Protokolle SoSe 2019

  • Es wäre echt ganz cool wenn die ersten, die sich morgen prüfen lassen schon mal ein Protokoll erstellen könnten.

    Ich denke allen weiteren Prüflingen die am Nachmittag oder am Donnerstag dran sind hilft das ganz gut.


    Beste Grüße.

  • Bin direkt am Anfang dran gewesen:

    Zuerst ein detailliertes Prozessmodell zu einer Kaffeemaschine erstellen mit verschiedenen Brühstärken. Außerdem eine Anforderungsliste bei der man bestimmte Sachen abdecken musste, zb Lebensdauer, Bedienung etc.

    Anschließend kurz darüber gesprochen nichts wildes nur was ich mir wobei gedacht habe.

    Station 2 war dann über Gesamtlösungen und was man mit ihnen machen kann. Abziehlend erstmal auf Auswählen und dann Bewertung, sowie diskursives und intuitives Bewerten und Paarvergleich erläutern. Auch kein Hexenwerk.

    Zum Schluss Prof. Kloberdanz, er fragt extrem um Ecken und legt besonders auf Begriffe wert. Bei mir ging es überwiegend um Lösungsfindung, also auch nichts wildes.

    Sehr sehr gute Bewertung!

  • Hier meine Erfahrungen (Wahrscheinlich genau die gleiche Aufgabenkombi wie Annilinsi):

    1. Aufgabe: High-End Filterkaffeemaschine

    *Anforderungsliste (Gegliedert nach Bereichen, insgesamt 17 Punkte)

    *Detailliertes Prozessmodell zeichnen


    2. Station:

    *Fragen zu auswählen, bewerten


    3. Station (Kloberdanz):

    *Normierte Funktionsstruktur zu Kaffeemaschine zeichnen

    Sehr offene Fragen, Fachbegriffe sehr wichtig


    Hatte für die Anforderungsliste zu lang gebraucht (4 Anforderungen weniger) und kam mit den Fragen um die Ecke nach Fachbegriffen nicht so gut zurecht. Gab mit 70% eine 2,0.

  • 1. Aufgabe: High-End Filterkaffeemaschine

    *Morphologischer Kasten (mit 3 gegebene Teilfunktionen, dazu Teillösungen erstellen und Endprodukte zeichnen)


    2. Station:

    *Fragen zu auswählen, bewerten

    *Paarvergleich


    3. Station (Kloberdanz):

    *Detaillierten Prozessmodell zeichnen und Beispiele zu den einzelnen Punkten nennen

    Sehr offene Fragen, Fachbegriffe sehr wichtig


    Hatte beim Morphologischen Kasten die dritte Teilfunktion falsch interpretiert (deswegen hab ich beim ersten Teil für die Zeichnung nur 60% bekommen), konnte jedoch bei der Diskussion noch einiges rausholen. Auch in den anderen Teilen war es eine lockere Atmosphäre. Am Ende hab ich eine sehr gute Note bekommen.

    Viel Erfolg weiterhin ;)

  • 1. Station: Funktionsstruktur Kaffeemaschine

    - 6 nicht normierte Funktionen und diese im nächsten Schritt in normierter Form aufschreiben

    - Funktionsstruktur ohne Signale

    - 2 Varianten zeichnen, einmal wenn zwei Sorten Kaffeebohnen verwendet werden und der Filter automatisch entsorgt wird

    - 2 grundsätzlich mögliche Variationen des Prozesses

    am besten schon bei der Einlesephase Gedanken über die Funktionen machen, da doch sehr knappe Zeit


    Bei der Abfrage hat er die jeweiligen Sachen abgehakt und Punkte vergeben. Anschließend hat er noch gefragt wann man normierte und wann nicht normierte Funktionsbeschreibungen verwendet und was der Unterschied der Funktion ist bei einem Beamer im Vergleich zum OHP


    2. Station: Anforderungen ermitteln

    - wie kann man Anforderungen ermitteln

    - detailliertes Prozessmodell aufzeichnen und erklären

    - was zeichnet/betrachtet man grundsätzlich zuerst? (Prozess, dann erst Produkt)


    3. Station: QFD

    - Zeichnen und erklären

    - jeweils ein Beispiel Kundenanforderung und Produktmerkmal bezogen auf Kaffeemaschine

    - wollte genauer wissen wie das Benchmarking abläuft


    Insgesamt wie hier schon gesagt entspannte Atmosphäre und sehr nette Bewertung!

    Viel Erfolg!

