Posts by LJosef

    Was mich hierbei interessieren würde: Wenn man jetzt die Formeln nicht verbessert und lediglich die Errata als Verbesserungen annimmt, werden dadurch entstandene Fehler dann als diese gewertet? An sich sollte ja das was im Skript steht höchste Priorität bei der Korrektur haben. Oder kann es passieren, dass die Korrektur als falsch gewertet wird, da die Gleichung nicht mehr mit der aus dem Skript übereinstimmt?

    Aufgabensammlung Teil 1: Aufgabe 2.4: Wenn man sich das Geschwindigkeitsdreieck aufzeichnet, so ist die Tangentialkraft die gegenkathete zum Winkel beta. Daraus folgt, dass der ausdruck umgeschrieben wird zu F2/F1=[1+(1/tan^2(beta))]^(-1)=34%. Somit ist der Verlust 66%. Außer ich habe einen Denkfehler beim Steigungswinkel

    Also ich würde auf jeden Fall die Übungen machen, mir eine Formelsammlung schreiben (dafür brauchst du die Vorlesung, allein schon für das Verständnis), die Altklausur lässt sich mit der Vorlesung lösen. Sich die Klausurprotokolle durchzulesen und sich die jeweiligen für die Aufgaben relevanten Folien/Paper durchzulesen kann nicht schaden.

    Jetzt wo wir wissen, wie das Ergebnis der Klausur ist, ist es Zeit zu handeln. Wir sollten zivilisiert vorgehen und eine (auch wenn das in Anbetracht der jetzt aufbrodelnden Gefühle schwer wird) höfliche E-Mail schicken, in der klar kommuniziert wird, dass sich etwas ändern muss. Wir haben bereits Punkte ausgearbeitet. Doch eine Frage stellt sich für mich: An wen senden wir diese? Ich persönlich bezweifle, dass wir alleine durch eine E-Mail an Kirchner viel erreichen werden. Hat jemand eine Idee an wen wir noch schreiben können? Ans Mech-center oder an den den Studiendekan?

    Also mal ganz im Ernst. Sowas dürfte doch eigentlich überhaupt nicht passieren. Die Prüfung war einfach nur totaler Mist. Der glaubt doch nicht ernsthaft die Leute hätten so schlecht gelernt. Es müssen Konsequenzen folgen. Der Typ spielt hier mit unserer Zukunft, während er sich an unserem Leid bereichert. Ich möchte den Kirchner nicht als Person angreifen, aber ich werde sein handeln kritisieren: Sein handeln ist leichtsinnig und unempathisch

    Die Aufgabensammlungen und die Musterklausur waren aber nur bedingt bis gar nicht repräsentativ für die Klausur. Womit es schwer ist diese als Vergleichsmaterial zu verwenden. Was auch eines der Hauptprobleme mit der jetzigen Klausur ist.

    Gibt es schon eine Raumeinteilung?

    Soweit ich weiß, gibt es noch keine genaueren Informationen.

    Also den Mitschriften und Gedächtnisprotokollen der vergangenen Jahre habe ich jetzt entnommen, dass man sich am besten an den Vorlesungsfolien orientiert. Aber sein Wissen mit den Zusammenfassungen der vorherigen Semester zu erweitern, schadet auf alle Fälle nicht. Ich lerne jetzt mit den Vorlesungen und den Karteikarten der vorherigen Semester.

    Zu 2.

    Eine Erweiterung der Kapitel Spannelemente und Federn im Skript um besser die Auslegung solcher Elemente zu verstehen wäre für diese Klausur hilfreich gewesen.


    Zu 3.

    Eine Übung zu Spannelementen und Federn wäre hilfreich für kommende Semester, da diese auch einen Abschnitt im Skript haben, aber deren Auslegung nur flüchtig und lückenhaft erklärt wird.

    Eine Musterlösung zu den Aufgabensammlungen wäre nett, aber nicht erforderlich.


    Zu 4.2

    Der gelehrte und abgefragte Stoff unterscheiden sich. Die Lernmaterialien waren nicht mit der Prüfung abgestimmt, was dazu führte, dass ernstzunehmende Vorbereitung nicht zu einem angemessenen Ergebnis führte. Der Student bekam kein Gefühl von Sicherheit in der Klausur durch seine Vorbereitung, sondern fühlte sich verloren.

