Posts by dawgee

    Hey Leute,


    hatte eben meine MAA-Prüfung über Zoom.

    Hier alles, woran ich mich noch erinnere:


    Fragenblock 1 (WiMI):

    1. Was ist die grundsätzliche Funktion einer ESC und welche Regelstrategie steht dahinter?

    2. Wie lässt sich eine ESC-Funktionsarchitektur beschreiben, ausgehend von den benötigten Sensoren?

    3. Zeichnen Sie den hydraulischen Aufbau eines ESC-Systems für einen Bremskreis vom Hauptbremszylinder bis hin zu den Bremssätteln! Beschreiben Sie die Funktionen "Druckaufbau" und "Druckabbau"!


    Die Fragen konnte ich alle gut beantworten, wenn auch die Zeit etwas knapp war inkl. Zeichnung. Der Wimi hat dann etwas mehr ins Detail gefragt. Bspw. sollte ich den Ablauf eines Regeleingriffs beschreiben und grob wie der Soll- und Ist-Kurs für die ESC-Regelung berechnet werden. Im Schaltbild haben die Drossel und die Überdruckventile gefehlt, da hat er noch einmal nachgefragt. Außerdem sollte ich erklären, wie welches Ventil geschaltet wird um 1. normal zu bremsen, 2. den Bremsdruck zu halten, 3. aktiv per ESC zu bremsen, 4. bei einem ABS-Eingriff.


    Fragenblock 2 (Prof.):

    1. Worin unterscheiden sich FAS, die mit maschineller Wahrnehmung arbeiten von solchen, die auf konventionelle Sensorik zurückgreifen?

    2. Wodurch unterscheidet sich die Erkennbarkeit von Objekten bei passiver und aktiver maschineller Wahrnehmung?

    3. Erklären Sie den Ablauf einer Objekterkennung anhand des Beispieles "RADAR"!


    Die Fragen 1 und 3 konnte ich relativ gut schriftlich beantworten, dementsprechend kamen dazu wenige bis keine Nachfragen. Bei Frage 2 stand ich allerdings komplett auf dem Schlauch und habe bei der Vorbereitung nichts dazu geschrieben. Prof. Winner hat sich dann relativ stark darauf fokussiert und versucht, mich durch gezieltes Fragen und dem Bezug zu Frage 3 zur richtigen Antwort zu führen. Wir haben dann etwa 10 Minuten über Signalmodulation und Objekthypothesen diskutiert, bis er mit dem Ergebnis zufrieden war.

    Da ich im Block 1 viele Punkte gutmachen konnte, hat es am Ende noch für eine 1,3 gereicht.



    Insgesamt kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen: Die Atmosphäre war sehr angenehm, man wird nicht unter Druck gesetzt und alle sind daran interessiert, dass man mit einer guten Note aus der Prüfung geht. Wenn man vorher die Prüfungshinweise gut durchliest und sich entsprechend vorbereitet, klappt auch per Zoom alles flüssig und reibungslos.


    Ich hoffe das hilft dem ein oder anderen weiter!


    LG Phil

    - Die Frage nach positivem/negativem Gemischverhalten war eine eigene Aufgabe (Nr. 4) und ich glaube da gabs noch eine Teilaufgabe. Bin mir aber nicht sicher.


    - Zwischen 5 und 6 hast du glaube ich auch eine Aufgabe vergessen. Dort wurde nach dem Zusammenhang zwischen Blasenfrequenz, Wartezeit und Wachstumszeit gefragt und wodurch die Wartezeit (physikalisch) verursacht wird.


    - Die Temperatur bei Nr. 3 waren 72°C und die Gesamtstoffmenge 100 kmol.


    - Bei Nr. 7 waren nur die Wärmeübergangsbereiche gefragt, nicht die Strömungsbereiche.


    Ansonsten sieht mir das ziemlich vollständig aus. Danke fürs Sammeln!

    Es wurde kürzlich eine Petition bzgl. einer Freiversuch-Regelung aufgrund von Corona gestartet. Die MM-Schreiber dürfte das besonders interessieren, aber ich denke es ist nur fair, wenn auch Leute unterschreiben, die es nicht direkt betrifft.


    http://chng.it/rDVHycNtBm

    Wäre mir neu, dass das so gemacht wird


    Vielleicht wurde in den entsprechenden Beispielen die Enthalpie des feuchten Luftmassenstroms auf den trockenen Massenstrom bezogen.