  • hier meine Erfahrung:


    1. Station (schriftl. und mündl.):

    Funktionsstruktur Filterkaffeemaschine (Wasser kochen, Wasser portionieren, Kaffeebohnen lagern, Kaffeebohnen portionieren, Kaffeebohnen mahlen, Filter einlegen, Filter entsorgen, Kaffeepulver in Filter, Wasser in Filter, Kaffee filtern, Tasse füllen, Tasse entnehmen)

    6 Teilfunktionen nennen und dann normieren. Komplette Funktionsstruktur aufzeichnen. (Energie und Stofffluss)

    Anpassung bei 1. 2 verschiedenen Kaffeebohnen und 2. automatischen Filterwechsel und Entsorgung.

    Abschließend 2 Funktionsvariationen mit Vor- und Nachteilen.


    2. Station Projektdefinitionsprozess mit Fokus auf Anforderung aus Aufgabenstellung ableiten. Detailliertes Prozessmodell (Brüheinheit) skizzieren.

    Bsp. für Nebengrößen


    3. Station Konzeptprozess, Sinn von Funktionsstruktur (Fachbegriffe wichtig, Komplexitätsreduzierung, Divergenz Konvergenz, Abstrahieren Konkretisieren ), 4 Arten von Teillsg. ermitteln, welche Arten bei Problemen, welche bei Aufgaben.

  • Hier noch meine Erfahrung vom zweiten Prüfungstag:

    1. Station - QFD.

    1.1 - 5 Anforderungen und 5 Produktmerkmale identifizieren und ein kurzes QFD mit Berechnungen etc. durchführen

    1.2 - Technische Schwierigkeiten schätzen

    1.3 - Die 5 Merkmale anhand der Werte im QFD-Portfoliodiagramm eintragen und die Entwicklungsschwerpunkte benennen

    1.4 - Strategien für 2 Merkmale beschreiben (Im Grunde genommen: Was macht man in Quadrant 1, 2, 3 oder 4?)


    2. Station - QFD durchsprechen

    2.1 - WiMi hakt die Punkte ab und vereinzelt wollte er noch Begründungen (nichts wildes)

    2.2 - Welche Auswirkung hat die Gewichtung und wieso ist linear sinnvoll?

    2.3 - Was macht man/passiert, wenn die Gewichtung der Anforderungen sehr unverhältnismäßig ist?


    3. Station - Ausgangspunkt Morphologischer Kasten, was nun?

    3.1 - Auswählen erklären mit BF und FF

    3.2 - Bewerten erklären (intuitiv und diskursiv)

    3.3 - Paarvergleich zeichnen und erläutern

    3.4 - Komplette Bewertung abgeschlossen, wie ist das darstellbar? -> Wertediagramm zeichnen und erklären, was Länge/Breite aussagt,

    3.5 - Was ist, wenn zwei Lösungen genau die gleiche Punktzahl erreichen? -> Die Lösung vorziehen, die bei den stärker gewichteten Anforderung besser abschneidet.


    4. Station bei Herrn Kloberdanz

    (Hat mir zunächst nochmal was zum QFD erklärt, was ganz interessant war)

    4.1 - Modelle technischer Prozesse : Vereinfachtes Prozessmodell, Prozess-Struktur-Modell kurz aufzeichnen und erklären, in welcher Phase sie verwendet werden.

    4.2 - Detailliertes Prozessmodell aufzeichnen und ein paar Anforderungen daraus ableiten sowie Nebengrößen aus Produkt und Prozess nennen.

    4.3 - Ganz einfache Funktionsstruktur St, ein ----> Bohnen leiten ----> St, aus


    Die Bewertung ist, wie gesagt, wirklich sehr fair. Herr Kloberdanz bewertet ein wenig strenger als bei den Stationen davor und fragt natürlich etwas mehr um die Ecke.
    Allerdings wirklich schon so, dass man eigentlich wissen sollte, was er meint.

    Keiner derjenigen, die geprüft haben, wollte einem was böses und es wurde (wenn man mal ein bisschen hing) immer zusammen auf das Ergebnis hingearbeitet.

    Zudem ist die Organisation wirklich super gewesen.
    Ich habe, wie die meisten meiner Vorredner, auch sehr gut bestanden. :)

  • 1. Station - Morphologischer Kasten


    Wie Olga musste man je 3 Teillösungen zu den Teilfunktionen Kaffeepulver dosieren, Wasser erhitzen und Brühzeit einstellen skizzieren.

    Danach noch 2 Gesamtlösungen mit Schwerpunkt auf Reinigung bzw. auf die Genauigkeit der Einstellparameter skizzieren(!). Dabei sollte man wenn möglich auf Synergieeffekte achten, sowie Vor- und Nachteile seiner Lösungen vermerken.


