Kreativität aus, wie kann diese gefördert werden. Insgesamt ähnlich zu meinem Vorredner.


    Station 3: Thema am Anfang war der Innovations- und Konzeptprozess. Von hier aus gingen die Fragen zum Thema Funktionsmodell, wie sind Funktionen aufgebaut, welche allgemeinen Operationen gibt es, usw.. Das ging stark auf die ersten Vorlesungen und Kapitel im Skript.


    Die Noten sind auf jeden Fall fair und die Atmosphäre während der Prüfung angenehm. Ich wünsche euch noch viel Erfolg bei den nächsten Prüfungen!