    Also quasi: h_1 = (m'_1 * h_1,Luft + m'_1 * x_1 * h_1,Wasser) / m'_1

    Wenn ich das richtig sehe:

    Tangentialkraft*tan(delta) ergibt die Resultierende aus Axial- und Radialkraft am Kegelrad.

    Resultierende*sin(alpha_n)=Radialkraft.

    Resultierende*cos(alpha_n)=Axialkraft


    Die Betragstriche verwirrt mich auch etwas.

    Schätze das hängt damit zusammen, dass die Radialkraft am Stirnrad bereits als Druckkraft eingezeichnet ist.

    Am Kegelrad zeigen die Kräfte in positive Koordinatenrichtungen und müssen damit negativ sein, um ebenfalls als Druckkräfte zu wirken.

    Man hätte auch einfach ein Minus in die Formel setzen können, wäre vllt. nachvollziehbarer.

    Grundsätzlich kann ich allen deinen Punkten zustimmen.

    Überdenke das Folgende aber bitte nochmal:

    Gedanken dazu:

    1. Verwechsle bitte nicht Zeichnen und Konstruieren. Zeichnen passiert auf dem Papier, Konstruieren im Kopf. Beides lernt man auf sehr unterschiedlichem Wege.


    2. Für den aktuell laufenden MM2-Kurs wurde auf Moodle ein (meiner Meinung nach) sehr ausführlicher Leitfaden mit Hinweisen und Darstellungen zur Getriebekonstruktion hochgeladen, der sehr viele Standardelemente abdeckt.

    Ist der dir bekannt? Dadurch sollte sich eigentlich einiges erübrigen.


    3. Konstruktion funktioniert selten nach Schema F, sondern intuitiv und iterativ. Es ist learning by doing und learning by mistakes. Hilfestellung kann man hier nur bis zu einem gewissen Grad geben (wie z.B. durch besagtes Dokument und die Übungen).

    Die Arbeit als Ingenieur, u.a. wenn es um die sinnvolle Auswahl und das Zusammenführen/Kombinieren von Konstruktionselementen geht, kann dir aber niemand abnehmen. Dafür gibt es einfach zu viele Variablen.

    Wenn man dabei nun eine zu ausführliche oder zu spezifische Hilfestellung gibt a la "Zuerst mache dies, dann mache jenes...", vereinfacht das zwar die Klausur, aber der Lerneffekt wäre gleich 0.


    Es hilft nichts, wenn am Ende jeder ein perfektes 2-stufiges Rädergetriebe konstruieren kann, aber dafür bei allen anderen Konstruktionsaufgaben jeglicher Ansatz fehlt.

    Oder anders ausgedrückt: "Gib einem Mann einen Fisch und du ernährst ihn für einen Tag. Lehre einen Mann zu fischen und du ernährst ihn für sein Leben."


    Kriktik und Verbesserungsvorschläge sind am institut gerne gesehen, daran habe ich keinen Zweifel. Das Ganze sollte man dabei aber im Hinterkopf behalten.


    Ich denke vieles lässt sich mit der Geschichte des Fachs MM2 erklären. Der Vater eines Komilitonen hat in den 90ern Maschinenbau an der TU Darmstadt studiert. Und damals gab es wohl anscheinend ein Fach Technisches Zeichnen, statt CAD. Somit würde das die Zeichenlehre im Fach erklären, da es so wirklich nur eine Vertiefung bereits gelernten Stoffs gewesen ist. Das Chaos mit Übung und Klausur führe ich auf den Wechsel der Lehrveranstaltung von Dr. Kloberdanz auf Professor Kirchner zurück. Soweit ich das erkennen Kann sind die Klausuren von Dr Kloberdanz ähnlich konzipiert wie die seines Vorgängers Prof Dr Birkhofer, in der zwischenzeit fand aber wohl die Umwandlung von technischem Zeichnen in CAD statt. Professor Kirchner hingegen hat die Ausrichtung von MM2 geändern, aber weiterhin Materialien der Vorgänger verwendet. Das erklärt zum Beispiel den Zustand der 4. Auflage des MM2 Skripts. Vielleicht sollte man darüber Nachdenken MM2 in seiner jetzigen Form einzustampfen und von Grund auf neu zu konzipieren anstatt zu versuchen immer wieder hier und da ein bissl rumzubiegen. Ich weiß das ist viel Verlangt und wird keine sache von ein paar Monaten sein, aber Es würde meiner Meinung nach die Studierbarkeit für zukünftige Generationen massiv erhöhen und sollte zumindest als Vorschlag und konstruktive Kritik von der Studentenschaft in einem partnerschaftlichen Ton vorgetragen werden.