    Man geht seine Lösung dann mit dem WiMi durch und dieser hakt eigentlich nur ab und stellt wenig Fragen:

    - Was folgt nach dem Erstellen der Gesamtlösung noch? (Konkretisieren)

    - Was für Reduktionsstrategien gibt es?

    - Was sind Stellvertreterlösungen?


    2. Station - Auswählen und Bewerten

    Schwerpunkt hier auf der Bewertung


    - Was ist der Unterschied zwischen Auswählen und Bewerten

    - Wie funktioniert ein intuitiver Paarvergleich?

    - Wie sieht ein Werteprofil aus?

    - Stärkediagramm zeichnen: Woher kommen die Werte? Wo liegen gleichwertige Lösungen?


    3. Station - Teillösungen finden

    - Welche 4 Möglichkeiten, um Teillösungen zu finden?

    - Wann wird welche angewendet? Vor- und Nachteile

    Dann intuitive Lösungsfindung:

    - Kreativitätsfördernde Faktoren

    - Warum ist Moderation wichtig?

    - Wann Brainstorming, wann Brainwriting?

    - Mentale Modelle


    Bzgl. Benotung und Organisation kann ich meinen Vorrednern nur zustimmen. WiMis sind sehr nett und wohlwollend. Die Organisation mit den verschiedenen Stationen funktionert sehr gut und bietet mal etwas Abwechslung im Prüfungsablauf

  • zunächst einmal ein Danke an alle die hier ihre Protokolle geschrieben haben.


    Ich hatte wie mxmln0404 auch die QFD in Station 1.

    Selbe Aufgabe, selben Fragen.


    Station 2: hat der WiMi ebenfalls alles richtige abgehackt und an der einen oder anderen Stelle nach dem Grund meiner Gewichtung gefragt. (Wieso hier 1? Wieso hier 3?)

    Dann ist er mehr in die Tiefe und hat beispielsweise gefragt:

    - Wieso die Gewichtung linear ist (1/2/3) ? und die Beurteilung des Zusammenhangs zwischen Produktmerkmal und Anforderung progressiv ist (0/1/3/9) ?

    - Dann ist er ebenfalls auf die Verteilung im QFD-Portfolio eingegangen. Was die einzelnen Bereiche bedeuten/Wo man als Unternehmen wie vorgeht (Entwicklungsschwerpunkte)?

    - Welche Entwicklungsstrategien man wählt? (meine Antwort: 1 Zukaufen 1 selber entwickeln oder QFD nochmal durchführen - weil ich fast alles unten rechts im Portfolio hatte)

    - Warum ich die technische Schwierigkeit so ausgewählt habe. Wie die technische Schwierigkeit aufgebaut ist und was 0/1 oder 9/10 bedeutet?

    - Was ist das Benchmarking? Wozu wird es genutzt? (Überprüfung ob wichtigste Kundenanforderung auch nicht von Wettbewerbsprodukten realisiert wird etc.)

    - Dann hab ich zum Abschluss noch eine relativ offene Frage bekommen: Alles ihre Kundenanforderungen haben die Gewichtung 1, nun kommt ein Gruppenmitglied und sagt dass eine bestimmte K.Anforderung eine 3 bekommen soll und alle anderen Mitglieder stimmen zu. Wie gehen Sie vor, was machen Sie? - ich denke hier sind einige Antworten richtig, meine Antwort war es, nochmal mit allen Mitgliedern die Kundenanforderungen auszudiskutieren und eine neue Gewichtung aller Anforderungen durchzuführen.


    Station 3 war ebenfalls identisch zu mxmln0404.


    Station 4 durfte ich mir aussuchen worin ich geprüft werden wollte. Hab mir für Vorlesung 1 entschieden.

    Dazu habe ich ein paar Fragen zur Anforderungsliste bekommen. Sollte die Liste zeichnen. Anforderungsarten angeben. Jeweils eine Anforderung zur Kaffeemaschine aufstellen. Dann noch welche Methoden es zur Aufgabenklärung gibt. etc.


    Alles in allem sehr angenehme Prüfungssituation. Es werden Hilfestellungen geleistet, wenn man nicht weiterkommt. Meistens sind mehrere Antworten richtig. Die Prüfer wollen nur sehen ob man das auch alles verstanden hat.

    Meine Empfehlung: Es bringt auf jeden Fall sehr viel den Zusammenhang zwischen den Vorlesungen/Übungen verstanden zu haben.

    Benoten ist sehr sehr fair. Wie bereits vorher in den Kommentaren erwähnt gibt es ab 80% eine 1.0.

    Ich habe ebenfalls mit einer sehr gut bestanden.


    Viele Grüße !