Wird es im Master besser?

  • Hallo Leute,

    ich habe da mal eine frage an euch. Wird es im Master besser mit dem Lernauwand und den harten Klausuren ? Ich habe jetzt bis auf meien Thesis alles geschafft, aber hat hat mir sehr viel abverlangt. Ich musste Fächer wie MM2, TM,Elektotechnik mehrmals schreiben und habe insgesatm 11 Semster(Wirt.Ing) studiert. Wird es im Master an dieser Uni weiter so gehen oder ist es angehmer und in Regelzeit zu schaffen mit meinen Voraussetzungen? Ich habe in den Maschinenbaufächern immer nur Noten von 4,0 bis vielleicht mal 2,7 geschrieben. Mein Schnitt ist nur durch den anderen Fachbereich (Wirtschaft) halbwegs ok.

    Danke euch im Voraus und einen schönen Feiertag.

  • "Das Bachelorstudium an der TU Darmstadt war im Vergleich zum Masterstudium ein Witz. Im Master hatte ich nur 1 bis 2 schwere Pflichtfächer, während ich mir den Rest selbst aussuchen konnte. Für den Bachelor habe ich 10 Semester gebraucht, auch Corona spielte eine Rolle, und eine Durchschnittsnote von 2.6 erreicht. Im Master habe ich dann nur 4 Semester gebraucht und eine Durchschnittsnote von 1.8 erreicht.

    Was die Abschlussarbeiten angeht, habe ich keinen großen Unterschied im Aufwand zwischen Bachelor- und Masterarbeit festgestellt. Der Aufwand hängt wohl eher davon ab, an welchem Institut man schreibt und über welches Thema."


    Versuch viele Erfahrungen durch Teilzeit job, HiWi stelle und externe Abschlussarbeiten sammeln.

  • Hi DeDa,

    Habe nach dem Wing Bachelor an der TU meinen Master in Wing vor paar Monaten abgeschlossen. Der Master war im Vergleich zum Bachelor weniger hart und besser machbar. Positiv ist auch, dass man wesentlich mehr Module frei wählen kann als im Bachelor. Allerdings würde ich den Master auch nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wenn man Pech hat kann man auch hier Klausuren im MB mit Schnitt von über 4,xx erwischen. So sind bei der Klausur Transportphänomene letztes Semester 50 von 70 Leuten durchgefallen. Ich persönlich habe damals Maschinendynamik geschrieben und fand es sogar härter als MM2 (persönliche Empfindung). Leider gibt es auch bei den Wiwi-Fächern etliche mit 3,xx-4,xx Schnitten. Um da einen schlechten Schnitt zu vermeiden hab ich mir auf dem Discord Server die Klausurschnitte angeschaut und nur Fächer belegt die einen guten Schnitt hatten. Insgesamt ist der Master machbar aber nicht geschenkt.

    Viel Erfolg :)

  • Keine Ahnung, finde der Master an der TU bedeutet nicht viel. das Gütesiegel ist eher der Bachelor.
    Im master Sind so viele Leute aus dem Ausland / von FHs etc dabei, dass man das gefühl hat, dass man an anderen Unis den Bachelor ohne Aufwand und wissen hinterhergeworfen bekommt.

    War im Master erschrocken darüber, wie viele keinerlei Grundwissen zum Maschinenbau hatten. Alles ab Tm1 in 3D und aufwärts war denen nicht bekannt.

    Von daher: der master ist entspannt, mach das worauf du lust hast. Um durchzufallen muss man sich echt hart anstrengen

  • Persönlich finde ich es hängt sehr stark davon ab wie du deinen Master angehst.
    Meidest du alle Module die schwer aussehen und möchtest nur ein paar Notenstufen besser sein als im Bachelor? Dann ist der Master entspannter als der Bachelor.
    Belegst du auch Module die es in sich haben, weil sie für deine Interessen relevant sind und möchtest du am Ende mit einer sehr guten Note raus kommen? Dann kann der Master beim Bachelor schon mithalten.

    Finde es ist auch etwas schwierig, das ganze objektiv einzuschätzen. Als Ersti im Bachelor kommt einem TM1 auch schwer vor, ein paar Semester später kommt die Klausur einem leicht vor. Wie viel ist der Master wirklich leichter im Vergleich zum Bachelor, und wie viel ist die Einschätzung von den Master Studenten gefärbt weil sie alle schon MM2 überlebt haben?

    Um das Bestehen alleine musst dir aber keine Sorgen machen. Wenn du den Bachelor geschafft hast, dann kommst du auch durch den Master.

  • Keine Ahnung, finde der Master an der TU bedeutet nicht viel. das Gütesiegel ist eher der Bachelor.
    Im master Sind so viele Leute aus dem Ausland / von FHs etc dabei, dass man das gefühl hat, dass man an anderen Unis den Bachelor ohne Aufwand und wissen hinterhergeworfen bekommt.