    Gerüchteweise habe ich gehört, dass für den Bachelor 4.0 über eine Neukonzeption des CAD/MM-Systems nachgedacht wird.

    Genaueres dazu lässt sich evtl. über die Fachschaft beim Dekanat erfragen.

    Sollte das der Fall sein, wäre es auch eine sinnvolle Erklärung, warum das pmd jetzt nicht nochmal alles über den Haufen werfen möchte.

    2. Studenten, die Ihren Drittversuch hatten, müssen eventuell ohne eigenes Verschulden um ihren Abschluss bangen. Andere Universitäten haben die Regelung in der Coronazeit, dass Fehlversuche nicht gewertet werden, da keine ausreichende Betreuung vorhanden war (vllt. wäre das in diesem Falle eine angemessene Lösung).

    So schön das auch für die Betroffenen wäre, denke ich nicht, dass das Argument ziehen wird.

    Zum einen, da es sich um eine Nachschreibeklausur handelt und es deshalb ohnehin keine wirkliche Betreuung (vllt. abgesehen von Sprechstunden) gibt.

    Zum anderen, da die Klausur ja eigentlich im März (?) schon hätte geschrieben werden sollen und man zu diesem Zeitpunkt ja schon hätte vorbereitet sein müssen.


    Ich denke es wäre sinnvoller beispielsweise zu argumentieren, dass die Prüfung jetzt mitten im SoSe lag und sich viele bereits mit den nächsten Modulen/Thesis/... auseinandersetzen mussten, sich daher weniger auf die Prüfung fokussieren konnten, etc.

    - 1) Also ich könnte wetten, dass da im 1er System noch ein Stab nach oben gezeigt hat und wir somit auf 3 "Stäbe" kommen l1-l3

    Das ist glaub ich etwas undeutlich. Der Körper 1 müsste am äußersten Radius einen starren Ausläufer in y-Richtung haben. An diesem ist dann der erste, um z drehbare Stab angebracht.

    - 1) Die Längenangaben (wichtig für f_c): l1?,l2,l3 = 1m und l4 = 0,5m b4 = 1m oder 0,5m und die Winkel waren irgendwie auch mit angegeben oder?

    b4 waren ziemlich sicher 0,5 m.

    Als Winkel waren entweder phi_21 und phi_43 oder phi_32 und phi_43 angegeben. Das weiß ich nicht mehr genau.

    Auf jeden Fall war aber einer davon pi/4 und der andere pi/6.

    Ja das stimmt zwar, aber dann wird das für die gesamte Prüfung geregelt, nicht nur für eine Hälfte. Ansonsten könnte man im Nachhinein bei Thermo bspw. sagen "Die Punkte aus Aufgabe 3 zählen jetzt mehr" was dann schlecht für die ist, die ihre Kräfte auf Aufgaben 1&2 fokussiert haben. Ich habe mich das mit dem hochkorrigieren nur gefragt, denn wenn die Prüfung so schlecht lief, warum hat man nicht alle Punkte x1.25 genommen.

    Berechtigter Einwand. Das könnte damit zusammenhängen, dass es für beide Aufgabenteile eine separate Mindestpunktzahl zum Bestehen gab.

    Vielleicht gab es auch im Zeichenteil Leute, die Nahe an der Maximalpunktzahl waren und im Rechenteil nicht. Diejenigen wären dann ungleich behandelt worden, da sie eben nicht die 1,xx-fache Punktzahl bekämen (wie alle anderen), sondern "nur" die Maximalpunktzahl.

    So oder so wird es irgendeinen Grund gehabt haben und sicher nicht ohne Absprache mit dem Prüfungssekretariat/Dekanat passiert sein.

    Korrigiere mich wenn ich falsch liege aber ich denke bis jetzt hat es kein Fachgebiet geschafft derartige Ausreißer in einer solchen Häufigkeit zu produzieren. Gewiss gibt es überall Schwankungen mit Klausuren die mal anspruchsvoller und mal weniger anspruchsvoll sind. Mir fällt dazu das Mathe 3 Desaster gefolgt vom Mathe 3 Geschenk ein. Und ja. In vielen der anderen Kicker Fächern, wie zum Beispiel E-technik liegen die Schnitte zum Großteil an der Arbeitseinstellung der Studenten und nicht am Fach. Allerdings finde ich die Frage berechtigt, warum ein gewisses Fachgebiet in so wiederkehrender Häufigkeit derartige Extremfälle produziert und ein Maß an Verständis abverlangt das in keinster Weise gelehrt wird.

