Posts by GordonFreeman

    Hallo zusammen,


    ich hatte heute meine Prüfung in FF als Videokonferenz. Das Prüfungsformat hat sich nicht geändert, sodass man 20 Minuten Vorbereitungszeit und jeweils 15 Minuten Besprechungszeit mit einem WiMi und Prof. Winner hat. Die Prüfungsatmosphäre war sehr entspannt und auch die Benotung war angemessen. Die Fragen wurde bereits in anderen Prüfungen gestellt und sind im Prüfungsfragenkatalog aus dem Maschinenbauer-Forum (WiSe 16/17 Gesammelte Prüfungsfragen) enthalten. Wer effizient lernen möchte, wiederholt die Vorlesungen, schaut sich die Übungslösungen und die Fragen aus dem Fragenkatalog an. Damit sollte das meiste abgedeckt sein. Ich musste kein Blockschaltbild zeichnen. Ich würde euch zur optimalen Prüfungsvorbereitung mindestens zwei Wochen Vollzeit vor der Prüfung empfehlen. Ich habe 1,5 Wochen Zeit gehabt und hätte durch die halbe Woche noch die Zusammenhänge etwas besser verstehen können.


    1. Fragenblock (WiMi): Querdynamik

    • Welche Vereinfachungen werden beim Einspurmodell gegenüber dem 4-Rad-Modell gemacht?
    • Wie wirken sich diese bei der stationären Kreisfahrt, Lenkwinkelsprung und Lastwechsel aus?

    2. Fragenblock (Prof. Winner): Längsdynamik. Die Frage hätte man ohne Kenntnisse in FF, dafür in Kraftfahrzeugtechnik lösen können: Fahrzeug mit Standardantrieb fährt mit Höchstgeschwindigkeit 50 m/s, 1000kg Masse und 55kW Leistung auf ebener Fahrbahn.

    • Berechnen sie den Kraftschlussbeiwert.
    • Schätzen sie mit Teilergebnissen aus Teil 1 den Wert c_W A ab.
    • Wie wirkt sich das Verhalten von Winter-/Sommerreifen darauf aus?


    Antworten:

    Zur Taylorreihe: Dort ist es immer ein bisschen Glücksspiel. Üblicherweise ist es ausreichend bis einschließlich zur dritten Ordnung zu entwickeln. Wenn nicht, muss man halt noch einen Term weiter entwickeln. Das Entwickeln bis zur dritten Ordnung heißt aber nicht automatisch einen Abbruchfehler dritter Ordnung. Eventuell kann sich alles rauskürzen, sodass nur noch das O(...^4) stehenbleibt.


    Zum Problemintervall: Ja, das ist immer gegeben.

    Vorhin war die erste schriftliche Prüfung, daher hier kurz mein Gedächtnisprotokoll:


    Wie beim VKM üblich hat Dr. Lenzen nach dem Austeilen der Klausur eine "kurze Ansprache" (30min) zu den einzelnen Fragen gehalten und dabei die Fragen genauer erläutert und den ein oder anderen Hinweis gegeben. Geantwortet werden durfte in Englisch und Deutsch, Sprache darf innerhalb der Aufgabe gewechselt werden. Insgesamt waren es 11 Fragen, die alle im Fragenkatalog standen und in 90 Minuten beantwortet werden sollten. Eine oder zwei Fragen wurden ggü. dem Fragenkatalog erweitert. Alles in allem sehr fair und machbar.


    Frage 1: Nr. 1,

    Frage 2: Nr. 31,

    Frage 3: Nr. 38,

    Frage 4: Nr. 46 und 47 kombiniert

    Frage 5: Nr. 62,

    Frage 6: Nr. 70 und 71,

    Frage 7: Nr. 87,

    Frage 8: Nr. 135 und 136,

    Frage 9: Nr. 145 und 148,

    Frage 10: Nr. 163,

    Frage 11: Nr. 164.

    Hallo zusammen,


    das Protokoll stammt von mir. Meine Ergebnisse bei Aufgabe vier sind falsch (Alle anderen müssten richtig sein).

    Die Ergebnisse von nereonniapon sind die richtigen.

    Ich ergänze die Formfunktionen und richtigen Ergebnisse noch als Kommentar.

    Hi Utsho,


    ja, die Zusammenfassung passt an vielen Stellen nicht mehr zu den Vorlesungsfolien aus diesem Semester. Scheinbar wurde der Vorlesungsinhalt im Laufe der Zeit an vielen Stellen verändert oder angepasst.

    Eltigre Die Vorlesung wurde in diesem Semester zum ersten Mal gelesen, sodass die schriftliche Prüfung am 06.03.20 die erste schriftliche Prüfung in diesem Fach sein wird. Es gab bereits einen oder zwei mündliche Prüfungstermine. In VKM 1 (ebenfalls von Prof. Beidl gelesen) gab es auch einen Fragenkatalog. Die Prüfung bestand dann aus ca.10-11 Fragen (je nach Komplexität und Größe der Fragen), die mehr oder weniger im Fragenkatalog standen. Wenn du alle Fragen aus dem Fragenkatalog kannst, sollte eine gute bis sehr gute Note am Ende herauskommen.