    War im Master erschrocken darüber, wie viele keinerlei Grundwissen zum Maschinenbau hatten. Alles ab Tm1 in 3D und aufwärts war denen nicht bekannt.

    Von daher: der master ist entspannt, mach das worauf du lust hast. Um durchzufallen muss man sich echt hart anstrengen

    ich würde dir zustimmen, allerdings fand ich mich ohne master nicht auf den beruf vorbereitet. bachelor of engineering an der h_da hätte hätte fahrradkette wohl eine bessere lebensentscheidung gewesen, mit der man hier seinen master auch tatsächlich in insgesamt 5 jahren durchkloppen kann, mal von den besseren beruflichen möglichkeiten nach dem bachelor abgesehen. naja, ich bin stolz auf meine leistung hier an der uni aber es wird schwierig diese anerkennung in der industrie zu erwecken. zumindest habe ich diesen eindruck.

  • Danke für die zahlreichen Antworten, ich spiele jetzt mit den Gedanken einach erstmal zu arbeiten und den Master an einer FH zu machen. Ich bin einach ausgelaugt....

  • Ich bin im Master WI-MB und kann dir sagen, dass es wirklich viel angenehmer ist. Ich kann dir nur dringend raten, Praxiserfahrung im Master zu sammeln. Ohne Praxiserfahrung ist ein Studium an der TU leider so gut wie nichts wert. Als ich mit dem Bachelor fertig wurde, hat es mich nochmal kalt erwischt, da Arbeiten in der Industrie wirklich was komplett anderes ist. Ich denke aber, wenn man viel Praxis plus die theoretische Ausbildung der TU hat, ist man sehr gefragt auf dem Arbeitsmarkt. Zudem wurde ich in der Mehrheit der Vorstellungsgespräche auf den Ruf der TU angesprochen.

  • Danke für die zahlreichen Antworten, ich spiele jetzt mit den Gedanken einach erstmal zu arbeiten und den Master an einer FH zu machen. Ich bin einach ausgelaugt....

    Vor dem Master habe ich knapp drei Jahre in der Industrie verbracht - das war eine meiner besten Entscheidungen und ich kann sie jedem empfehlen! Gerade, wenn Du schon mit dem Gedanken spielst. Auch der Wiedereintritt in das Studieren war gut machbar. Dazu hast Du dann eine Menge "Soft Skills", so, dass die ganzen Projekte wirklich super gut von der Hand gehen. Vom finanziellen Polster braucht man gar nicht anfangen ;)


    Was die Klausuren angeht, gibt es auch Brecher, aber das ist alles gut machbar!


    Wenn Du an die FH gehen willst, bedenke, dass es dort meist einen großen Ba mit 210CP gibt, Du also wahrscheinlich ein Semester Auflagen machen musst!

  • Keine Ahnung, finde der Master an der TU bedeutet nicht viel. das Gütesiegel ist eher der Bachelor.
    Im master Sind so viele Leute aus dem Ausland / von FHs etc dabei, dass man das gefühl hat, dass man an anderen Unis den Bachelor ohne Aufwand und wissen hinterhergeworfen bekommt.

    War im Master erschrocken darüber, wie viele keinerlei Grundwissen zum Maschinenbau hatten. Alles ab Tm1 in 3D und aufwärts war denen nicht bekannt.

    Von daher: der master ist entspannt, mach das worauf du lust hast. Um durchzufallen muss man sich echt hart anstrengen


    Wenn man sich ein bisschen umhört, sind die Leute von deutschen FHs sind meistens besser als der Schnitt, auch im MB, wo die meisten davor Ba an der TU gemacht haben....

  • Wenn man sich ein bisschen umhört, sind die Leute von deutschen FHs sind meistens besser als der Schnitt, auch im MB, wo die meisten davor Ba an der TU gemacht haben....

    Ganz abgesehen davon, dass ich nicht weiß wie du zu sowas eine objektiv korrekte Aussage machen willst, das ist doch ein ganz anderes Thema. Nur weil der Bachelor wo anders womöglich einfacher ist heißt es nicht, dass sie im Master nicht trotzdem gut sein können.

    Als jemand der tatsächlich ein paar Semester Bachelor Maschinenbau an einer TH studiert hat und dann mit dem Bachelor Maschinenbau an der TUD weiter gemacht hat: Ja. Ich empfand den Bachelor an der TH ein gutes Stück einfacher.
    Aber auch zu dieser Aussage: Das sagt nichts zu den Qualifikationen von einem TH'ler aus. Wenn jemand an der TH studiert kann er trotzdem die extra Freizeit damit verbringen sich selbstständig weiterzubilden, Praxiserfahrung zu sammeln oder ähnliches. Leichter heißt nicht direkt schlechter.