    Drum sage ich ja: Kritiseren gerne, aber dann eher die Aufgabenstellung, statt die Korrektur.

    Allerdings möchte ich auch nicht zu vorschnell zu Heugabeln und Fackeln greifen, da es durchaus öfter vorgekommen ist, dass unter Studenten der Lynchmob getobt hat, während die Klausur am Ende wieder TU typisch Ausfiel. Die Zeichnung, die hier gepostet wurde fand ich zum Beispiel durchaus machbar.

    Gebe ich dir voll und ganz Recht.


    Ich denke ein großes Problem ist einfach, dass die ganze Thematik vom Transfer lebt.

    Bspw. habe ich hier im Thread was zum Stichwort "Spannelemente" gelesen. Klar, das Thema wurde nicht in der VL behandelt, genau wie zig andere Maschinenelemente, die einem im Ingenieursleben begegnen können. Würde man die alle en Detail behandeln wollen, hätte die Veranstaltung am Ende nicht 8CP, sondern 80.


    Drum ist es das Ziel der VL und Übungen, die Themen/ME zu behandeln, die einem den Transfer auf möglichst viele andere Themen/ME ermöglichen.

    Die Klausur soll dann überprüfen, wie gut ebendieser Transfer gelingt.

    So würde ich z.B. mutmaßen, dass die Spannelement-Aufgabe (ohne sie gelesen zu haben), mit Vorwissen zu Pressverbänden, Keilgetrieben und Schrauben lösbar wäre.


    Ob der Schwierigkeitsgrad dieser Aufgabe für die Klausur angemessen ist? Keine Ahnung.

    Ob dieser grad an Transfer allgemein für das Bachelorstudium angemessen ist? Keine Ahnung.

    Worum es mir geht ist: das ist der Gedankengang, der dahinter steht.

    Korrigiert mich bitte wenn ich falsch liege, aber meines Wissens ist das nachträgliche Anpassen der Mindestpunktzahlen ("Hoch-/Runterkorrigieren") ein normales Vorgehen und wird von vielen FG so angewendet. Es ist schließlich unmöglich, jedes Semester eine exakt gleich schwierige Klausur zu erstellen. So wird aber immerhin erreicht, dass der /die DurchschnittsstudentIn jedes Semester etwa die gleiche Chance hat, Note x zu erzielen

    Dementsprechend ist der Faktor 1,25 ausm SS18 denke ich auch nicht gewürfelt worden, sondern wurde eben so gewählt, dass der Notenschnitt/die Durchfallquote wieder dem Schnitt der vorhergehenden Jahre erreicht.


    Das soll nicht heißen, dass der FG damit einen übermäßig hohen Schwierigkeitsgrad rechtfertigen sollte. Bei der Kritik an der Klausur sollte man sich aber eher auf die übrigen Punkte fokussieren.

    Gude,


    das ZIel, eine BT zu einem Wirtschaftsthema zu schreiben oder eine gute Note zu bekommen?


    Für ersteres, überlege dir, welcher Themenbereich dich interessiert und sprich mit den entsprechenden WIMIs:

    https://www.wi.tu-darmstadt.de…chgebiete_rw/index.de.jsp



    Für zweiteres:

    Bei jedem Prof wird es Leute geben, die 1,0 bekommen haben und Leute, die eine 3,x/4,0 bekommen haben.

    Mit manchen Profs/WiMis harmoniert man persönlich besser, mit anderen weniger.

    Die Erfahrungen von einzelnen Personen sagen dementsprechend relativ wenig aus.

    Ich denke es ist zielführender, ein Thema/FG zu suchen, das dir persönlich liegt bzw. dich interessiert, als einen Prof, bei dem mal jemand eine gute Note bekommen hat.


    Just my 2 cents.

    VG Phil

    Die Erklärung von authrey kann ich bestätigen.


    Da Federkräfte prinzipiell immer ihrer Auslenkung entgegenwirken, daher kann man sich auch einfach merken, dass sie auf der linken Seite der Bew.gl. immer mit positivem Vorzeichen und auf der linken Seite (wie in deinem Beispiel) mit negativem Vorzeichen einfließen muss. (Vorausgesetzt natürlich, der Federterm hängt von der gleichen Koordinate ab, wie der Beschleunigungsterm.)


    Würde c_1 in deinem Beispiel positiv eingehen, wäre das System quasi selbstverstärkend, was schon aus Gründne der Energieerhaltung nicht sein kann.