MUT2 Prüfungsprotokoll vom 25.01.2018

  • Hallo zusammen,


    hier ist das Protokoll von meiner heutigen MUT2-Prüfung.


    Schriftlicher Teil (10 min)


    1.) Zeichnen Sie den Aufbau eines Rückschlagventils und beschriften Sie die Komponenten.


    2.)a) Was ist der Unterschied zwischen einer hydrostatischen und hydrodynamischen Pumpe?
    b) Zeichnen Sie die Kennlinien für die beiden Pumpen bei unterschiedlichen Drehzahlen (n1 kleiner n2).
    c) Welche drei Regler gibt es für Axialkolbenpumpen?


    3.)a) Welche Komponente ist die am stärksten belastete Komponente bei einem Riemenfallhammer?
    b) Geben Sie die Formel zur Berechnung dieser Belastungskraft an.
    c) Berechnen Sie den Schlagwirkungsgrad, Maschinenwirkungsgrad und den Gesamtwirkungsgrad des Riemenfallhammers.
    (Zahlenwerte für Arbeitsvermögen, Nutzarbeit und aufgenommene Arbeit waren gegeben.)


    Mündlicher Teil (10 min)


    Prof. Groche ist hier auf das Rückschlagventil zurückgekommen, da beim Aufbau die Feder gefehlt hatte. Hier wurde kurz noch einmal die
    Funktion und Aufbau des Ventils erklärt und korrigiert.


    Danach sollte das Rückschlagventil in einem hydraulischen Kreislauf eingezeichnet werden (hierbei kann man sich ganz gut an Folie 119 aus der
    ersten Präsenzvorlesung orientieren). Hydraulischer Kreislauf und seine Komponenten sollten kurz erklärt werden. Danach wollte er wissen,
    welche Möglichkeiten in dem Kreislauf vorliegen, um die Arbeitsgeschwindigkeit des Kolbens zu erhöhen. Diese sind zum einen der Antriebsmotor,
    durch Erhöhung der Drehzahl kann der Volumenstrom und somit die Geschwindigkeit erhöht werden.


    Zudem gibt es die Hydropumpe, durch Wahl einer Volumenstrom veränderbaren Pumpe wie die Flügelzellenpumpe. Hierbei wollte er ganz genau wissen,
    wie der Volumenstrom bei dieser Pumpe verändert werden kann.
    (durch Ändern der Exzentrizität der angetriebenen Scheibe -> Flügelzellenvolumen wird größer -> größere Fördermengen)


    Eine weitere Möglichkeit zur Erhöhung der Arbeitsgeschwindigkeit ist das Nutzen des Hydrospeichers. Als letzte Möglichkeit wollte der Prof auf das
    4/3-Wegeventil eingehen, welches als Servoventil zur Volumenstromregelung ausgeführt werden kann. Wichtig war ihm hierbei, dass das Verhalten
    dieses Ventils im Vergleich zu anderen Ventilen wie z.B. Proportionalventilen nicht gesteuert, sondern geregelt wird.


    Wie immer ist die Prüfungsatmosphäre bei Prof. Groche sehr angenehm. Er ist sehr geduldig und gibt Tipps, wenn man nicht weiter kommt.



    Viel Erfolg bei der Prüfung :D