    Der Student hatte Probleme bekannte Muster zu erkennen und diese auf ungewohnte Fragestellungen zu transferieren. Altklausuren und Aufgabensammlungen schienen fehlleitend und förderten nicht das in der Klausur erwartete Lernergebnis.

    Für den Fall, dass noch mehr Leute eine E-Mail schreiben wollen, würde ich jetzt einfach mal hier einmal die Thesen und Argumente sammeln, die ich hier so mitbekommen habe:

    1. Der gelehrte und abgefragte Stoff unterscheiden sich. Die Lernmaterialien waren nicht mit der Prüfung abgestimmt, was dazu führte, dass ernstzunehmende Vorbereitung nicht zu einem angemessenen Ergebnis führte. Der Student bekam kein Gefühl von Sicherheit in der Klausur durch seine Vorbereitung, sondern fühlte sich verloren. Für zukünftige Semester sollten die Lehrmittel angepasst werden und die Klausur vom 23.05.2020 als Beispielklausur zur Verfügung gestellt werden.

    2. Studenten, die Ihren Drittversuch hatten, müssen eventuell ohne eigenes Verschulden um ihren Abschluss bangen. Andere Universitäten haben die Regelung in der Coronazeit, dass Fehlversuche nicht gewertet werden, da keine ausreichende Betreuung vorhanden war (vllt. wäre das in diesem Falle eine angemessene Lösung).

    3. Eine schnellstmögliche Korrektur ist jetzt nötig um den Schaden abschätzen zu können und verhältnismäßige Maßnahmen zu finden. Das Ende der uns zugesicherten Korrekturzeit und der nächste Prüfungstermin sind zu nah aneinander.

    4. Eine Anpassung der Bestehensgrenze durch eine Multiplikation der Punktzahl wie im SS18 könnte von Nöten sein, um die Durchfallquote gering zu halten. Dagegen spricht lediglich, dass das Klausurergebniss immer noch nicht die Leistung und das Wissen des Studenten wiederspiegelt. Hierfür lässt sich aber nur schwer eine Lösung finden.


    Ergänzt gerne weitere Punkte oder korrigiert die schon genannten

    Für mich war es der Zweitversuch. Während ich den Zeichenteil als vollkommen machbar bezeichnen würde, sehe ich den Rechenteil etwas anders. Die Aufgaben entsprachen nicht dem erlernten Wissen und der Transferanteil war nicht vergleichbar mit dem der Altklausuren, Musterklausuren und Aufgabensammlungen. Die Reibkraftschlussaufgabe, als Transferaufgabe zu konzipieren, obwohl diese meist eine einfache "gehe nach Lehrbuch vor und jongliere wenn nötig mit den Formeln ein wenig"- Aufgabe war, empfinde ich als nicht passend. Ich habe 4 Monate fast täglich MM2 gelernt und hatte nach der Klausur das Gefühl, als hätte ich mich einen Abend vorher an meinen Schreibtisch gesetzt und mal am Skript geschnüffelt nur um mir dann die Birne zuzuschütten und mich Schlafen zu legen. Ok das ist vielleicht etwas übertrieben ausgedrückt, aber ich schätze ihr versteht was ich meine.


    Für mich persönlich wäre es wichtig, dass auf einer respektvollen Ebene mit dem Fachgebiet kommuniziert wird und eine schnellstmögliche Korrektur in die Wege geleitet wird. Ich bezweifle, dass außer einer milden Korrektur irgendetwas gefordert werden kann. (Andere Unis lassen Fehlversuche in der Coronazeit nicht zählen).


    Ich finde es nur Schade, dass eine gute Vorbereitung für ein so wichtiges und ernstzunehmendes Fach nicht angemessen honoriert wird. Leute, die mit Ihrer Vorbereitung eigentlich bei einer normalen Klausur vllt. sogar eine sehr gute Note bekommen hätten, müssen jetzt bangen, ob sie überhaupt bestanden haben. Eine Schande. Mehr ist das nicht