    Hi,


    zu Frage 27: Der zweite Sauerstoff-Sensor nach dem Katalysator soll überprüfen, ob die Reaktionen im TWC gut funktioniert haben und meldet gegebenenfalls ein schlechtes Ergebnis ans Steuergerät. Die beiden Diagramme sind in den kommentierten Folien auf Folie 40 zu finden. Der Sensor vor dem Katalysator schwingt sehr stark (die Lambda-Sonde kann nur einen Durchtritt durch lambda=1 erfassen), der Sensor danach gibt idealerweise keine schwingende Spannung aus.

    zu Frage 28: Das steht eigentlich alles auf Folie 41. Es gibt unterschiedliche Varianten an TWCs, sodass die Basisstruktur aus unterschiedlichen Materialien (Keramik oder Metall) sein kann. Die Position kann möglichst nahe am Motor sein (hohe Temperaturen, schnelles Aufwärmen nach Kaltstart) oder im Unterboden (niedrige Temperaturen, langsames Aufwärmen nach Kaltstart, allerdings geringere thermische Belastung des Bauteils).

    zu Frage 31: Du hast dir deine Frage indirekt selbst beantwortet. Ziel der 48V Hybridisierung ist den Motor möglichst nur in effizienten Bereichen zu betreiben. Der blau eingezeichnete Bereich kann bei einem 48V-System durch einen Elektromotor (ca. 10kW) übersprungen werden (Lastpunktverschiebung), sodass ein Betrieb des Verbrennungsmotors in diesem Bereich nicht mehr relevant wird. Das führt zu signifikanten Kraftstoffeinsparungen vor allem im Stop-and-go-Verkehr (Innenstadt, Stau, etc.).


    Ich hoffe, dass ich dir weiterhelfen konnte.

    Hi,

    Prof. Epple konnte in der Vorlesung nicht alle Themen behandeln. Deswegen sind Kapitel 8 gar nicht und Kapitel 7 nur bis einschließlich Folie 35 relevant (ohne Kapitel 7.7).

    Der Rechenteil wird von der Größenordnung wie beide Übungen zusammen sein.


    Grüße

    Freeman

    Sam123 IvanaLju Es gibt einen Unterschied zwischen den Modulergebnissen und den Prüfungsergebnissen. Die Prüfungsergebnisse umfassen alle Ergebnisse, während die Modulergebnisse nur die Ergebnisse von Studierenden, die das Gleiche Modul belegen (z.B.: Maschinenbauer in MM2) umfassen. Sam123 hat scheinbar die Modulergebnisse, während IvanaLju die gesamten Prüfungsergebnisse gepostet hat.

    Hi,

    also grundsätzlich ist das ein durchaus anspruchsvolles Programm, das du vor hast. Ich persönlich würde Mathe 1 und 3 noch als die einfachsten Fächer davon ansehen. TM3, MM1 und Thermo 1 benötigen sehr viel Zeit in der Klausurvorbereitung. Thermo 1 ist vom Stoff und den Herleitungen an und für sich verständlich. Das Rechnen und Verstehen der Übungen und vor allem von Altklausuren benötigt allerdings enorm viel Zeit. Wenn du während des Semesters konsequent in allen Fächern dran bleibst, Übungen machst und dir schon die ein oder andere Klausuraufgabe anschaust, ist das durchaus machbar. Das Wichtigste für Thermo und TM ist es Routine in die Aufgaben zu bekommen, sodass du in der Klausur nicht wirklich viel Zeit für den Ansatz (dort gibt es in TM und Thermo am meisten Punkte) verwenden musst.

    Ich hoffe, dass ich dir weiterhelfen konnte.

    Der lineare Bereich endet bei ca. y+=5. Zwischen y+=5 und y+=30 befindet sich der Übergangsbereich zum logarithmischen Teil (Überlappungsschicht). Ab y+=30 kommt dann der logarithmische Bereich. Die obere Grenze des logarithmischen Bereichs kann beispielsweise bei y+=100 oder y+=1000 liegen. Das hängt von der Strömungsform und der Reynoldszahl ab.

    Genaueres könnt ihr dem Bild (Ausschnitt aus Kapitel 5 von Modellierung turbulenter Strömungen von Prof. Hasse) entnehmen:

    Die Musterlösungen liegen in den Sprechstunden aus. Abfotografieren ist nicht gestattet und abschreiben eigentlich auch nicht. Man kann eigentlich nur mit fertig gerechneten Klausuren in die Sprechstunde gehen und dann die Ergebnisse und Rechenwege vergleichen.